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Beim lauten Geschrei deiner Matrosen / zittern die Küsten. (Das Buch Ezechiel 27, 28)
Deinetwegen schreien sie laut, / bitterlich jammern sie. Sie streuen sich Staub auf das Haupt / und wälzen sich auf dem Boden. (Das Buch Ezechiel 27, 30)
Deinetwegen scheren sie sich eine Glatze, / Trauerkleider legen sie an und weinen über dich mit verbitterter Seele, / mit bitterer Klage. (Das Buch Ezechiel 27, 31)
Als deine Waren vom Meer her kamen, / hast du viele Völker gesättigt. Die Könige der Erde machtest du reich / mit deinem gewaltigen Reichtum / und deinen Handelswaren. (Das Buch Ezechiel 27, 33)
Jetzt liegst du zerbrochen im Meer, / in den Tiefen der Fluten. Deine Handelswaren, dein ganzes Heer / sind mit dir versunken. (Das Buch Ezechiel 27, 34)
Deine Kaufleute unter den Völkern / zischen (voll Hohn) über dich. Zu einem Bild des Schreckens bist du geworden, / für immer dahin. (Das Buch Ezechiel 27, 36)
Menschensohn, sag zum Fürsten von Tyrus: So spricht Gott, der Herr: Dein Herz war stolz und du sagtest: Ich bin ein Gott, einen Wohnsitz für Götter bewohne ich mitten im Meer. Doch du bist nur ein Mensch und kein Gott, obwohl du im Herzen geglaubt hast, dass du wie Gott bist. (Das Buch Ezechiel 28, 2)
Durch deine Weisheit und Einsicht schufst du dir Reichtum. / Mit Gold und Silber fülltest du deine Kammern. (Das Buch Ezechiel 28, 4)
Durch deine gewaltige Weisheit, durch deinen Handel / hast du deinen Reichtum vermehrt. Doch dein Herz wurde stolz / wegen all deines Reichtums. (Das Buch Ezechiel 28, 5)
darum schicke ich Fremde gegen dich, / tyrannische Völker. Sie zücken das Schwert gegen all deine prächtige Weisheit, / entweihen deinen strahlenden Glanz. (Das Buch Ezechiel 28, 7)
Willst du dann angesichts deiner Mörder noch sagen: / Ich bin ein Gott? Du bist nur ein Mensch und kein Gott / in der Hand deiner Mörder. (Das Buch Ezechiel 28, 9)
Ohne Tadel war dein Verhalten / seit dem Tag, an dem man dich schuf, / bis zu dem Tag, an dem du Böses getan hast. (Das Buch Ezechiel 28, 15)