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Kommt nach Babel vom Ende der Erde! / Öffnet seine Speicher, werft alles auf einen Haufen zusammen, / wie man Haufen von Korn aufschüttet. Dann gebt es dem Untergang preis; / kein Rest soll ihm bleiben. (Das Buch Jeremia 50, 26)
Das Schwert [über seine Rosse und Wagen und] / über alles Völkergemisch in seinen Reihen, / es wird zu Weibern! Das Schwert über seine Schätze, / sie werden geraubt! (Das Buch Jeremia 50, 37)
Das Schwert über seine Wasser, / sie vertrocknen! Denn es ist ein Land voll von Götzenbildern / und durch die Schreckbilder werden sie toll. (Das Buch Jeremia 50, 38)
Darum werden Wüstenhunde und Hyänen dort hausen / und Strauße werden sich dort niederlassen. Nie mehr soll es bewohnt sein, / ewig nicht mehr besiedelt werden. (Das Buch Jeremia 50, 39)
Seht, ein Volk zieht von Norden heran, / ein großes Volk und viele Könige / brechen auf von den Grenzen der Erde. (Das Buch Jeremia 50, 41)
Vom Ruf «Erobert ist Babel» erbebt die Erde, / unter den Völkern hört man sein Schreien. (Das Buch Jeremia 50, 46)
Denn nicht verwitwet sind Israel und Juda, / nicht verlassen von ihrem Gott, / dem Herrn der Heere. Doch das Chaldäerland ist voll von Schuld / gegen den Heiligen Israels. (Das Buch Jeremia 51, 5)
Babel war in der Hand des Herrn / ein goldener Becher, / der die ganze Erde berauschte. Von seinem Wein haben die Völker getrunken; / deshalb haben sie den Verstand verloren. (Das Buch Jeremia 51, 7)
Jählings fällt Babel und wird zerschmettert. / Klagt laut darüber! / Holt Balsam für seine Wunde, / vielleicht ist es zu heilen. (Das Buch Jeremia 51, 8)
Wir wollten Babel Heilung bringen, / es war aber nicht mehr zu heilen. Verlasst es! Gehen wir, jeder in sein Land! / Denn sein Gericht reicht bis zum Himmel hinauf, / ragt bis zu den Wolken empor. (Das Buch Jeremia 51, 9)
Die du an großen Wassern wohnst, so reich an Schätzen, / dein Ende ist da, dein Maß ist voll. (Das Buch Jeremia 51, 13)
Lässt er seine Stimme ertönen, / dann rauschen die Wasser am Himmel. Wolken führt er herauf vom Rand der Erde; / er lässt es blitzen und regnen, / aus seinen Kammern entsendet er den Wind. (Das Buch Jeremia 51, 16)