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Liebe nicht den Schlaf, damit du nicht arm wirst; / halte deine Augen offen und du hast Brot genug. (Das Buch der Sprichwörter 20, 13)
Schlecht, schlecht, sagt der Käufer; / geht er aber weg, so rühmt er sich. (Das Buch der Sprichwörter 20, 14)
Sag nicht: Ich will das Böse vergelten. / Vertrau auf den Herrn, er wird dir helfen. (Das Buch der Sprichwörter 20, 22)
Eine Falle ist es, unbedacht zu rufen: Geweiht!, / und erst nach dem Gelübde zu überlegen. (Das Buch der Sprichwörter 20, 25)
Gerechtigkeit üben und Recht / ist dem Herrn lieber als Schlachtopfer. (Das Buch der Sprichwörter 21, 3)
Wer sein Ohr verschließt vor dem Schreien des Armen, / wird selbst nicht erhört, wenn er um Hilfe ruft. (Das Buch der Sprichwörter 21, 13)
Das Opfer der Frevler ist (dem Herrn) ein Gräuel, / zumal wenn es in schlechter Absicht dargebracht wird. (Das Buch der Sprichwörter 21, 27)
Reiche und Arme begegnen einander, / doch der Herr hat sie alle erschaffen. (Das Buch der Sprichwörter 22, 2)
Der Kluge sieht das Unheil und verbirgt sich, / die Unerfahrenen laufen weiter und müssen es büßen. (Das Buch der Sprichwörter 22, 3)
Dornen und Schlingen liegen auf dem Weg des Falschen; / wer sein Leben behütet, bleibt ihnen fern. (Das Buch der Sprichwörter 22, 5)
Vertreib den Zuchtlosen, so schwindet der Zank, / Streiten und Schimpfen hören auf. (Das Buch der Sprichwörter 22, 10)
Der Mund fremder Frauen ist eine tiefe Grube; / wem der Herr zürnt, der fällt hinein. (Das Buch der Sprichwörter 22, 14)