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Wer hat gesprochen und es geschah? / Hat nicht der Herr es geboten? (Die Klagelieder 3, 37)
Geht nicht hervor aus des Höchsten Mund / das Gute wie auch das Böse? (Die Klagelieder 3, 38)
Wir haben gesündigt und uns widersetzt; / du hast nicht vergeben. (Die Klagelieder 3, 42)
Du hast uns in Zorn gehüllt und verfolgt, / getötet und nicht geschont. (Die Klagelieder 3, 43)
Mein Auge ergießt sich und ruht nicht; / es hört nicht auf, (Die Klagelieder 3, 49)
Du hörtest meine Stimme: / Verschließ nicht dein Ohr / vor meinem Seufzen, meinem Schreien! (Die Klagelieder 3, 56)
Du warst nahe am Tag, da ich dich rief; / du sagtest: Fürchte dich nicht! (Die Klagelieder 3, 57)
Schwärzer als Ruß sehen sie aus, / man erkennt sie nicht auf den Straßen. Ihre Haut schrumpft ihnen am Leib, / trocken wie Holz ist sie geworden. (Die Klagelieder 4, 8)
wanken sie blind durch die Gassen, / besudelt mit Blut, sodass man nicht berühren mag / ihre Kleider. (Die Klagelieder 4, 14)
Fort, unrein!, ruft man ihnen zu. / Fort, fort! Rührt nichts an! Da fliehen sie, da wanken sie. / Unter den Völkern sagt man: / Sie dürfen nicht länger bleiben. (Die Klagelieder 4, 15)
Das Angesicht des HERRN hat sie zerstreut, / er schaut sie nicht mehr an. Keine Ehrfurcht zollte man den Priestern, / die Ältesten fanden keine Gnade. (Die Klagelieder 4, 16)
Man stellte unseren Schritten nach, / wir konnten nicht auf die Straßen. Unser Ende war nah, die Tage voll, / ja, unser Ende kam. (Die Klagelieder 4, 18)