Mosaico decorativo

Bibel in einem Jahr.

Am 52. Tag beginnen wir die Lesung aus dem Buch Numeri mit der Volkszählung der Stämme Israels, die die Organisation des Volkes Gottes in der Wüste zeigt. Deuteronomium 1 erinnert an die Reise vom Horeb nach Kadesch-Barnea und beleuchtet Rebellion und göttliche Barmherzigkeit. Psalm 85 greift dieses Thema auf und ruft nach der Wiederherstellung und Erneuerung der Gegenwart Gottes unter seinem Volk. Die Lesungen laden uns ein, über Gottes Treue selbst inmitten menschlichen Ungehorsams nachzudenken.

1. Am ersten Tag des zweiten Monats im zweiten Jahr nach dem Auszug aus Ägypten sprach der Herr in der Wüste Sinai im Offenbarungszelt zu Mose:

2. Ermittelt die Gesamtzahl der Israeliten in der Gemeinde, geordnet nach Sippenverbänden und Großfamilien; zählt mit Namen alle Männer,

3. die zwanzig Jahre und älter sind, alle wehrfähigen Israeliten. Mustert sie für ihre Heeresverbände, du und Aaron!

4. Aus jedem Stamm soll euch dabei ein Mann helfen, und zwar jeweils das Haupt einer Großfamilie.

5. Das sind die Namen der Männer, die euch helfen sollen: aus Ruben Elizur, der Sohn Schedëurs;

6. aus Simeon Schelumiël, der Sohn Zurischaddais;

7. aus Juda Nachschon, der Sohn Amminadabs;

8. aus Issachar Netanel, der Sohn Zuars;

9. aus Sebulon Eliab, der Sohn Helons;

10. von den Nachkommen Josefs: aus Efraim Elischama, der Sohn Ammihuds, und aus Manasse Gamliël, der Sohn Pedazurs;

11. aus Benjamin Abidan, der Sohn Gidonis;

12. aus Dan Ahiëser, der Sohn Ammischaddais;

13. aus Ascher Pagiël, der Sohn Ochrans;

14. aus Gad Eljasaf, der Sohn Reguëls;

15. aus Naftali Ahira, der Sohn Enans.

16. Das sind die von der Gemeinde berufenen Anführer der Stämme ihrer Väter, die Befehlshaber der Tausendschaften Israels.

17. Mose und Aaron nahmen diese namentlich genannten Männer

18. und versammelten die ganze Gemeinde am ersten Tag des zweiten Monats. Dann ermittelte man die Abstammung aller Männer von zwanzig Jahren und darüber; man zählte sie namentlich, geordnet nach Sippen und Großfamilien.

19. Wie der Herr es Mose befohlen hatte, so musterte man sie in der Wüste Sinai.

20. Zuerst kamen die Nachkommen Rubens, des Erstgeborenen Israels: Man ermittelte ihre Geschlechterfolge nach Sippen und Großfamilien und zählte mit Namen alle Männer von zwanzig Jahren und darüber, alle Wehrfähigen.

21. Die Zahl der aus dem Stamm Ruben Gemusterten betrug 46500 Mann.

22. Sodann die Simeoniter: Man ermittelte ihre Geschlechterfolge nach Sippen und Großfamilien und zählte mit Namen alle Männer von zwanzig Jahren und darüber, alle Wehrfähigen.

23. Die Zahl der aus dem Stamm Simeon Gemusterten betrug 59300 Mann.

24. Sodann die Gaditer: Man ermittelte ihre Geschlechterfolge nach Sippen und Großfamilien und zählte mit Namen alle wehrfähigen Männer von zwanzig Jahren und darüber.

25. Die Zahl der aus dem Stamm Gad Gemusterten betrug 45650 Mann.

26. Sodann die Nachkommen Judas: Man ermittelte ihre Geschlechterfolge nach Sippen und Großfamilien und zählte mit Namen alle wehrfähigen Männer von zwanzig Jahren und darüber.

27. Die Zahl der aus dem Stamm Juda Gemusterten betrug 74600 Mann.

28. Sodann die Issachariter: Man ermittelte ihre Geschlechterfolge nach Sippen und Großfamilien und zählte mit Namen alle wehrfähigen Männer von zwanzig Jahren und darüber.

29. Die Zahl der aus dem Stamm Issachar Gemusterten betrug 54400 Mann.

30. Sodann die Sebuloniter: Man ermittelte ihre Geschlechterfolge nach Sippen und Großfamilien und zählte mit Namen alle wehrfähigen Männer von zwanzig Jahren und darüber.

31. Die Zahl der aus dem Stamm Sebulon Gemusterten betrug 57400 Mann.

32. Sodann die Nachkommen Josefs, zuerst die Efraimiter: Man ermittelte ihre Geschlechterfolge nach Sippen und Großfamilien und zählte mit Namen alle wehrfähigen Männer von zwanzig Jahren und darüber.

33. Die Zahl der aus dem Stamm Efraim Gemusterten betrug 40500 Mann.

34. Sodann die Manassiter: Man ermittelte ihre Geschlechterfolge nach Sippen und Großfamilien und zählte mit Namen alle wehrfähigen Männer von zwanzig Jahren und darüber.

35. Die Zahl der aus dem Stamm Manasse Gemusterten betrug 32200 Mann.

36. Sodann die Benjaminiter: Man ermittelte ihre Geschlechterfolge nach Sippen und Großfamilien und zählte mit Namen alle wehrfähigen Männer von zwanzig Jahren und darüber.

37. Die Zahl der aus dem Stamm Benjamin Gemusterten betrug 35400 Mann.

38. Sodann die Daniter: Man ermittelte ihre Geschlechterfolge nach Sippen und Großfamilien und zählte mit Namen alle wehrfähigen Männer von zwanzig Jahren und darüber.

39. Die Zahl der aus dem Stamm Dan Gemusterten betrug 62700 Mann.

40. Sodann die Ascheriter: Man ermittelte ihre Geschlechterfolge nach Sippen und Großfamilien und zählte mit Namen alle wehrfähigen Männer von zwanzig Jahren und darüber.

41. Die Zahl der aus dem Stamm Ascher Gemusterten betrug 41500 Mann.

42. Sodann die Naftaliter: Man ermittelte ihre Geschlechterfolge nach Sippen und Großfamilien und zählte mit Namen alle wehrfähigen Männer von zwanzig Jahren und darüber.

43. Die Zahl der aus dem Stamm Naftali Gemusterten betrug 53400 Mann.

44. Das waren die Gemusterten, die Mose und Aaron zusammen mit den Anführern Israels zählten; es waren zwölf Anführer, aus jedem Stamm einer, jeweils das Haupt einer Großfamilie.

45. So ergab sich die Gesamtzahl der gemusterten Israeliten, geordnet nach Großfamilien, also aller wehrfähigen Männer in Israel von zwanzig Jahren und darüber.

46. Als Gesamtzahl der Gemusterten ergab sich 603550 Mann.

47. Die aber, die dem Stamm ihrer Väter nach Leviten waren, wurden nicht gemustert.

48. Der Herr sprach zu Mose:

49. Unter den Israeliten sollst du nur den Stamm Levi nicht mustern und zählen.

50. Betrau die Leviten mit der Sorge für die Wohnstätte der Bundesurkunde, für ihre Geräte und für alles, was dazu gehört. Sie sollen die Wohnstätte und alle ihre Geräte tragen und sollen sie pflegen; sie sollen ihren Lagerplatz rings um die Wohnstätte haben.

51. Wenn die Wohnstätte weitergetragen werden soll, sollen die Leviten sie abbauen, und wenn die Wohnstätte das Lager bezieht, sollen die Leviten sie aufstellen. Wer ihr zu nahe kommt, ohne dazu befugt zu sein, wird mit dem Tod bestraft.

52. Im Lager soll jeder Israelit sein Zelt an der Stelle aufschlagen, zu der er gehört, und bei dem Feldzeichen, zu dem er gehört, also bei seiner Abteilung im Heer.

53. Die Leviten aber sollen ihr Lager rings um die Wohnstätte der Bundesurkunde aufschlagen, damit nicht der Zorn (Gottes) die Gemeinde der Israeliten trifft; die Leviten sollen auf die Anordnung über die Wohnstätte der Bundesurkunde achten.

54. Die Israeliten taten alles genau so, wie es der Herr dem Mose befohlen hatte. So machten sie es.

Kompletter Leseplan

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1. Das sind die Worte, die Mose vor ganz Israel gesprochen hat. Er sprach sie jenseits des Jordan, in der Wüste, in der Araba, östlich von Suf, zwischen Paran und Tofel, Laban, Hazerot und Di-Sahab.

2. Elf Tage sind es vom Horeb auf dem Weg zum Gebirge Seïr bis nach Kadesch-Barnea.

3. Es war im vierzigsten Jahr, im elften Monat, am ersten Tag des Monats. Mose sagte den Israeliten genau das, was ihm der Herr für sie aufgetragen hatte.

4. Nachdem er Sihon, den König der Amoriter, der in Heschbon seinen Sitz hatte, und Og, den König des Baschan, der in Aschtarot seinen Sitz hatte, bei Edreï geschlagen hatte,

5. begann Mose jenseits des Jordan im Land Moab, diese Weisung aufzuschreiben. Er sagte:

6. Der Herr, unser Gott, hat am Horeb zu uns gesagt: Ihr habt euch lange genug an diesem Berg aufgehalten.

7. Nun wendet euch dem Bergland der Amoriter zu, brecht auf und zieht hinauf! Zieht aus gegen alle seine Bewohner in der Araba, auf dem Gebirge, in der Schefela, im Negeb und an der Meeresküste! Zieht in das Land der Kanaaniter und in das Gebiet des Libanon, bis an den großen Strom, den Eufrat!

8. Hiermit liefere ich euch das Land aus. Zieht hinein und nehmt es in Besitz, das Land, von dem ihr wisst: Der Herr hat euren Vätern Abraham, Isaak und Jakob geschworen, es ihnen und später ihren Nachkommen zu geben.

9. Damals habe ich zu euch gesagt: Ich kann euch nicht allein tragen.

10. Der Herr, euer Gott, hat euch zahlreich gemacht. Ja, ihr seid heute schon so zahlreich wie die Sterne am Himmel.

11. Und der Herr, der Gott eurer Väter, lasse eure Zahl auf das Tausendfache wachsen und segne euch, wie er es euch versprochen hat.

12. Wie soll ich allein euch tragen: eure Bürde, eure Last, eure Rechtshändel?

13. Schlagt für jeden eurer Stämme weise, gebildete und bewährte Männer vor, damit ich sie als eure Führer einsetze.

14. Ihr habt mir geantwortet: Das ist ein guter Vorschlag. Führ ihn aus!

15. Also habe ich die Führer eurer Stämme, weise und bewährte Männer, genommen und sie zu euren Führern ernannt: als Anführer für je tausend, Anführer für je hundert, Anführer für je fünfzig, Anführer für je zehn, und als Listenführer, für jeden eurer Stämme.

16. Damals habe ich eure Richter verpflichtet: Lasst jeden Streit zwischen euren Brüdern vor euch kommen. Entscheidet gerecht, sei es der Streit eines Mannes mit einem Bruder oder mit einem Fremden.

17. Kennt vor Gericht kein Ansehen der Person! Klein wie Groß hört an! Fürchtet euch nicht vor angesehenen Leuten; denn das Gericht hat mit Gott zu tun. Und ist euch eine Sache zu schwierig, legt sie mir vor; dann werde ich sie anhören.

18. Damals habe ich euch alle Vorschriften gegeben, nach denen ihr handeln sollt.

19. Dann brachen wir auf, verließen den Horeb und wanderten durch diese ganze große und Furcht erregende Wüste - ihr habt sie erlebt - auf dem Weg zum Amoriterbergland, wie es uns der Herr, unser Gott, befohlen hatte. Wir kamen bis Kadesch-Barnea.

20. Dort sagte ich zu euch: Nun seid ihr am Bergland der Amoriter angekommen, das der Herr, unser Gott, uns gibt.

21. Sieh, der Herr, dein Gott, hat dir das Land ausgeliefert. Zieh hinauf und nimm es in Besitz, wie der Herr, der Gott deiner Väter, es dir befohlen hat. Fürchte dich nicht und hab keine Angst!

22. Da seid ihr zu mir gekommen, ihr alle, und habt gesagt: Wir wollen einige Männer vorausschicken. Sie sollen uns das Land auskundschaften und uns Bericht erstatten über den Weg, den wir hinaufziehen, und über die Städte, auf die wir treffen werden.

23. Der Vorschlag erschien mir gut. Ich wählte unter euch zwölf Männer aus, für jeden Stamm einen.

24. Sie wendeten sich dem Bergland zu, zogen hinauf, gelangten bis zum Traubental und erkundeten es.

25. Sie pflückten einige von den Früchten des Landes, brachten sie zu uns herab und erstatteten uns Bericht. Sie sagten: Das Land, das der Herr, unser Gott, uns gibt, ist prächtig.

26. Doch ihr habt euch geweigert hinaufzuziehen. Ihr habt euch dem Befehl des Herrn, eures Gottes, widersetzt

27. und habt in euren Zelten gemurrt. Ihr habt gesagt: Weil er uns hasst, hat der Herr uns aus Ägypten geführt. Er will uns in die Gewalt der Amoriter geben, um uns zu vernichten.

28. Wohin geraten wir, wenn wir hinaufziehen? Unsere Brüder haben uns den Mut genommen, als sie berichteten: Ein Volk, größer und zahlreicher als wir, Städte, groß, mit himmelhohen Mauern. Sogar Anakiter haben wir dort gesehen.

29. Da habe ich zu euch gesagt: Ihr dürft nicht vor ihnen zurückweichen und dürft euch nicht vor ihnen fürchten.

30. Der Herr, euer Gott, der euch vorangeht, wird für euch kämpfen, genau so, wie er vor euren Augen in Ägypten auf eurer Seite gekämpft hat.

31. Das Gleiche tat er in der Wüste, du hast es selbst erlebt. Da hat der Herr, dein Gott, dich auf dem ganzen Weg, den ihr gewandert seid, getragen, wie ein Vater seinen Sohn trägt, bis ihr an diesen Ort kamt.

32. Trotzdem habt ihr nicht an den Herrn, euren Gott, geglaubt,

33. der euch auf dem Weg vorangegangen war, um euch die Stelle für das Lager zu suchen. Bei Nacht ging er im Feuer voran, um euch den Weg zu zeigen, auf dem ihr gehen solltet, bei Tag in der Wolke.

34. Der Herr hörte euer lautes Murren, wurde unwillig und schwor:

35. Kein einziger von diesen Männern, von dieser verdorbenen Generation, soll das prächtige Land sehen, von dem ihr wisst: Ich habe geschworen, es euren Vätern zu geben.

36. Nur Kaleb, der Sohn Jefunnes, wird es sehen. Ihm und seinen Söhnen werde ich das Land geben, das er betreten hat. Denn er ist dem Herrn ganz und gar nachgefolgt.

37. Auch mir grollte der Herr euretwegen und sagte: Auch du sollst nicht in das Land hineinkommen.

38. Josua, der Sohn Nuns, dein Gehilfe, wird hineinkommen. Verleih ihm Macht: Er soll das Land an Israel als Erbbesitz verteilen.

39. Und eure Kleinen, von denen ihr sagt: Zur Beute werden sie!, und eure Kinder, die heute noch nichts von Gut und Böse wissen, sie werden in das Land hineinkommen. Ihnen gebe ich es und sie nehmen es dann auch in Besitz.

40. Ihr aber, wendet euch zur Wüste, brecht auf und nehmt den Weg zum Schilfmeer!

41. Ihr habt mir darauf erwidert: Wir haben vor dem Herrn gesündigt. Doch jetzt wollen wir hinaufziehen und kämpfen, genau so, wie es uns der Herr, unser Gott, befohlen hat. Und jeder legte die Waffen an und gürtete sich, um ins Bergland zu ziehen.

42. Doch der Herr sprach zu mir: Sag ihnen: Ihr sollt nicht hinaufziehen und nicht kämpfen; denn ich bin nicht in eurer Mitte. Ich will nicht, dass eure Feinde euch niederstoßen.

43. Ich habe euch zugeredet, doch ihr habt nicht gehört. Ihr habt euch dem Befehl des Herrn widersetzt. In eurer Vermessenheit seid ihr ins Bergland gezogen.

44. Da rückten die Amoriter, die dort im Bergland wohnen, gegen euch aus. Sie verfolgten euch wie ein Bienenschwarm und versprengten euch in Seïr bis nach Horma hin.

45. Als ihr zurückkamt, weintet ihr vor dem Herrn. Doch er hat auf eure Klagen nicht gehört und hatte kein Ohr mehr für euch.

46. Dann hieltet ihr euch lange in Kadesch auf - die ganze Zeit, die ihr dort geblieben seid.

Kompletter Leseplan

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1. [Für den Chormeister. Ein Psalm der Korachiter.]

2. Einst hast du, Herr, dein Land begnadet / und Jakobs Unglück gewendet,

3. hast deinem Volk die Schuld vergeben, / all seine Sünden zugedeckt, [Sela]

4. hast zurückgezogen deinen ganzen Grimm / und deinen glühenden Zorn gedämpft.

5. Gott, unser Retter, richte uns wieder auf, / lass von deinem Unmut gegen uns ab!

6. Willst du uns ewig zürnen, / soll dein Zorn dauern von Geschlecht zu Geschlecht?

7. Willst du uns nicht wieder beleben, / sodass dein Volk sich an dir freuen kann?

8. Erweise uns, Herr, deine Huld / und gewähre uns dein Heil!

9. Ich will hören, was Gott redet: / Frieden verkündet der Herr seinem Volk und seinen Frommen, / den Menschen mit redlichem Herzen. [Sela]

10. Sein Heil ist denen nahe, die ihn fürchten. / Seine Herrlichkeit wohne in unserm Land.

11. Es begegnen einander Huld und Treue; / Gerechtigkeit und Friede küssen sich.

12. Treue sprosst aus der Erde hervor; / Gerechtigkeit blickt vom Himmel hernieder.

13. Auch spendet der Herr dann Segen / und unser Land gibt seinen Ertrag.

14. Gerechtigkeit geht vor ihm her / und Heil folgt der Spur seiner Schritte.

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"A cada vitória sobre o pecado corresponde um grau de glória eterna". São Padre Pio de Pietrelcina