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Jede Rede Gottes ist im Feuer geläutert; / ein Schild ist er für alle, die bei ihm sich bergen. (Das Buch der Sprichwörter 30, 5)
Falschheit und Lügenwort halt fern von mir; / gib mir weder Armut noch Reichtum, / nähr mich mit dem Brot, das mir nötig ist, (Das Buch der Sprichwörter 30, 8)
Ein Geschlecht, das seinem Vater flucht / und seine Mutter nicht segnet; (Das Buch der Sprichwörter 30, 11)
ein Geschlecht, das rein ist in den eigenen Augen, / doch nicht gewaschen von seinem Schmutz; (Das Buch der Sprichwörter 30, 12)
ein Geschlecht - wie überheblich sind seine Augen / und wie hochmütig seine Wimpern; (Das Buch der Sprichwörter 30, 13)
Der Blutegel hat zwei Töchter: Gib! - Gib! Drei sind es, die nie satt werden, / vier sagen nie: Genug: (Das Buch der Sprichwörter 30, 15)
Die Unterwelt und der unfruchtbare Mutterschoß, / die Erde, die nicht satt wird an Wasser, / und das Feuer, das nie sagt: Genug! (Das Buch der Sprichwörter 30, 16)
Ein Auge, das den Vater verspottet / und die alte Mutter verachtet, / das hacken die Raben am Bach aus, / die jungen Adler fressen es auf. (Das Buch der Sprichwörter 30, 17)
Die Ameisen sind kein starkes Volk / und besorgen sich doch im Sommer ihr Futter; (Das Buch der Sprichwörter 30, 25)
Denn stößt man Milch, so gibt es Butter, / stößt man die Nase, so gibt es Blut, / stößt man den Zorn, so gibt es Streit. (Das Buch der Sprichwörter 30, 33)
Worte an Lemuël, den König von Massa, mit denen ihn seine Mutter ermahnt hat: (Das Buch der Sprichwörter 31, 1)
Ein solcher möge trinken und seine Armut vergessen / und nicht mehr an seine Mühsal denken. (Das Buch der Sprichwörter 31, 7)