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Als Pilatus das hörte, wurde er noch ängstlicher. (Das Evangelium nach Johannes 19, 8)
Er ging wieder in das Prätorium hinein und fragte Jesus: Woher stammst du? Jesus aber gab ihm keine Antwort. (Das Evangelium nach Johannes 19, 9)
Jesus antwortete: Du hättest keine Macht über mich, wenn es dir nicht von oben gegeben wäre; darum liegt größere Schuld bei dem, der mich dir ausgeliefert hat. (Das Evangelium nach Johannes 19, 11)
Auf diese Worte hin ließ Pilatus Jesus herausführen und er setzte sich auf den Richterstuhl an dem Platz, der Lithostrotos, auf Hebräisch Gabbata, heißt. (Das Evangelium nach Johannes 19, 13)
Sie aber schrien: Weg mit ihm, kreuzige ihn! Pilatus aber sagte zu ihnen: Euren König soll ich kreuzigen? Die Hohenpriester antworteten: Wir haben keinen König außer dem Kaiser. (Das Evangelium nach Johannes 19, 15)
Dort kreuzigten sie ihn und mit ihm zwei andere, auf jeder Seite einen, in der Mitte Jesus. (Das Evangelium nach Johannes 19, 18)
Pilatus antwortete: Was ich geschrieben habe, habe ich geschrieben. (Das Evangelium nach Johannes 19, 22)
Sie sagten zueinander: Wir wollen es nicht zerteilen, sondern darum losen, wem es gehören soll. So sollte sich das Schriftwort erfüllen: Sie verteilten meine Kleider unter sich und warfen das Los um mein Gewand. Dies führten die Soldaten aus. (Das Evangelium nach Johannes 19, 24)
Weil Rüsttag war und die Körper während des Sabbats nicht am Kreuz bleiben sollten, baten die Juden Pilatus, man möge den Gekreuzigten die Beine zerschlagen und ihre Leichen dann abnehmen; denn dieser Sabbat war ein großer Feiertag. (Das Evangelium nach Johannes 19, 31)
Also kamen die Soldaten und zerschlugen dem ersten die Beine, dann dem andern, der mit ihm gekreuzigt worden war. (Das Evangelium nach Johannes 19, 32)
Denn das ist geschehen, damit sich das Schriftwort erfüllte: Man soll an ihm kein Gebein zerbrechen. (Das Evangelium nach Johannes 19, 36)
Und ein anderes Schriftwort sagt: Sie werden auf den blicken, den sie durchbohrt haben. (Das Evangelium nach Johannes 19, 37)