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Liebe den Freund und sei ihm treu! / Hast du aber seine Geheimnisse verraten, / brauchst du ihm nicht mehr nachzugehen. (Das Buch Jesus Sirach 27, 17)
Eine Wunde lässt sich verbinden, ein Streit beilegen, / doch wer ein Geheimnis verrät, hat keine Hoffnung. (Das Buch Jesus Sirach 27, 21)
Wohltaten verschnüre und leg sie in deine Vorratskammer, / sie werden dich retten aus allem Unheil. (Das Buch Jesus Sirach 29, 12)
Wer den Herrn fürchtet, weiß, was recht ist, / aus dem Dunkel lässt er sicheren Rat aufleuchten. (Das Buch Jesus Sirach 32, 16)
Tu nichts ohne Rat und Überlegung, / dann hast du dir nach der Tat nichts vorzuwerfen. (Das Buch Jesus Sirach 32, 19)
Jeder Ratgeber weist mit der Hand die Richtung, / doch mancher rät einen Weg zum eigenen Vorteil. (Das Buch Jesus Sirach 37, 7)
Hüte dich vor dem Ratgeber! / Erforsche zuerst, was seine Absicht ist. Denn auch er denkt an sich selbst. / Doch warum soll das Los ihm zufallen? (Das Buch Jesus Sirach 37, 8)
Berate dich nicht mit deinem Neider; / vor dem, der eifersüchtig ist, verbirg Geheimes! (Das Buch Jesus Sirach 37, 10)
Berate dich nicht mit einer Frau über ihre Nebenbuhlerin, / mit einem Feind über den Kampf gegen ihn, / mit einem Händler über das Geschäft, / mit einem Käufer über die Ware, / mit einem Geizhals über die Liebestätigkeit, / mit einem Unbarmherzigen über das Glück des Mitmenschen, / mit einem Faulen über seine Arbeit, / mit einem Arbeiter über die Aussaat, / mit einem trägen Sklaven über die Menge der Arbeit. Vertraue dich nie diesen Menschen an, / wenn du Rat einholst. (Das Buch Jesus Sirach 37, 11)
Doch berate dich mit einem stets Besonnenen, / von dem du weißt, dass er die Gebote hält, / mit einem, dessen Herz denkt wie dein Herz / und der dir hilft, wenn du strauchelst. (Das Buch Jesus Sirach 37, 12)
Doch achte auch auf den Rat deines Gewissens. / Wer ist dir treuer als dieses? (Das Buch Jesus Sirach 37, 13)
Ebenso der Schmied, der am Amboss sitzt / und auf die eisernen Geräte achtet, dem der Hauch des Feuers das Fleisch schmelzen lässt / und den die Hitze des Ofens durchglüht, dem der Lärm des Hammers das Ohr betäubt / und dessen Augen auf das Muster des Gerätes gebannt sind, der seinen Sinn auf die Vollendung der Stücke richtet / und darauf bedacht ist, das fertige Werk zu verzieren. (Das Buch Jesus Sirach 38, 28)