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Denn der Frevler rühmt sich nach Herzenslust, / er raubt, er lästert und verachtet den Herrn. (Die Psalmen 10, 3)
Überheblich sagt der Frevler: / «Gott straft nicht. Es gibt keinen Gott.» / So ist sein ganzes Denken. (Die Psalmen 10, 4)
Zu jeder Zeit glückt ihm sein Tun. / Hoch droben und fern von sich wähnt er deine Gerichte. (Die Psalmen 10, 5)
Er sagt in seinem Herzen: «Ich werde niemals wanken. / Von Geschlecht zu Geschlecht trifft mich kein Unglück.» (Die Psalmen 10, 6)
Er sagt in seinem Herzen: «Gott vergisst es, / er verbirgt sein Gesicht, er sieht es niemals.» (Die Psalmen 10, 11)
Warum darf der Frevler Gott verachten / und in seinem Herzen sagen: «Du strafst nicht»? (Die Psalmen 10, 13)
Zerbrich den Arm des Frevlers und des Bösen, / bestraf seine Frevel, / sodass man von ihm nichts mehr findet. (Die Psalmen 10, 15)
Schon spannen die Frevler den Bogen, / sie legen den Pfeil auf die Sehne, um aus dem Dunkel zu treffen / die Menschen mit redlichem Herzen. (Die Psalmen 11, 2)
Sie lügen einander an, einer den andern, / mit falscher Zunge und zwiespältigem Herzen reden sie. (Die Psalmen 12, 3)
Die Schwachen werden unterdrückt, die Armen seufzen. / Darum spricht der Herr: «Jetzt stehe ich auf, / dem Verachteten bringe ich Heil.» (Die Psalmen 12, 6)
Die Worte des Herrn sind lautere Worte, / Silber, geschmolzen im Ofen, / von Schlacken geschieden, geläutert siebenfach. (Die Psalmen 12, 7)
Wie lange noch muss ich Schmerzen ertragen in meiner Seele, / in meinem Herzen Kummer Tag für Tag? / Wie lange noch darf mein Feind über mich triumphieren? (Die Psalmen 13, 3)