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Eines Tages sah er einen Brunnen auf freiem Feld. Dort lagerten drei Herden von Schafen und Ziegen; denn aus dem Brunnen tränkte man die Herden. Ein großer Stein lag über der Brunnenöffnung. (Das Buch Genesis 29, 2)
Wenn sich dort alle Herden eingefunden hatten, schob man den Stein von der Brunnenöffnung und tränkte das Vieh. Dann schob man den Stein wieder zurück an seinen Platz über der Brunnenöffnung. (Das Buch Genesis 29, 3)
Da sagte er zu ihnen: Kennt ihr Laban, den Sohn Nahors? Ja, wir kennen ihn, antworteten sie. (Das Buch Genesis 29, 5)
Als Jakob Rahel, die Tochter Labans, des Bruders seiner Mutter, und dessen Herde sah, trat er hinzu, schob den Stein von der Brunnenöffnung und tränkte das Vieh Labans, des Bruders seiner Mutter. (Das Buch Genesis 29, 10)
Dann küsste er Rahel und begann laut zu weinen. (Das Buch Genesis 29, 11)
Als Laban von Jakob, dem Sohn seiner Schwester, hörte, lief er ihm entgegen; er umarmte und küsste ihn und führte ihn in sein Haus. Jakob erzählte Laban die ganze Geschichte. (Das Buch Genesis 29, 13)
Da erwiderte ihm Laban: Du bist wirklich mein Bein und mein Fleisch. Als Jakob etwa einen Monat bei ihm geblieben war, (Das Buch Genesis 29, 14)
sagte Laban zu ihm: Sollst du mir umsonst dienen, weil du mein Bruder bist? Sag mir, welchen Lohn du haben willst. (Das Buch Genesis 29, 15)
Laban hatte zwei Töchter; die ältere hieß Lea, die jüngere Rahel. (Das Buch Genesis 29, 16)
Laban entgegnete: Es ist besser, ich gebe sie dir als einem anderen. Bleib bei mir! (Das Buch Genesis 29, 19)
Dann aber sagte er zu Laban: Gib mir jetzt meine Frau; denn meine Zeit ist um und ich will nun zu ihr gehen. (Das Buch Genesis 29, 21)
Da ließ Laban alle Männer des Ortes zusammenkommen und veranstaltete ein Festmahl. (Das Buch Genesis 29, 22)