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Mein Gott wird sie verstoßen, / weil sie nicht auf ihn hörten; / unstet müssen sie umherirren unter den Völkern. (Das Buch Hosea 9, 17)
Ihr Herz ist geteilt, / jetzt müssen sie büßen. Der Herr selbst zerschlägt ihre Altäre / und zerstört ihre Steinmale. (Das Buch Hosea 10, 2)
Sprüche machen, Meineide schwören, / Bündnisse schließen; und die Rechtsprechung wuchert / wie in den Ackerfurchen das giftige Unkraut. (Das Buch Hosea 10, 4)
Verwüstet werden die unheilvollen Kulthöhen, / diese Sünde Israels. Dornen und Disteln überwuchern ihre Altäre. / Dann wird man zu den Bergen sagen: Deckt uns zu!, / und zu den Hügeln: Fallt auf uns! (Das Buch Hosea 10, 8)
Seit den Tagen von Gibea dauert Israels Sünde, / sie sind seither nicht anders geworden. Wird nicht wie in Gibea / der Krieg über sie kommen wegen ihrer Verbrechen? (Das Buch Hosea 10, 9)
Efraim war ein gelehriges Rind, / willig zum Dreschen. Als ich vorbeiging und seinen kräftigen Nacken sah, / spannte ich Efraim ein, um zu pflügen; / Jakob sollte mir eggen: (Das Buch Hosea 10, 11)
darum erhebt sich Kriegslärm gegen dein Volk / und alle deine Festungen werden zerstört, wie Schalman im Krieg Bet-Arbeel zerstörte, am Tag der Schlacht, / an dem man die Mutter niederstreckte / über ihren Kindern. (Das Buch Hosea 10, 14)
Das bringt euch Bet-El ein / wegen eurer grenzenlosen Bosheit. Beim Morgengrauen / wird der König von Israel völlig vernichtet. (Das Buch Hosea 10, 15)
Ich will meinen glühenden Zorn nicht vollstrecken / und Efraim nicht noch einmal vernichten. Denn ich bin Gott, nicht ein Mensch, / der Heilige in deiner Mitte. / Darum komme ich nicht in der Hitze des Zorns. (Das Buch Hosea 11, 9)
[Er wurde Herr über den Engel und siegte.] / Weinend flehte er ihn um Gnade an. Er fand ihn in Bet-El / und dort sprach er mit ihm. (Das Buch Hosea 12, 5)
Efraim sagt: Ich bin reich geworden / und habe mir ein Vermögen erworben. Nichts, was ich erwarb, / gilt mir als Unrecht und Sünde. (Das Buch Hosea 12, 9)
Darum sollen sie werden wie die Wolken am Morgen / und wie der Tau, der bald vergeht, wie die Spreu, die aus der Tenne stiebt, / und wie Rauch, der aus der Luke zieht. (Das Buch Hosea 13, 3)