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Dann ist der Rest Jakobs inmitten vieler Völker / wie der Tau, der vom Herrn kommt, / wie der Regen, der auf die Pflanzen fällt, der auf niemand angewiesen ist / und auf keinen Menschen zu warten braucht. (Das Buch Micha 5, 6)
Unter den Nationen, inmitten vieler Völker, / ist dann der Rest Jakobs wie der Löwe unter den Tieren im Wald, / wie der junge Löwe unter den Schafen im Pferch:Wenn er einbricht, / schlägt er zu und zerreißt sie / und niemand ist da, der sie rettet. (Das Buch Micha 5, 7)
Ich vernichte die Städte in deinem Land / und reiße alle deine Festungen nieder. (Das Buch Micha 5, 10)
Mein Volk, was habe ich dir getan, / oder womit bin ich dir zur Last gefallen? / Antworte mir! (Das Buch Micha 6, 3)
Ich habe dich doch aus Ägypten heraufgeführt / und dich freigekauft aus dem Sklavenhaus. Ich habe Mose vor dir hergesandt / und Aaron und Mirjam. (Das Buch Micha 6, 4)
Mein Volk, denk daran, / was Balak plante, der König von Moab, / und was ihm Bileam antwortete, der Sohn Beors; denk an den Zug von Schittim nach Gilgal / und erkenne die rettenden Taten des Herrn. (Das Buch Micha 6, 5)
Soll ich die gefälschte Waage ungestraft lassen / und den Beutel mit den falschen Gewichten? (Das Buch Micha 6, 11)
Deshalb hole ich aus, um dich zu schlagen / und dich wegen deiner Sünden in Schrecken zu stürzen. (Das Buch Micha 6, 13)
Du hast dich nach Omris Gesetzen gerichtet / und nach all den bösen Taten des Hauses Ahab; / nach ihren Ratschlägen habt ihr gelebt. Darum mache ich dich zur schauerlichen Wüste / und deine Bewohner zum Gespött. / Ihr müsst es ertragen, dass euch die Völker verhöhnen. (Das Buch Micha 6, 16)
Verschwunden sind die Treuen im Land, / kein Redlicher ist mehr unter den Menschen. Alle lauern auf Blut, / einer macht Jagd auf den andern. (Das Buch Micha 7, 2)
Sie trachten nach bösem Gewinn / und lassen sich's gut gehen: Die hohen Beamten fordern Geschenke, / die Richter sind für Geld zu haben und die Großen entscheiden nach ihrer Habgier - / so verdrehen sie das Recht. (Das Buch Micha 7, 3)
Traut eurem Nachbarn nicht, / verlasst euch nicht auf den Freund! / Hüte deinen Mund vor der Frau in deinen Armen! (Das Buch Micha 7, 5)