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Schon stand er mit der Leibwache an der Schatzkammer. Da ließ der Herr der Geister und aller Macht eine gewaltige Erscheinung sichtbar werden. Alle, die ihn frech begleitet hatten, erschraken vor Gottes Macht; vor Angst verließen sie ihre Kräfte. (Das zweite Buch der Makkabäer 3, 24)
Wenn du einen Feind oder einen Hochverräter weißt, dann schick ihn dorthin! Du wirst ihn mit Geißeln gezüchtigt zurückempfangen, wenn er überhaupt am Leben bleibt; denn an dem Ort wirkt wahrhaftig eine göttliche Kraft. (Das zweite Buch der Makkabäer 3, 38)
So kam es zu einer Blüte der griechischen Lebensweise. Die fremde Art hatte Zulauf. Schuld daran war die maßlose Verruchtheit des Frevlers Jason, der den Titel eines Hohepriesters zu Unrecht trug. (Das zweite Buch der Makkabäer 4, 13)
Menelaus nahm Andronikus deswegen beiseite und redete ihm zu, um Onias aus dem Weg zu schaffen. Andronikus kam zu Onias. Da er sich zur Hinterlist hatte überreden lassen, erhob er die rechte Hand zum Schwur, reichte sie dann Onias und überredete ihn, trotz seines Argwohns die Zufluchtsstätte zu verlassen. Da ließ ihn Andronikus ohne Rücksicht auf das, was rechtens ist, auf der Stelle in den Kerker werfen. (Das zweite Buch der Makkabäer 4, 34)
Sein Zorn entbrannte; er ließ Andronikus sofort den Purpur abnehmen, die Kleider vom Leib reißen und ihn so durch die ganze Stadt führen, bis zu der Stelle, an der er die Freveltat gegen Onias begangen hatte. Dort ließ er den schändlichen Mörder hinrichten. So hat ihm der Herr mit der verdienten Strafe vergolten. (Das zweite Buch der Makkabäer 4, 38)
Ptolemäus nahm also den König in einem Säulengang beiseite, als wollte er ihm Erfrischung verschaffen, und stimmte ihn um. (Das zweite Buch der Makkabäer 4, 46)
Dennoch konnte er die Herrschaft nicht an sich reißen. Sein Anschlag brachte ihm am Schluss nur Schande und er musste erneut in das Ammoniterland fliehen. (Das zweite Buch der Makkabäer 5, 7)
Wer sich aber nicht entschließen wolle, zur griechischen Lebensweise überzugehen, sei hinzurichten. Da konnte man nun das Elend sehen, das hereinbrach. (Das zweite Buch der Makkabäer 6, 9)
Unter den angesehensten Schriftgelehrten war Eleasar, ein Mann von schon hohem Alter und sehr edlen Gesichtszügen. Man sperrte ihm den Mund auf und wollte ihn zwingen, Schweinefleisch zu essen. (Das zweite Buch der Makkabäer 6, 18)
und spuckte das Fleisch wieder aus, wie es jemand tun musste, der sich standhaft wehrte zu essen, was man nicht essen darf, auch nicht aus Liebe zum Leben. (Das zweite Buch der Makkabäer 6, 20)
Die Leute, die mit dem gesetzwidrigen Opfermahl beauftragt waren und den Mann von früher her kannten, nahmen ihn heimlich beiseite und redeten ihm zu, er solle sich doch Fleisch holen lassen, das er essen dürfe, und es selbst zubereiten. Dann solle er tun, als ob er von dem Opferfleisch esse, wie es der König befohlen habe. (Das zweite Buch der Makkabäer 6, 21)
Der Jugend aber hinterlasse ich ein edles Beispiel, wie man mutig und in edler Haltung für die ehrwürdigen und heiligen Gesetze eines guten Todes stirbt. Nach diesen Worten ging er geradewegs zur Folterbank. (Das zweite Buch der Makkabäer 6, 28)