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Wenn sie zu mir schreien, / kommt es nicht aus dem Herzen; / sie liegen nur da und heulen. Sie ritzen sich wund, um Korn und Wein zu erflehen; / sie widersetzen sich mir. (Das Buch Hosea 7, 14)
Ich bin es, der ihre Arme geübt und gestärkt hat, / aber gegen mich planen sie Böses. (Das Buch Hosea 7, 15)
Sie wenden sich dem «Nichtsnutz» zu, / sie sind wie ein Bogen, der versagt. Ihre Fürsten kommen um durch das Schwert / wegen ihrer frechen Zunge. / Deshalb wird man in Ägypten über sie spotten. (Das Buch Hosea 7, 16)
Sie schreien zwar zu mir: Mein Gott! / Wir, Israel, kennen dich doch. (Das Buch Hosea 8, 2)
Sie setzen Könige ein, aber gegen meinen Willen; / sie wählen Fürsten, doch ich erkenne sie nicht an. Sie machen sich Götzen aus ihrem Silber und Gold - / wohl damit es vernichtet wird. (Das Buch Hosea 8, 4)
Denn sie säen Wind / und sie ernten Sturm. Halme ohne Ähren bringen kein Mehl. / Und wenn sie es bringen, / verschlingen es Fremde. (Das Buch Hosea 8, 7)
Israel ist schon verschlungen. / Jetzt gilt es im Kreis der Völker / als wertloses Zeug. (Das Buch Hosea 8, 8)
Auch wenn sie sich unter den Völkern preisgeben, / treibe ich sie jetzt zusammen; schon bald sollen sie sich krümmen / unter der Last des Königs der Fürsten. (Das Buch Hosea 8, 10)
Efraim hat viele Altäre gebaut, / um sich zu entsündigen, / doch die Altäre sind ihm zur Sünde geworden. (Das Buch Hosea 8, 11)
Ich kann ihnen noch so viele Gesetze aufschreiben, / sie gelten ihnen so wenig wie die eines Fremden. (Das Buch Hosea 8, 12)
Schlachtopfer lieben sie, / sie opfern Fleisch und essen davon; / der Herr aber hat kein Gefallen an ihnen. Jetzt denkt er an ihre Schuld / und straft sie für ihre Sünden: / Sie müssen zurück nach Ägypten. (Das Buch Hosea 8, 13)
Israel hat seinen Schöpfer vergessen / und große Paläste gebaut, / Juda hat viele Festungen errichtet. Doch ich sende Feuer in seine Städte; / es soll seine Paläste verzehren. (Das Buch Hosea 8, 14)