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Es ist nicht gut, einen Schuldigen zu begünstigen / und den Unschuldigen abzuweisen vor Gericht. (Das Buch der Sprichwörter 18, 5)
Die Worte des Verleumders sind wie Leckerbissen, / sie gleiten hinab in die Kammern des Leibes. (Das Buch der Sprichwörter 18, 8)
Das Herz des Verständigen erwirbt sich Erkenntnis, / das Ohr der Weisen sucht Erkenntnis. (Das Buch der Sprichwörter 18, 15)
Geschenke schaffen dem Geber Raum / und geleiten ihn vor die Großen. (Das Buch der Sprichwörter 18, 16)
Ein getäuschter Bruder ist verschlossener als eine Festung, / Streitigkeiten sind wie der Sperrriegel einer Burg. (Das Buch der Sprichwörter 18, 19)
Besitz vermehrt die Zahl der Freunde, / der Arme aber wird von seinem Freund verlassen. (Das Buch der Sprichwörter 19, 4)
Vom Armen wollen alle seine Brüder nichts wissen, / erst recht bleiben ihm seine Freunde fern. / [Gute Einsicht ist denen nahe, die sich um sie kümmern, / ein verständiger Mann findet sie. / Wer viel redet, versündigt sich.] / Wer Worten nachjagt, wird nicht entrinnen. (Das Buch der Sprichwörter 19, 7)
Faulheit versenkt in Schlaf, / ein träger Mensch muss hungern. (Das Buch der Sprichwörter 19, 15)
Züchtige deinen Sohn, solange noch Hoffnung ist, / doch lass dich nicht hinreißen, ihn zu töten. (Das Buch der Sprichwörter 19, 18)
Der maßlos Jähzornige muss büßen; / denn willst du schlichten, machst du es noch ärger. (Das Buch der Sprichwörter 19, 19)
Schlägst du den Zuchtlosen, so wird der Unerfahrene klug; / weist man den Verständigen zurecht, gewinnt er Einsicht. (Das Buch der Sprichwörter 19, 25)
Für die Zuchtlosen stehen Ruten bereit / und Schläge für den Rücken der Toren. (Das Buch der Sprichwörter 19, 29)