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Meine Taube im Felsennest, / versteckt an der Steilwand, dein Gesicht lass mich sehen, / deine Stimme hören! Denn süß ist deine Stimme, / lieblich dein Gesicht. (Das Hohelied 2, 14)
Des Nachts auf meinem Lager suchte ich ihn, / den meine Seele liebt. / Ich suchte ihn und fand ihn nicht. (Das Hohelied 3, 1)
Aufstehen will ich, die Stadt durchstreifen, / die Gassen und Plätze, / ihn suchen, den meine Seele liebt. Ich suchte ihn und fand ihn nicht. (Das Hohelied 3, 2)
Rote Bänder sind deine Lippen; / lieblich ist dein Mund. Dem Riss eines Granatapfels gleicht deine Schläfe / hinter dem Schleier. (Das Hohelied 4, 3)
Wie der Turm Davids ist dein Hals, / in Schichten von Steinen erbaut; tausend Schilde hängen daran, / lauter Waffen von Helden. (Das Hohelied 4, 4)
Komm doch mit mir, meine Braut, vom Libanon, / weg vom Libanon komm du mit mir!Weg vom Gipfel des Amana, / von den Höhen des Senir und Hermon; weg von den Lagern der Löwen, / den Bergen der Panther. (Das Hohelied 4, 8)
Nordwind, erwache! Südwind, herbei! / Durchweht meinen Garten, / lasst strömen die Balsamdüfte! Mein Geliebter komme in seinen Garten / und esse von den köstlichen Früchten. (Das Hohelied 4, 16)
Seine Finger sind wie Stäbe aus Gold, / mit Steinen aus Tarschisch besetzt. Sein Leib ist wie eine Platte aus Elfenbein, / mit Saphiren bedeckt. (Das Hohelied 5, 14)
Dem Riss eines Granatapfels gleicht deine Schläfe / hinter deinem Schleier. (Das Hohelied 6, 7)
Wende dich, wende dich, Schulammit! / Wende dich, wende dich, / damit wir dich betrachten. Was wollt ihr an Schulammit sehen? / Den Lager-Tanz! (Das Hohelied 7, 1)
dein Mund köstlicher Wein, / der glatt in mich eingeht, / der Lippen und Zähne mir netzt. (Das Hohelied 7, 10)
Ich gehöre meinem Geliebten / und ihn verlangt nach mir. (Das Hohelied 7, 11)