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Nein, wer das Korn geerntet hat, soll es auch essen / und den Herrn dafür preisen. Wer den Wein geerntet hat, soll ihn auch trinken / in den Vorhöfen meines Heiligtums. (Das Buch Jesaja 62, 9)
Wer ist jener, der aus Edom kommt, / aus Bozra in rot gefärbten Gewändern? Er schreitet in prächtigen Kleidern daher / in seiner gewaltigen Kraft. Ich bin es, ich verkünde Gerechtigkeit, / ich bin der mächtige Helfer. (Das Buch Jesaja 63, 1)
Ich sah mich um, doch niemand wollte mir helfen; / ich war bestürzt, weil keiner mir beistand. Da half mir mein eigener Arm, / mein Zorn war meine Stütze. (Das Buch Jesaja 63, 5)
Sie aber lehnten sich gegen ihn auf / und betrübten seinen heiligen Geist. Da wandelte er sich und wurde ihr Feind, / ja, er führte Krieg gegen sie. (Das Buch Jesaja 63, 10)
Nun dachten sie an die Tage der Vorzeit, / die Zeit seines Knechtes Mose: Wo ist der, der den Hirten seiner Schafe aus dem Meer herausgeführt hat? / Wo ist der, der seinen heiligen Geist in ihn gelegt hat, (Das Buch Jesaja 63, 11)
der an der rechten Seite des Mose ging / und ihm half mit mächtigem Arm, der das Wasser vor ihnen zerteilte, / um sich ewigen Ruhm zu verschaffen, (Das Buch Jesaja 63, 12)
der sie durch die Fluten führte wie Pferde durch die Steppe, / ohne dass sie strauchelten? (Das Buch Jesaja 63, 13)
Der Geist des Herrn ließ sie zur Ruhe kommen, / wie das Vieh, das ins Tal hinabzieht. So führtest du einst dein Volk, / um dir herrlichen Ruhm zu verschaffen. (Das Buch Jesaja 63, 14)
Blick vom Himmel herab und sieh her / von deiner heiligen, herrlichen Wohnung! Wo ist dein leidenschaftlicher Eifer / und deine Macht, dein großes Mitleid und dein Erbarmen? / Halte dich nicht von uns fern! (Das Buch Jesaja 63, 15)
Erst vor kurzem haben unsere Feinde dein heiliges Volk vertrieben; / dein Heiligtum haben sie zertreten. (Das Buch Jesaja 63, 18)
Komm wie ein Feuer, das Reisig entzündet, / wie ein Feuer, das Wasser zum Sieden bringt. Mach deinen Feinden deinen Namen bekannt, / sodass die Völker zittern vor dir, (Das Buch Jesaja 64, 1)
Seit Menschengedenken hat man noch nie vernommen, / kein Ohr hat gehört, kein Auge gesehen, dass es einen Gott gibt außer dir, / der denen Gutes tut, die auf ihn hoffen. (Das Buch Jesaja 64, 3)