Mosaico decorativo

Bibel in einem Jahr.

An Tag 301 erkundeten wir die Geschichte des Widerstands der Makkabäer in 2. Makkabäer 4 und lernten etwas über Mut und Treue angesichts von Unterdrückung. Sirach 47-49 präsentiert uns die Weisheit der Patriarchen und Führer Israels, während Sprüche 24:13-16 die Bedeutung von Fleiß, Ausdauer und ständigem Lernen unterstreicht.

1. Der oben genannte Simeon, der den Tempelschatz und das Vaterland verraten hatte, verleumdete Onias, er sei es gewesen, der Heliodor habe schlagen lassen und der das Unheil ins Werk gesetzt habe.

2. Den Wohltäter der Stadt, den fürsorglichen Beschützer seiner Mitbürger und Eiferer für die Gesetze, wagte er einen Hochverräter zu nennen.

3. Die Feindschaft verschärfte sich derart, dass einer von den Vertrauten Simeons mehrere Morde verübte.

4. Onias erkannte, dass der Streit unerträglich wurde und dass außerdem Apollonius, der Sohn des Menestheus, Befehlshaber von Zölesyrien und Phönizien, die Bosheit Simeons noch unterstützte.

5. Darum begab er sich zum König, nicht um die Mitbürger zu verklagen, sondern weil er das allgemeine und das besondere Wohl des ganzen Volkes im Auge hatte.

6. Er erkannte nämlich, dass ohne Einschreiten des Königs der öffentliche Friede nicht wiederherzustellen sei; denn Simeon würde nicht von seiner Raserei ablassen.

7. Seleukus starb und Antiochus mit dem Beinamen Epiphanes übernahm die Herrschaft. Da erschlich sich Jason, der Bruder des Onias, das Hohepriesteramt.

8. Bei einer Unterredung versprach er dem König nämlich dreihundertsechzig Talente Silber, dazu noch aus anderen Einkünften achtzig Talente.

9. Außerdem wolle er sich schriftlich verpflichten, weitere hundertfünfzig Talente zu zahlen, wenn er die Vollmacht erhalte, eine Sportschule und einen Übungsplatz für junge Leute zu errichten - denn daran sei ihm sehr gelegen - sowie den Einwohnern Jerusalems das antiochenische Bürgerrecht zu verleihen.

10. Der König war einverstanden. Sobald Jason das Amt an sich gebracht hatte, führte er unter seinen Landsleuten die griechische Lebensart ein.

11. Er schaffte die günstigen Privilegien ab, die die Juden durch Vermittlung des Johanan vom König erhalten hatten. Dieser Johanan war der Vater des Eupolemus, der als Gesandter nach Rom gegangen war, um dort ein Freundschaftsbündnis zu schließen. Jason hob die althergebrachte Verfassung auf und führte neue, widerrechtliche Gebräuche ein.

12. Absichtlich ließ er unmittelbar unterhalb der Burg eine Sportschule errichten und die Söhne der besten Familien brachte er dazu, den griechischen Hut aufzusetzen.

13. So kam das Griechentum in Mode; man fiel ab zu der fremden Art. Schuld daran war die maßlose Schlechtigkeit des ruchlosen Jason, der den Namen des Hohenpriesters zu Unrecht trug.

14. Schließlich kümmerten sich die Priester nicht mehr um den Dienst am Altar; der Tempel galt in ihren Augen nichts und für die Opfer hatten sie kaum mehr Zeit. Dafür gingen sie eilig auf den Sportplatz, sobald die Aufforderung zum Diskuswerfen erging, um an dem Spiel, das vom Gesetz verboten war, teilzunehmen.

15. Die Ehren ihres Vaterlandes achteten sie gering, auf griechische Auszeichnungen dagegen waren sie ganz versessen.

16. Darum sollten sie auch in große Not geraten. Gerade die, denen sie alles nachmachten und denen sie ganz gleich werden wollten, wurden ihre Feinde und Peiniger.

17. Man kann sich nämlich nicht leichthin über die göttlichen Gesetze hinwegsetzen. Aber das wird die Folgezeit deutlich zeigen.

18. Als der König die Wettkämpfe besuchte, die alle fünf Jahre in Tyrus ausgetragen werden,

19. sandte der nichtswürdige Jason Männer aus Jerusalem, die das antiochenische Bürgerrecht erworben hatten, als Zuschauer dorthin und gab ihnen dreihundert Silberdrachmen mit für das Opfer an Herakles. Doch baten die Überbringer, das Geld nicht zum Opfer zu verwenden, weil sich das nicht zieme, sondern es für einen anderen Zweck zurückzulegen.

20. Nach der Absicht des Auftraggebers wäre es also für das Heraklesopfer bestimmt gewesen; es lag allein an den Überbringern, dass man es zur Ausrüstung der Galeeren verwendete.

21. Zur Thronbesteigung des Königs Philometor entsandte Antiochus den Apollonius, den Sohn des Menestheus, nach Ägypten. Dabei brachte er in Erfahrung, dass der ägyptische König seiner Politik feindlich gegenüberstehe, und sorgte sich um seine Sicherheit. Er zog deshalb nach Jafo und von dort nach Jerusalem.

22. Jason und die Stadt bereiteten ihm einen großartigen Empfang; unter Fackelschein und Freudengeschrei hielt er seinen Einzug. Dann brachte er seine Truppen wieder nach Phönizien ins Quartier.

23. Drei Jahre darauf schickte Jason den Menelaus, den Bruder des vorhin erwähnten Simeon, zum König; er sollte ihm das Geld überbringen und schwebende Verhandlungen über wichtige Staatsgeschäfte zum Abschluss bringen.

24. Menelaus verschaffte sich jedoch Empfehlungen an den König, trat als bedeutender Mann auf und schmeichelte ihm, überbot Jason um dreihundert Talente Silber und brachte so das Amt des Hohenpriesters an sich.

25. Mit der königlichen Ernennungsurkunde kam er zurück. Sonst hatte er nichts an sich, was des hohenpriesterlichen Amtes würdig gewesen wäre. Statt dessen besaß er die Leidenschaft eines rohen Tyrannen und die Wut eines wilden Tieres.

26. Jason, der seinen eigenen Bruder hinterlistig verdrängt hatte, wurde nun selbst durch einen anderen hinterlistig verdrängt und als Flüchtling ins Ammoniterland vertrieben.

27. Menelaus hatte sich zwar der Herrschaft bemächtigt, machte jedoch keine Anstalten, das Geld aufzubringen, das er dem König versprochen hatte,

28. obschon Sostratus, der Befehlshaber der Burg, ihn wiederholt mahnte; dieser hatte nämlich die Gelder einzutreiben. Deswegen bestellte der König beide vor sich.

29. Menelaus ließ als Stellvertreter im Hohenpriesteramt seinen Bruder Lysimachus zurück, Sostratus aber Krates, den Befehlshaber der zyprischen Truppen.

30. In diesem Augenblick brach in den Städten Tarsus und Mallus ein Aufstand aus, weil sie Antiochis, der Nebenfrau des Königs, als Geschenk vermacht worden waren.

31. In großer Eile begab sich der König dorthin, um die Sache beizulegen, und ließ als seinen Stellvertreter einen hohen Beamten, Andronikus, zurück.

32. Da glaubte Menelaus, eine günstige Gelegenheit gefunden zu haben: Er entwendete aus dem Tempel einige goldene Geräte und schenkte sie Andronikus; andere hatte er nach Tyrus und in die benachbarten Städte verkaufen können.

33. Onias, der davon sichere Kenntnis erhalten hatte, tadelte ihn scharf; er hatte sich in einen Asylort bei Daphne, einem Vorort Antiochias, zurückgezogen.

34. Menelaus ging deswegen zu Andronikus, sprach mit ihm unter vier Augen und redete ihm zu, Onias aus dem Weg zu schaffen. Andronikus suchte Onias auf. Da er sich zur Hinterlist hatte verleiten lassen, erhob er die rechte Hand zum Schwur, reichte sie dann Onias und überredete ihn, trotz seines Argwohns den Ort zu verlassen. Dann ließ ihn Andronikus, ohne das Recht zu scheuen, auf der Stelle umbringen.

35. Nicht nur die Juden, sondern auch viele aus anderen Völkern entsetzten sich über dieses Unrecht und waren empört über die Ermordung des Mannes.

36. Als der König aus den Orten Ziliziens zurückkam, gingen die Juden der Stadt zu ihm und beschwerten sich. Wie sie, waren auch die Griechen sehr entrüstet, weil man Onias gegen alle Ordnung ermordet hatte.

37. Antiochus wurde von Herzen betrübt; es ergriff ihn Mitleid und er vergoss Tränen, weil der Verstorbene ein so besonnener und edler Mann gewesen war.

38. Dann entbrannte sein Zorn; er ließ Andronikus sofort den Purpur abnehmen, die Kleider vom Leib reißen und ihn so durch die ganze Stadt führen, bis zu der Stelle, an der er das Verbrechen gegen Onias begangen hatte. Dort ließ er den Mörder hinrichten. So hat ihm der Herr mit der verdienten Strafe vergolten.

39. In der Stadt aber verging sich Lysimachus mit Wissen des Menelaus mehrmals am Tempelschatz. Als sich das Gerücht davon weit verbreitete, rottete sich das Volk gegen Lysimachus zusammen. Viele goldene Geräte waren schon verschleppt worden.

40. Als nun die Menge sich erhob und in heftigen Zorn geriet, bewaffnete Lysimachus fast dreitausend Mann und begann gewaltsam gegen die Leute vorzugehen. Ein gewisser Auranus führte sie an, der ebenso alt wie wahnsinnig war.

41. Als die Leute merkten, dass Lysimachus angreifen ließ, rafften sie Steine zusammen oder dicke Stöcke - ein paar füllten ihre Hände sogar mit der Asche, die dort lag - und schleuderten alles durcheinander gegen die Männer des Lysimachus.

42. So verwundeten sie viele von ihnen, einige streckten sie nieder, alle aber jagten sie in die Flucht. Den Tempelräuber selbst aber schlugen sie beim Schatzhaus tot.

43. Wegen dieser Sache wurde gegen Menelaus ein gerichtliches Verfahren eingeleitet.

44. Als der König nach Tyrus kam, erhoben drei Männer, die vom Hohen Rat geschickt waren, vor ihm die Anklage.

45. Menelaus war schon verloren; da versprach er Ptolemäus, dem Sohn des Dorymenes, viel Geld, damit er den König zu seinen Gunsten überrede.

46. Ptolemäus nahm also den König in einen Säulengang beiseite, als wolle er ihn etwas ausruhen lassen, und stimmte ihn um.

47. Darauf sprach der König den Menelaus, der an dem ganzen Unheil schuld war, von den Anklagepunkten frei; die Unglücklichen aber, die, selbst wenn sie vor Skythen gesprochen hätten, wegen erwiesener Unschuld freigesprochen worden wären, verurteilte er zum Tod.

48. Unverzüglich mussten sie die ungerechte Strafe erleiden, sie, die doch nur für ihre Stadt, ihr Volk und die heiligen Geräte eingetreten waren.

49. Sogar Einwohner von Tyrus entrüsteten sich darüber und gaben ihnen ein prunkvolles Begräbnis.

50. Menelaus aber blieb aufgrund der Habgier der Mächtigen im Amt. Seine Bosheit nahm immer mehr zu und er wurde zu einem großen Feind seiner Mitbürger.

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Kapitel 47

1. Nach ihm stand Natan auf, / um vor David hinzutreten.

2. Wie das Fett herausgehoben ist aus dem Opferfleisch, / so David aus Israel.

3. Er spielte mit Löwen, als wären es Ziegen, / mit Bären, als wären es Schafe.

4. In seiner Jugend erschlug er den Riesen / und befreite das Volk von der Schmach, indem er mit der Hand die Schleuder schwang / und Goliats Hochmut zerbrach.

5. Denn er hatte Gott, den Höchsten, angerufen / und dieser gab seiner rechten Hand Kraft,um den kampferprobten Mann niederzustrecken / und die Macht seines Volkes zu mehren.

6. Darum haben ihn die Frauen besungen / und ihm zugerufen: Zehntausend (erschlug er)!

7. Als er die Krone trug, führte er Krieg / und demütigte ringsum die Feinde. Er schlug die feindlichen Philister / und zerbrach ihre Macht bis heute.

8. Bei allen seinen Taten stimmte er Loblieder an / auf Gott, den Höchsten, mit rühmenden Worten. Er liebte seinen Schöpfer von ganzem Herzen, / alle Tage pries er ihn mit Liedern.

9. Vor dem Altar ließ er Saiteninstrumente aufstellen / und schuf Psalmweisen für die Harfenbegleitung.

10. Den Festen verlieh er Glanz / und verschönerte die Feiertage im Kreislauf des Jahres.Vom Lobgesang auf Gottes heiligen Namen / hallte das Heiligtum wider schon vor dem Morgen.

11. Der Herr verzieh ihm seine Sünde / und begründete seine Macht für immer. Er übergab ihm das Königsgesetz / und festigte seinen Thron über Israel.

12. Seinetwegen erstand ihm als Nachfolger / ein weiser Sohn, der in Sicherheit leben konnte.

13. Salomo war König in friedlichen Tagen, / Gott verschaffte ihm Ruhe ringsum. Er baute ein Haus für den Namen des Herrn / und errichtete ein Heiligtum für immer.

14. Wie weise warst du in deiner Jugend, / von Bildung strömtest du über wie der Nil.

15. Die Erde bedecktest du mit deinem Wissen, / bis zur Himmelshöhe ließest du Lieder aufsteigen.

16. Bis zu den fernsten Inseln gelangte dein Ruhm / und man begehrte danach, dich zu hören.

17. Durch Lied und Sinnspruch, Rätsel und Gleichnis / hast du die Völker in Staunen versetzt.

18. Du wurdest benannt nach dem Namen des Hochgeehrten, / der auch über Israel ausgerufen ist. Gold hast du angehäuft wie Eisen / und das Silber vermehrt wie Blei.

19. Doch gabst du dich den Frauen hin / und ließest sie herrschen über deinen Leib.

20. Du hast deine Ehre befleckt / und dein Ehebett entweiht. So hast du Zorn über deine Nachkommen gebracht / und Klage über dein Ehelager,

21. indem das Volk unter zwei Zepter kam / und aus Efraim ein abtrünniges Reich wurde.

22. Gott aber hat seine Huld nicht aufgegeben / und keines seiner Worte unerfüllt gelassen.Er hat seinem Erwählten den Spross und Sohn nicht ausgerottet, / die Nachkommen seine Freundes nicht ausgetilgt. So hat er Jakob einen Rest gelassen / und David einen Wurzelspross aus ihm selbst.

23. Salomo entschlief in Verzweiflung / und hinterließ einen starrköpfigen Sohn, reich an Torheit, arm an Einsicht: / Rehabeam, der durch seinen Entschluss das Volk entzweite. Dann stand Jerobeam auf, der Sohn Nebats; / sein Andenken sei ausgelöscht. Er sündigte und verführte Israel zur Sünde. / Er verschuldete Efraims Fall /

24. und die Vertreibung aus ihrem Land. Ihre Sünde wurde sehr groß, /

25. allem Bösen gaben sie sich hin.

Kapitel 48

1. Da stand ein Prophet auf wie Feuer, / seine Worte waren wie ein brennender Ofen.

2. Er entzog ihnen ihren Vorrat an Brot, / durch sein Eifern verringerte er ihre Zahl.

3. Auf Gottes Wort hin verschloss er den Himmel / und dreimal ließ er Feuer herniederfallen.

4. Wie Ehrfurcht gebietend warst du, Elija, / wer dir gleichkommt, kann sich rühmen.

5. Einen Verstorbenen hast du vom Tod erweckt, / aus der Unterwelt, nach Gottes Willen.

6. Könige hast du ins Grab geschickt, / Vornehme von ihren Lagern hinweg.

7. Am Sinai hast du Strafbefehle vernommen, / am Horeb Urteile der Rache.

8. Könige hast du gesalbt für die Vergeltung / und einen Propheten als deinen Nachfolger.

9. Du wurdest im Wirbelsturm nach oben entrückt, / in Feuermassen himmelwärts.

10. Von dir sagt die Schrift, / du stehst bereit für die Endzeit, um den Zorn zu beschwichtigen, bevor er entbrennt, / um den Söhnen das Herz der Väter zuzuwenden / und Jakobs Stämme wieder aufzurichten.

11. Wohl dem, der dich sieht und stirbt; / denn auch er wird leben.

12. Elija ist im Wirbelsturm entschwunden, / Elischa wurde mit seinem Geist erfüllt. Doppelt so viele Zeichen wirkte er, / zu Wundern wurden alle Worte aus seinem Mund.Solange er lebte, hat er vor niemand gezittert, / kein Sterblicher hatte Macht über seinen Geist.

13. Nichts war für ihn unerreichbar, / noch im Grab zeigte sein Leichnam Prophetenkraft.

14. In seinem Leben vollbrachte er Wunder / und bei seinem Tod erstaunliche Taten.

15. Trotz allem bekehrte das Volk sich nicht; / sie ließen nicht ab von ihren Sünden, bis sie aus ihrem Land verschleppt / und in alle Welt verstreut wurden. Aber für Juda ist ein kleiner Rest geblieben / und dem Haus David noch ein Fürst.

16. Von ihnen taten einige, was recht ist, / andere verübten unerhörten Frevel.

17. Hiskija sicherte seine Stadt, / indem er Wasser hineinleitete. Mit dem Eisen durchbrach er Felsen / und dämmte den Teich zwischen Bergen ein.

18. In seinen Tagen zog Sanherib herauf / und entsandte den Rabschake. Dieser streckte seine Hand gegen Zion aus / und übermütig lästerte er Gott.

19. Da zitterten sie trotz allem Übermut ihres Herzens / und wanden sich wie eine Gebärende.

20. Sie riefen zu Gott, dem Höchsten, / und streckten nach ihm die Hände aus. Er hörte auf ihr lautes Flehen / und half ihnen durch Jesaja.

21. Er schlug die Assyrer in ihrem Lager / und verwirrte sie durch eine Seuche.

22. Denn Hiskija hatte das Rechte getan, / war fest geblieben auf Davids Wegen, die der Prophet Jesaja ihm gewiesen hatte, / der große und zuverlässige Seher.

23. Auf Jesajas Befehl ging die Sonne zurück / und er verlängerte dem König das Leben.

24. Mit großer Geisteskraft schaute er die Zukunft / und tröstete die Trauernden in Zion.

25. Für fernste Zeit verkündete er das Kommende / und das Verborgene, bevor es geschah.

Kapitel 49

1. Der Name Joschija gleicht duftendem Weihrauch, / würzig und vom Salbenmischer zubereitet. Sein Andenken ist süß wie Honig im Mund / und wie ein Lied beim Weingelage.

2. Denn er litt wegen unserer Treulosigkeit / und machte den abscheulichen Götzen ein Ende.

3. Er richtete sein Herz ganz auf Gott / und bewies Treue in Zeiten des Unrechts.

4. Außer David, Hiskija und Joschija / haben alle Könige ruchlos gehandelt: Bis zu ihrem Untergang haben die Könige von Juda / das Gesetz des Höchsten verlassen.

5. Ihre Macht gaben sie an andere hin, / ihre Ehre an ein fremdes Volk.

6. Sie zündeten die Heilige Stadt an, / sodass die Straßen verödeten,

7. zur Strafe dafür, dass sie Jeremia misshandelt haben, / obwohl er vom Mutterleib an zum Propheten geschaffen war, um auszureißen, niederzureißen und zu vernichten, / aber auch um aufzubauen, einzupflanzen und zu stärken.

8. Ezechiel sah eine Vision / und beschrieb die Gestalten am Thronwagen.

9. Er gedachte auch des Ijob, / der die Wege der Gerechtigkeit einhielt.

10. Ferner die Zwölf Propheten: / Ihre Gebeine mögen von ihrer Stätte emporsprossen. Sie brachten Heilung für Jakobs Volk / und halfen ihm durch zuverlässige Hoffnung.

11. Wie könnten wir Serubbabel gebührend preisen, / war er doch wie ein Siegelring an der rechten Hand,

12. ebenso Jeschua, den Sohn des Jozadak? / Sie beide erbauten zu ihrer Zeit das Gotteshaus; sie errichteten den heiligen Tempel, / der zu dauernder Herrlichkeit bestimmt ist.

13. Nehemia, sein Andenken in Ehren! / Er baute unsere Trümmer wieder auf und stellte das Zerstörte wieder her, / Tore und Riegel setzte er ein.

14. Kaum einer auf Erden kommt Henoch gleich, / darum wurde er auch lebend entrückt.

15. Gab es je einen Mann wie Josef? / Selbst sein Leichnam wurde sorgfältig erhalten.

16. Sem, Set und Enosch sind hoch geehrt, / aber Adam übertrifft alle Menschen an Ruhm.

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13. Iss Honig, mein Sohn, denn er ist gut, / Wabenhonig ist süß für den Gaumen.

14. Wisse: Genauso ist die Weisheit für dich. / Findest du sie, dann gibt es eine Zukunft, / deine Hoffnung wird nicht zerschlagen.

15. Belaure nicht frevlerisch die Wohnung des Gerechten, / zerstöre sein Ruhelager nicht!

16. Denn siebenmal fällt der Gerechte und steht wieder auf, / doch die Frevler stürzen ins Unglück.

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"Quando o dia seguinte chegar, ele também será chamado de hoje. Tenha sempre muita confiança na Divina Providência." São Padre Pio de Pietrelcina