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Warum aber ist dein Gewand so rot, / ist dein Kleid wie das eines Mannes, der die Kelter tritt? (Das Buch Jesaja 63, 2)
Ich allein trat die Kelter; / von den Völkern war niemand dabei. Da zertrat ich sie voll Zorn, / zerstampfte sie in meinem Grimm. Ihr Blut spritzte auf mein Gewand / und befleckte meine Kleider. (Das Buch Jesaja 63, 3)
Denn ein Tag der Rache lag mir im Sinn / und das Jahr der Erlösung war gekommen. (Das Buch Jesaja 63, 4)
Ich sah mich um, doch niemand wollte mir helfen; / ich war bestürzt, weil keiner mir beistand. Da half mir mein eigener Arm, / mein Zorn war meine Stütze. (Das Buch Jesaja 63, 5)
Warum lässt du uns, Herr, von deinen Wegen abirren / und machst unser Herz hart, / sodass wir dich nicht mehr fürchten? Kehre zurück um deiner Knechte willen, / um der Stämme willen, die dein Eigentum sind. (Das Buch Jesaja 63, 17)
Uns geht es, als wärest du nie unser Herrscher gewesen, / als wären wir nicht nach deinem Namen benannt. Reiß doch den Himmel auf und komm herab, / sodass die Berge zittern vor dir. (Das Buch Jesaja 63, 19)
wenn du schreckliche und nie erwartete Taten vollbringst. / [Komm herab, sodass die Berge zittern vor dir.] (Das Buch Jesaja 64, 2)
Ach, kämst du doch denen entgegen, / die tun, was recht ist, / und nachdenken über deine Wege. Ja, du warst zornig; / denn wir haben gegen dich gesündigt, / von Urzeit an sind wir treulos geworden. (Das Buch Jesaja 64, 4)
Unser heiliger, herrlicher Tempel, / wo unsere Väter dich priesen, ist ein Raub der Flammen geworden; / alles, was uns lieb war, liegt nun in Trümmern. (Das Buch Jesaja 64, 10)
Ich wäre zu erreichen gewesen für die, / die nicht nach mir fragten, ich wäre zu finden gewesen für die, / die nicht nach mir suchten. Ich sagte zu einem Volk, / das meinen Namen nicht anrief: / Hier bin ich, hier bin ich. (Das Buch Jesaja 65, 1)
Den ganzen Tag streckte ich meine Hände aus / nach einem abtrünnigen Volk, das einen Weg ging, der nicht gut war, / nach seinen eigenen Plänen, (Das Buch Jesaja 65, 2)
So spricht der Herr: Der Himmel ist mein Thron / und die Erde der Schemel für meine Füße. Was wäre das für ein Haus, / das ihr mir bauen könntet? Was wäre das für ein Ort, / an dem ich ausruhen könnte? (Das Buch Jesaja 66, 1)