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Weh, du Schwert des Herrn, / wie lange noch willst du nicht rasten? Fahr zurück in die Scheide, / halt ein und sei still! (Das Buch Jeremia 47, 6)
Moabs Ruhm ist dahin. / In Heschbon plante man sein Verderben: Kommt, wir rotten es aus, / sodass es kein Volk mehr ist. Auch du, Madmen, wirst verstummen; / das Schwert verfolgt dich. (Das Buch Jeremia 48, 2)
Verflucht, wer den Auftrag des Herrn lässig betreibt, / ja, verflucht, wer sein Schwert abhält vom Blutvergießen. (Das Buch Jeremia 48, 10)
Ungestört war Moab von Jugend an, / ruhig lag es auf seiner Hefe. Es wurde nicht umgeschüttet von Gefäß zu Gefäß: / Nie musste es in die Verbannung ziehen.Darum blieb ihm sein Wohlgeschmack erhalten, / sein Duft veränderte sich nicht. (Das Buch Jeremia 48, 11)
Darum kommen Tage - Spruch des Herrn -, / da schicke ich Kellermeister zu ihm; sie gießen es um, / entleeren seine Gefäße und zerschlagen seine Krüge. (Das Buch Jeremia 48, 12)
Der Verwüster Moabs und seiner Städte steigt hinauf; / da steigen seine besten jungen Männer hinab, um geschlachtet zu werden - Spruch des Königs, / Herr der Heere ist sein Name. (Das Buch Jeremia 48, 15)
Beklagt es alle, ihr seine Nachbarn, / und alle, die ihr seinen Namen kennt. Sagt: Ach, wie ist zerbrochen der starke Stab, / das herrliche Zepter! (Das Buch Jeremia 48, 17)
Zuschanden ist Moab, ja, ganz zerbrochen. / Klagt und schreit! / Meldet am Arnon: Moab ist verwüstet. (Das Buch Jeremia 48, 20)
Ein Gericht kam über das ebene Land, / über Holon, Jahaz und Mefaat, (Das Buch Jeremia 48, 21)
über Dibon, Nebo und Bet-Diblatajim, / (Das Buch Jeremia 48, 22)
über Kerijot und Bozra / und über alle Städte des Landes Moab, / die fernen und die nahen. (Das Buch Jeremia 48, 24)
Verlasst die Städte, wohnt in den Felsen, / ihr Bewohner von Moab! Macht es wie die Taube, die nistet / an den Wänden der offenen Schlucht. (Das Buch Jeremia 48, 28)