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Denk daran, Kind, dass sie während ihrer Schwangerschaft deinetwegen viele Gefahren ausgestanden hat! Wenn sie gestorben ist, setze sie neben mir im gleichen Grab bei! (Das Buch Tobit 4, 4)
Hüte dich, Kind, vor jeder Unzucht! Vor allem nimm dir eine Frau aus der Nachkommenschaft deiner Väter und nimm keine Fremde zur Frau, die nicht dem Stamm deiner Väter angehört! Denn wir sind Söhne von Propheten, wahrhaftig: Söhne von Propheten! Als Erster war Noach ein Prophet, dann auch Abraham, Isaak und Jakob, unsere Väter von alters her. Erinnere dich daran, mein Kind, dass sie alle Frauen aus ihren Brüdern geheiratet haben, und sie wurden in ihren Kindern gesegnet. Ihre Nachkommenschaft wird das Land erben. (Das Buch Tobit 4, 12)
sagte Rafaël zu dem Knaben: Bruder Tobias! Und er sagte ihm: Ja, ich höre. Und er sagte ihm: Wir müssen diese Nacht im Haus Raguëls bleiben. Der Mann ist ein Verwandter von dir und hat eine Tochter mit dem Namen Sara. (Das Buch Tobit 6, 11)
Außer Sara hat er keinen männlichen Nachkommen und keine Tochter. Du bist ihr nächster Verwandter vor allen anderen Männern, sodass du sie zum Erbe erhältst. Es steht dir rechtmäßig zu, das Vermögen ihres Vaters zu erben. Und das Mädchen ist klug, mutig und sehr schön und auch ihr Vater ist edel. (Das Buch Tobit 6, 12)
Und er sprach weiter: Es ist dein Recht, sie zur Frau zu nehmen. So höre mich, Bruder: Lass mich in dieser Nacht mit dem Vater über das Mädchen sprechen, sodass wir es für dich als Braut gewinnen! Und wenn wir aus Rages zurückkehren, werden wir mit ihr Hochzeitsfeier halten. Ich weiß, dass Raguël sie dir nicht verwehren oder sie mit einem anderen verloben kann. Darauf wäre nach dem Recht des Buches Mose die Todesstrafe gesetzt, da er weiß, dass es dir zukommt, seine Tochter zur Frau zu nehmen vor jedem anderen Mann. So höre mich jetzt, Bruder, lass uns diese Nacht über das Mädchen sprechen und um sie werben! Und wenn wir aus Rages zurückkehren, wollen wir sie mitnehmen und sie mit uns zu dir nach Hause führen. (Das Buch Tobit 6, 13)
Als Tobias Rafaëls Worte hörte, dass Sara seine Schwester aus der Nachkommenschaft des Hauses seines Vaters war, gewann er sie sehr lieb und sein Herz hängte sich an sie. (Das Buch Tobit 6, 19)
Auch seine Frau Edna weinte über Tobit und Sara, ihre Tochter, weinte ebenfalls. (Das Buch Tobit 7, 8)
Er schlachtete einen Widder von den Schafen und nahm sie herzlich auf. Und als sie sich gebadet und die Hände gereinigt und sich zum Mahl niedergelassen hatten, sagte Tobias zu Rafaël: Asarja, mein Bruder, sprich bitte zu Raguël, dass er mir Sara, meine Schwester, gebe! (Das Buch Tobit 7, 9)
Raguël aber hörte seine Bitte und sagte zum Knaben: Iss und trink und lass es dir gut gehen in dieser Nacht! Es gibt keinen Mann außer dir, dem es zusteht, Sara, meine Tochter, zur Frau zu nehmen, Bruder. Ebenso habe auch ich kein Recht, sie einem anderen Mann zu geben außer dir, denn du bist mein nächster Verwandter. Doch will ich dir ganz gewiss die Wahrheit sagen, mein Kind. (Das Buch Tobit 7, 10)
Dann rief Raguël Sara, seine Tochter, und sie kam zu ihm. Er nahm ihre Hand, übergab sie ihm und sprach: Erwirb sie nach dem Gesetz und dem Recht, die im Buch des Mose stehen, wonach sie dir zur Frau zu geben ist. Nimm sie und führe sie wohlbehalten zu deinem Vater! Der Gott des Himmels geleite euch in Frieden! (Das Buch Tobit 7, 12)
Und sie ging, breitete das Lager in der Kammer aus, wie er sie gebeten hatte, führte ihre Tochter dort hinein und weinte über sie. Aber sie wischte sich die Tränen ab und sagte zu Sara: (Das Buch Tobit 7, 16)
Die Eltern waren hinausgegangen und hatten die Tür der Kammer geschlossen. Da erhob sich Tobias vom Lager und sagte zu Sara: Schwester, steh auf, lass uns beten und unseren Herrn bitten, er möge Erbarmen und Rettung über uns walten lassen! (Das Buch Tobit 8, 4)