Kompletter Leseplan
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An diesem Tag beschreibt Exodus 27–28 den Altar und die Gewänder des Hohepriesters, voller spiritueller Bedeutung und heiliger Schönheit. Levitikus 20 bekräftigt die Absonderung des heiligen Volkes und verbietet die abscheulichen Praktiken der Völker. Psalm 119,1–88 preist das Gesetz des Herrn, eine Quelle des Trostes, der Weisheit und des Lebens. Zusammen erinnern uns diese Texte daran, dass der Dienst für Gott Reinheit, Ehrfurcht und Liebe zu seinem Wort erfordert.
1. Dann mach aus Akazienholz den Altar, fünf Ellen lang und fünf Ellen breit - der Altar soll also quadratisch sein - und drei Ellen hoch.
2. Mach ihm Hörner an seinen vier Ecken - seine Hörner sollen mit ihm ein Ganzes bilden - und überzieh ihn mit Kupfer!
3. Stell auch die Gefäße her für seine Fett-Asche, seine Schaufeln und Schalen, seine Gabeln und Feuerpfannen! Alle seine Geräte sollst du aus Kupfer herstellen.
4. Mach für den Altar ein Gitterwerk, ein Netzgitter aus Kupfer, und befestige am Netzgitter vier Kupferringe, und zwar an seinen vier Enden!
5. Bring das Gitterwerk unterhalb der Altareinfassung unten an! Das Netzgitter soll bis zur Mitte des Altars reichen.
6. Verfertige für den Altar Stangen - Stangen aus Akazienholz - und überzieh sie mit Kupfer!
7. Man soll die Stangen in die Ringe stecken, und zwar sollen die Stangen an beiden Seiten des Altars angebracht sein, wenn man ihn trägt.
8. Mach ihn hohl, aus Brettern! Wie man es dir auf dem Berg gezeigt hat, so soll man es ausführen.
9. Dann mach den Vorhof der Wohnstätte: für die Südseite die Behänge des Vorhofs aus gezwirntem Byssus, hundert Ellen lang für eine Seite,
10. seine zwanzig Säulen und deren zwanzig Sockel aus Kupfer, die Nägel der Säulen und deren Querstangen aus Silber;
11. ebenso für die nördliche Längsseite Behänge, hundert Ellen lang, ihre zwanzig Säulen und deren zwanzig Sockel aus Kupfer, die Nägel der Säulen und deren Querstangen aus Silber;
12. für die Breitseite des Vorhofs im Westen Behänge von fünfzig Ellen, ihre zehn Säulen und deren Sockel.
13. Der Vorhof an der Ostseite soll fünfzig Ellen breit sein,
14. und zwar fünfzehn Ellen Behänge für die eine Seitenwand mit ihren drei Säulen und deren drei Sockel;
15. für die andere Seitenwand ebenso fünfzehn Ellen Behänge mit ihren drei Säulen und deren drei Sockel;
16. für das Tor des Vorhofs als Buntwirkerarbeit einen Vorhang von zwanzig Ellen aus violettem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus, mit ihren vier Säulen und deren vier Sockeln;
17. alle Säulen des Vorhofs ringsum mit Querstangen aus Silber sowie ihre Nägel aus Silber und ihre Sockel aus Kupfer.
18. Der Vorhof soll hundert Ellen lang, fünfzig Ellen breit und fünf Ellen hoch sein, die Behänge aus gezwirntem Byssus, ihre Sockel aus Kupfer.
19. Alle Geräte der Wohnstätte, die darin zu irgendeinem Dienst verwendet werden, alle ihre Zeltpflöcke und alle Zeltpflöcke des Vorhofs sollen aus Kupfer sein.
20. Du aber befiehl den Israeliten, dass sie dir reines Öl aus gestoßenen Oliven für den Leuchter liefern, damit immer Licht brennt.
21. Im Offenbarungszelt außerhalb des Vorhangs vor der Bundesurkunde sollen es Aaron und seine Söhne zurichten; es soll vom Abend bis zum Morgen vor dem Herrn brennen, als eine ständig eingehaltene Verpflichtung bei den Israeliten von Generation zu Generation.
1. Lass aus der Mitte der Israeliten deinen Bruder Aaron und mit ihm auch seine Söhne zu dir kommen, damit sie mir als Priester dienen, Aaron mit Nadab, Abihu, Eleasar und Itamar, den Söhnen Aarons.
2. Lass für deinen Bruder Aaron heilige Gewänder anfertigen, die ihm zur Ehre und zum Schmuck gereichen.
3. Rede mit allen Sachverständigen, die ich mit dem Geist der Weisheit erfüllt habe; sie sollen Aarons Gewänder anfertigen, damit er geheiligt sei und mir als Priester dient.
4. Das sind die Gewänder, die sie anfertigen sollen: Lostasche, Efod, Obergewand, Leibrock aus gewirktem Stoff, Turban und Gürtel. Sie sollen also für deinen Bruder Aaron und für seine Söhne heilige Gewänder anfertigen, damit er mir als Priester dient.
5. Sie sollen dazu Gold, violetten und roten Purpur, Karmesin und Byssus verwenden.
6. Das Efod sollen sie als Kunstweberarbeit herstellen, aus Gold, violettem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus.
7. Es soll zwei miteinander verbundene Schulterstücke haben, und zwar an seinen beiden Enden sollen sie miteinander verbunden sein.
8. Die Schärpe am Efod soll von derselben Machart sein und mit ihm ein einziges Stück bilden, aus Gold, violettem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus.
9. Nimm die beiden Karneolsteine und schneide die Namen der Söhne Israels ein:
10. sechs von den Namen in den einen Stein und die übrigen sechs Namen in den andern Stein, in der Reihenfolge, wie sie geboren wurden.
11. In Steinschneidearbeit wie Siegelgravierung sollst du in die beiden Steine die Namen der Söhne Israels schneiden, in Goldfassungen eingesetzt sollst du sie herstellen.
12. Befestige die beiden Steine an den Schulterstücken des Efod als Steine, die den Herrn an die Israeliten erinnern. Aaron soll ihre Namen auf beiden Schulterstücken vor dem Herrn zur Erinnerung tragen.
13. Du sollst also die Fassung aus Gold
14. und zwei Kettchen aus purem Gold machen; dreh sie wie eine Schnur, und befestige die schnurartigen Kettchen an den Fassungen!
15. Mach eine Lostasche für den Schiedsspruch; als Kunstweberarbeit wie das Efod sollst du sie herstellen; aus Gold, violettem und rotem Purpur, Karmesin und gezwirntem Byssus sollst du sie herstellen.
16. Sie soll quadratisch sein, zusammengefaltet, eine Spanne lang und eine Spanne breit.
17. Besetze sie mit gefassten Edelsteinen in vier Reihen: die erste Reihe mit Rubin, Topas und Smaragd;
18. die zweite Reihe mit Karfunkel, Saphir und Jaspis;
19. die dritte Reihe mit Achat, Hyazinth und Amethyst;
20. die vierte Reihe mit Chrysolith, Karneol und Onyx; sie sollen in Gold gefasst und eingesetzt sein.
21. Die Steine sollen auf die Namen der Söhne Israels lauten, zwölf Steine auf ihre Namen - in Siegelgravierung. Jeder laute auf einen Namen der zwölf Stämme.
22. Befestige an der Lostasche schnurartige, gedrehte Kettchen aus purem Gold!
23. An der Lostasche bring zwei goldene Ringe an und befestige die Ringe an den Enden der Lostasche!
24. Sodann verbinde die beiden Goldschnüre mit den beiden Ringen an den Enden der Lostasche;
25. die zwei andern Enden der Schnüre befestige an den beiden Einfassungen und häng sie an die Vorderseite der Schulterstücke des Efod!
26. Mach noch zwei Goldringe und befestige sie an den beiden Enden der Lostasche, und zwar am inneren Rand, der dem Efod zugekehrt ist.
27. Mach zwei weitere Goldringe und befestige sie unten an den beiden Schulterstücken des Efod, und zwar an der Vorderseite, nahe ihrer Naht, aber oberhalb der Efodschärpe.
28. Man soll die Lostasche mit ihren Ringen an die Ringe des Efod mit einer violetten Purpurschnur binden, damit sie über der Efodschärpe bleibt und sich die Lostasche nicht vom Efod verschiebt.
29. Aaron soll die Namen der Söhne Israels in der Lostasche für den Schiedsspruch über seinem Herzen tragen, wenn er zum Heiligtum kommt, zur immer währenden Erinnerung vor dem Herrn.
30. In die Lostasche für den Schiedsspruch steck die Lose Urim und Tummim; sie sollen sich über dem Herzen Aarons befinden, wenn er vor den Herrn kommt; Aaron trage den Schiedsspruch für die Israeliten über seinem Herzen ständig vor dem Herrn.
31. Verfertige den Efodmantel ganz aus violettem Purpur;
32. in seiner Mitte soll sich eine Öffnung für den Kopf befinden; an seiner Öffnung ringsum soll wie bei der Öffnung eines Panzerhemds ein gewebter, unzerreißbarer Rand angebracht sein.
33. An seinem unteren Saum mach Granatäpfel aus violettem und rotem Purpur und aus Karmesin, an seinem Saum ringsum, und dazwischen goldene Glöckchen ringsum:
34. ein Goldglöckchen und ein Granatapfel abwechselnd ringsum am Saum des Mantels.
35. Aaron soll ihn beim Dienst tragen; sein Ton soll zu hören sein, wenn er in das Heiligtum vor den Herrn hintritt und wenn er wieder herauskommt; sonst muss er sterben.
36. Mach eine Rosette aus purem Gold und bring darauf nach Art der Siegelgravierung die Inschrift an: Heilig dem Herrn.
37. Befestige die Rosette an einer Schnur aus violettem Purpur und bring sie am Turban an; sie soll an der Vorderseite des Turbans angebracht werden.
38. Sie soll auf Aarons Stirn sein, denn Aaron ist verantwortlich für die Verfehlungen an den Weihegaben, die die Israeliten weihen, für alle heiligen Abgaben; sie soll ständig auf Aarons Stirn sein, damit sie dem Herrn genehm sind.
39. Web den Leibrock aus Byssus; mach einen Turban aus Byssus und einen Gürtel in Buntwirkerarbeit!
40. Für die Söhne Aarons verfertige Leibröcke und mach ihnen Gürtel! Mach für sie auch Kopfbünde, die ihnen zur Ehre und zum Schmuck gereichen.
41. Dann bekleide damit deinen Bruder Aaron und zusammen mit ihm auch seine Söhne und salbe sie, setze sie ins Priesteramt ein und weihe sie, damit sie mir als Priester dienen.
42. Mach ihnen Beinkleider aus Leinen, damit sie ihre Scham bedecken; von den Hüften bis zu den Schenkeln sollen sie reichen.
43. Aaron und seine Söhne sollen sie tragen, wenn sie zum Offenbarungszelt kommen oder sich dem Altar nähern, um den Dienst am Heiligtum zu verrichten; so werden sie keine Schuld auf sich laden und nicht sterben. Als ständig einzuhaltende Verpflichtung gelte dies für ihn und seine Nachkommen.
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1. Der Herr sprach zu Mose:
2. Sag zu den Israeliten: Jeder Mann unter den Israeliten oder unter den Fremden in Israel, der eines seiner Kinder dem Moloch gibt, wird mit dem Tod bestraft. Die Bürger des Landes sollen ihn steinigen.
3. Ich richte mein Angesicht gegen einen solchen und merze ihn aus seinem Volk aus, weil er eines seiner Kinder dem Moloch gegeben, dadurch mein Heiligtum verunreinigt und meinen heiligen Namen entweiht hat.
4. Falls die Bürger des Landes ihre Augen diesem Mann gegenüber verschließen, wenn er eines seiner Kinder dem Moloch gibt, und ihn nicht töten,
5. so richte ich mein Angesicht gegen ihn und seine Sippe und merze sie aus der Mitte ihres Volkes aus, ihn und alle, die sich mit ihm dem Molochdienst hingeben.
6. Gegen einen, der sich an Totenbeschwörer und Wahrsager wendet und sich mit ihnen abgibt, richte ich mein Angesicht und merze ihn aus seinem Volk aus.
7. Ihr sollt euch heiligen, um heilig zu sein; denn ich bin der Herr, euer Gott.
8. Ihr sollt auf meine Satzungen achten und sie befolgen. Ich bin der Herr, der euch heiligt.
9. Jeder, der seinen Vater oder seine Mutter verflucht, wird mit dem Tod bestraft. Da er seinen Vater oder seine Mutter verflucht hat, soll sein Blut auf ihn kommen.
10. Ein Mann, der mit der Frau seines Nächsten die Ehe bricht, wird mit dem Tod bestraft, der Ehebrecher samt der Ehebrecherin.
11. Ein Mann, der mit der Frau seines Vaters schläft, hat die Scham seines Vaters entblößt. Beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen.
12. Schläft einer mit seiner Schwiegertochter, so werden beide mit dem Tod bestraft. Sie haben eine schändliche Tat begangen, ihr Blut soll auf sie kommen.
13. Schläft einer mit einem Mann, wie man mit einer Frau schläft, dann haben sie eine Gräueltat begangen; beide werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen.
14. Heiratet einer eine Frau und ihre Mutter, so ist das Blutschande. Ihn und die beiden Frauen soll man verbrennen, damit es keine Blutschande unter euch gibt.
15. Ein Mann, der einem Tier beiwohnt, wird mit dem Tod bestraft; auch das Tier sollt ihr töten.
16. Nähert sich eine Frau einem Tier, um sich mit ihm zu begatten, dann sollst du die Frau und das Tier töten. Sie werden mit dem Tod bestraft; ihr Blut soll auf sie kommen.
17. Nimmt einer seine Schwester, eine Tochter seines Vaters oder eine Tochter seiner Mutter und sieht ihre Scham und sie sieht die seine, so ist es eine Schandtat. Sie sollen vor den Augen der Söhne ihres Volkes ausgemerzt werden. Er hat die Scham seiner Schwester entblößt; er muss die Folgen seiner Schuld tragen.
18. Ein Mann, der mit einer Frau während ihrer Regel schläft und ihre Scham entblößt, hat ihre Blutquelle aufgedeckt und sie hat ihre Blutquelle entblößt; daher sollen beide aus ihrem Volk ausgemerzt werden.
19. Die Scham der Schwester deiner Mutter oder der Schwester deines Vaters sollst du nicht entblößen; denn wer seine eigene Verwandte entblößt, muss die Folgen seiner Schuld tragen.
20. Ein Mann, der mit seiner Tante schläft, hat die Scham seines Onkels entblößt. Sie müssen die Folgen ihrer Sünde tragen; sie sollen kinderlos sterben.
21. Nimmt einer die Frau seines Bruders, so ist das Befleckung. Er hat die Scham seines Bruders entblößt; sie sollen kinderlos bleiben.
22. Ihr sollt auf alle meine Satzungen und Vorschriften achten und sie befolgen; dann wird euch das Land nicht ausspeien, in das ich euch führe, und ihr werdet dort wohnen können.
23. Ihr sollt euch nicht nach den Bräuchen des Volkes richten, das ich vor euren Augen vertreibe; denn all diese Dinge haben sie getan, so dass es mich vor ihnen ekelte.
24. Daher habe ich euch gesagt: Ihr seid es, die ihren Boden in Besitz nehmen sollen. Ich bin es, der ihn euch zum Besitz geben wird, ein Land, in dem Milch und Honig fließen. Ich bin der Herr, euer Gott, der euch von diesen Völkern ausgesondert hat.
25. So unterscheidet zwischen reinem und unreinem Vieh, zwischen unreinen und reinen Vögeln! Macht euch nicht selbst abscheulich mit diesen Tieren, diesen Vögeln, mit allem, was auf dem Boden kriecht. Ich habe es für euch als unrein unterschieden.
26. Seid mir geheiligt; denn ich, der Herr, bin heilig und ich habe euch von all diesen Völkern ausgesondert, damit ihr mir gehört.
27. Männer oder Frauen, in denen ein Toten- oder ein Wahrsagegeist ist, sollen mit dem Tod bestraft werden. Man soll sie steinigen, ihr Blut soll auf sie kommen.
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1. (Alef) Wohl denen, deren Weg ohne Tadel ist, / die leben nach der Weisung des Herrn.
2. Wohl denen, die seine Vorschriften befolgen / und ihn suchen von ganzem Herzen,
3. die kein Unrecht tun / und auf seinen Wegen gehn.
4. Du hast deine Befehle gegeben, / damit man sie genau beachtet.
5. Wären doch meine Schritte fest darauf gerichtet, / deinen Gesetzen zu folgen!
6. Dann werde ich niemals scheitern, / wenn ich auf all deine Gebote schaue.
7. Mit lauterem Herzen will ich dir danken, / wenn ich deine gerechten Urteile lerne.
8. Deinen Gesetzen will ich immer folgen. / Lass mich doch niemals im Stich!
9. (Bet) Wie geht ein junger Mann seinen Pfad ohne Tadel? / Wenn er sich hält an dein Wort.
10. Ich suche dich von ganzem Herzen. / Lass mich nicht abirren von deinen Geboten!
11. Ich berge deinen Spruch im Herzen, / damit ich gegen dich nicht sündige.
12. Gepriesen seist du, Herr. / Lehre mich deine Gesetze!
13. Mit meinen Lippen verkünde ich / alle Urteile deines Mundes.
14. Nach deinen Vorschriften zu leben / freut mich mehr als großer Besitz.
15. Ich will nachsinnen über deine Befehle / und auf deine Pfade schauen.
16. Ich habe meine Freude an deinen Gesetzen, / dein Wort will ich nicht vergessen.
17. (Gimel) Tu deinem Knecht Gutes, erhalt mich am Leben! / Dann will ich dein Wort befolgen.
18. Öffne mir die Augen / für das Wunderbare an deiner Weisung!
19. Ich bin nur Gast auf Erden. / Verbirg mir nicht deine Gebote!
20. In Sehnsucht nach deinem Urteil / verzehrt sich allezeit meine Seele.
21. Du drohst den Stolzen. / Verflucht sei, wer abirrt von deinen Geboten.
22. Nimm von mir Schmach und Verachtung! / Denn was du vorschreibst, befolge ich.
23. Wenn auch Fürsten gegen mich beraten: / dein Knecht sinnt nach über deine Gesetze.
24. Deine Vorschriften machen mich froh; / sie sind meine Berater.
25. (Dalet) Meine Seele klebt am Boden. / Durch dein Wort belebe mich!
26. Ich habe dir mein Geschick erzählt und du erhörtest mich. / Lehre mich deine Gesetze!
27. Lass mich den Weg begreifen, den deine Befehle mir zeigen, / dann will ich nachsinnen über deine Wunder.
28. Meine Seele zerfließt vor Kummer. / Richte mich auf durch dein Wort!
29. Halte mich fern vom Weg der Lüge; / begnade mich mit deiner Weisung!
30. Ich wählte den Weg der Wahrheit; / nach deinen Urteilen hab ich Verlangen.
31. Ich halte an deinen Vorschriften fest. / Herr, lass mich niemals scheitern!
32. Ich eile voran auf dem Weg deiner Gebote, / denn mein Herz machst du weit.
33. (He) Herr, weise mir den Weg deiner Gesetze! / Ich will ihn einhalten bis ans Ende.
34. Gib mir Einsicht, damit ich deiner Weisung folge / und mich an sie halte aus ganzem Herzen.
35. Führe mich auf dem Pfad deiner Gebote! / Ich habe an ihm Gefallen.
36. Deinen Vorschriften neige mein Herz zu, / doch nicht der Habgier!
37. Wende meine Augen ab von eitlen Dingen; / durch dein Wort belebe mich!
38. Erfülle deinem Knecht die Verheißung, / die allen gilt, die dich fürchten und ehren.
39. Wende die Schande ab, vor der mir graut; / denn deine Entscheide sind gut.
40. Nach deinen Befehlen hab ich Verlangen. / Gib mir neue Kraft durch deine Gerechtigkeit!
41. (Waw) Herr, deine Huld komme auf mich herab / und deine Hilfe, wie du es verheißen hast.
42. Dann kann ich dem, der mich schmäht, erwidern; / denn ich vertraue auf dein Wort.
43. Entziehe meinem Mund nicht das Wort der Wahrheit! / Ich hoffe so sehr auf deine Entscheide.
44. Ich will deiner Weisung beständig folgen, / auf immer und ewig.
45. Dann schreite ich aus auf freier Bahn; / denn ich frage nach deinen Befehlen.
46. Deine Gebote will ich vor Königen bezeugen / und mich nicht vor ihnen schämen.
47. An deinen Geboten habe ich meine Freude, / ich liebe sie von Herzen.
48. Ich erhebe meine Hände zu deinen Geboten; / nachsinnen will ich über deine Gesetze.
49. (Sajin) Denk an das Wort für deinen Knecht, / durch das du mir Hoffnung gabst.
50. Das ist mein Trost im Elend: / Deine Verheißung spendet mir Leben.
51. Frech verhöhnen mich die Stolzen; / ich aber weiche nicht ab von deiner Weisung.
52. Denke ich an deine Urteile seit alter Zeit, / Herr, dann bin ich getröstet.
53. Zorn packt mich wegen der Frevler, / weil sie deine Weisung missachten.
54. Zum Lobgesang wurden mir deine Gesetze / im Haus meiner Pilgerschaft.
55. In der Nacht denke ich, Herr, an deinen Namen; / ich will deine Weisung beachten.
56. Deine Befehle zu befolgen / ist das Glück, das mir zufiel.
57. (Chet) Mein Anteil ist der Herr; / ich habe versprochen, dein Wort zu beachten.
58. Ich suche deine Gunst von ganzem Herzen. / Sei mir gnädig nach deiner Verheißung!
59. Ich überdenke meine Wege, / zu deinen Vorschriften lenke ich meine Schritte.
60. Ich eile und säume nicht, / deine Gebote zu halten.
61. Auch wenn mich die Stricke der Frevler fesseln, / vergesse ich deine Weisung nicht.
62. Um Mitternacht stehe ich auf, um dich zu preisen / wegen deiner gerechten Entscheide.
63. Ich bin ein Freund all derer, die dich fürchten und ehren, / und aller, die deine Befehle befolgen.
64. Von deiner Güte, Herr, ist die Erde erfüllt. / Lehre mich deine Gesetze!
65. (Tet) Du hast deinem Knecht Gutes erwiesen, / o Herr, nach deinem Wort.
66. Lehre mich Erkenntnis und rechtes Urteil! / Ich vertraue auf deine Gebote.
67. Ehe ich gedemütigt wurde, ging mein Weg in die Irre; / nun aber halte ich mich an deine Verheißung.
68. Du bist gut und wirkst Gutes. / Lehre mich deine Gesetze!
69. Stolze verbreiten über mich Lügen, / ich aber halte mich von ganzem Herzen an deine Befehle.
70. Abgestumpft und satt ist ihr Herz, / ich aber ergötze mich an deiner Weisung.
71. Dass ich gedemütigt wurde, war für mich gut; / denn so lernte ich deine Gesetze.
72. Die Weisung deines Mundes ist mir lieb, / mehr als große Mengen von Gold und Silber.
73. (Jod) Deine Hände haben mich gemacht und geformt. / Gib mir Einsicht, damit ich deine Gebote lerne.
74. Wer dich fürchtet, wird mich sehen und sich freuen; / denn ich warte auf dein Wort.
75. Herr, ich weiß, dass deine Entscheide gerecht sind; / du hast mich gebeugt, weil du treu für mich sorgst.
76. Tröste mich in deiner Huld, / wie du es deinem Knecht verheißen hast.
77. Dein Erbarmen komme über mich, damit ich lebe; / denn deine Weisung macht mich froh.
78. Schande über die Stolzen, die mich zu Unrecht bedrücken! / Ich aber sinne nach über deine Befehle.
79. Mir sollen sich alle zuwenden, die dich fürchten und ehren / und die deine Vorschriften kennen.
80. Mein Herz richte sich ganz nach deinen Gesetzen; / dann werde ich nicht zuschanden.
81. (Kaf) Nach deiner Hilfe sehnt sich meine Seele; / ich warte auf dein Wort.
82. Meine Augen sehnen sich nach deiner Verheißung, / sie fragen: Wann wirst du mich trösten?
83. Ich bin wie ein Schlauch voller Risse, / doch deine Gesetze habe ich nicht vergessen.
84. Wie viele Tage noch bleiben deinem Knecht? / Wann wirst du meine Verfolger richten?
85. Stolze stellen mir Fallen, / sie handeln nicht nach deiner Weisung.
86. Zuverlässig sind all deine Gebote. / Zu Unrecht verfolgt man mich. Komm mir zu Hilfe!
87. Fast hätte man mich von der Erde ausgetilgt; / dennoch halte ich fest an deinen Befehlen.
88. In deiner großen Huld lass mich leben / und ich will beachten, was dein Mund mir gebietet.
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"Devo fazer somente a vontade de Deus e, se lhe agrado, o restante não conta." São Padre Pio de Pietrelcina