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Ein Apfelbaum unter Waldbäumen / ist mein Geliebter unter den Burschen. In seinem Schatten begehre ich zu sitzen. / Wie süß schmeckt seine Frucht meinem Gaumen! (Das Hohelied 2, 3)
Wenn der Tag verweht und die Schatten wachsen, / will ich zum Myrrhenberg gehen, / zum Weihrauchhügel. (Das Hohelied 4, 6)
Meinem Geliebten gehöre ich / und mir gehört der Geliebte, / der in den Lilien weidet. (Das Hohelied 6, 3)
dein Mund köstlicher Wein, / der glatt in mich eingeht, / der Lippen und Zähne mir netzt. (Das Hohelied 7, 10)
Ich gehöre meinem Geliebten / und ihn verlangt nach mir. (Das Hohelied 7, 11)
Früh wollen wir dann zu den Weinbergen gehen / und sehen, ob der Weinstock schon treibt,ob die Rebenblüte sich öffnet, / ob die Granatbäume blühen. / Dort schenke ich dir meine Liebe. (Das Hohelied 7, 13)
Die Liebesäpfel duften; / an unsrer Tür warten alle köstlichen Früchte, frische und solche vom Vorjahr; / für dich hab ich sie aufgehoben, Geliebter. (Das Hohelied 7, 14)
Darum bleibt keiner verborgen, der Böses redet, / das Strafurteil geht nicht an ihm vorüber. (Das Buch der Weisheit 1, 8)
Die Pläne des Frevlers werden untersucht; / der Herr erfährt von seinen Reden / und bestraft seine Vergehen. (Das Buch der Weisheit 1, 9)
Hütet euch also vor unnützem Murren / und verwehrt eurer Zunge das Verleumden! / Denn euer heimliches Reden verhallt nicht ungehört / und ein Mund, der lügt, tötet die Seele. (Das Buch der Weisheit 1, 11)
Die Frevler aber holen winkend und rufend den Tod herbei / und sehnen sich nach ihm wie nach einem Freund; / sie schließen einen Bund mit ihm, / weil sie es verdienen, ihm zu gehören. (Das Buch der Weisheit 1, 16)
Unser Name wird bald vergessen, / niemand denkt mehr an unsere Taten. / Unser Leben geht vorüber wie die Spur einer Wolke / und löst sich auf wie ein Nebel, / der von den Strahlen der Sonne verscheucht / und von ihrer Wärme zu Boden gedrückt wird. (Das Buch der Weisheit 2, 4)