Mosaico decorativo

Bibel in einem Jahr.

Am 295. Tag werden in 1. Makkabäer 14 die gerechten Entscheidungen und die Führung der Makkabäer hervorgehoben. Sirach 34-35 betont, wie wichtig es ist, Kinder mit Liebe und Respekt zu erziehen, während Sprüche 23:22-25 uns lehrt, unsere Eltern zu ehren und ihnen zu gehorchen, um Weisheit und Familiensegen zu fördern.

1. Im Jahr 172 zog König Demetrius seine Truppen zusammen und brach nach Medien auf, um Hilfstruppen für den Kampf gegen Tryphon zu gewinnen.

2. Als Arsakes, der König von Persien und Medien, erfuhr, dass Demetrius in sein Gebiet eingedrungen war, sandte er einen seiner Feldherren mit dem Auftrag aus, Demetrius lebendig gefangen zu nehmen.

3. Der Feldherr machte sich auf den Weg, schlug das Heer des Demetrius, nahm ihn gefangen und brachte ihn zu Arsakes, der ihn ins Gefängnis warf.

4. Das Land Judäa hatte Ruhe, solange Simeon lebte. / Er sorgte für das Wohl seines Volkes. / Sie freuten sich jeden Tag über seine Macht / und seinen Ruhm.

5. Sein Ruhm wuchs, als er den Hafen von Jafo gewann; / so öffnete er einen Weg zu den Inseln.

6. Er erweiterte das Gebiet seines Volkes / und gewann die Herrschaft über das ganze Land.

7. Viele Verbannte führte er wieder zurück. / Er eroberte Geser, Bet-Zur und die Burg / und vernichtete darin alles, was unrein war. / Niemand widersetzte sich ihm.

8. Sie bebauten in Frieden ihr Land; / der Boden gab seinen Ertrag, / die Bäume auf dem Feld ihre Frucht.

9. Auf den Plätzen saßen die Alten; / alle sprachen über ihr Glück. / Die jungen Männer / gingen im Schmuck ihrer Waffen umher.

10. Er versorgte die Städte mit Nahrung / und baute sie zu Festungen aus. / Sein Name wurde berühmt bis an das Ende der Welt.

11. Er brachte dem Land den Frieden, / in Israel herrschte Jubel und Freude.

12. Jeder saß unter seinem Weinstock und seinem Feigenbaum / und niemand schreckte sie auf.

13. Der Feind verschwand aus dem Land; / in jenen Tagen wurden die Könige besiegt.

14. Er stärkte alle Schwachen im Land / und setzte sich ein für das Gesetz. / Alle Verräter und Sünder aber rottete er aus.

15. Das Heiligtum baute er prachtvoll aus, / viele Geräte für den Tempel schaffte er an.

16. Als man in Rom - und auch in Sparta - erfuhr, dass Jonatan tot war, war man sehr bestürzt.

17. Als man aber hörte, sein Bruder Simeon habe seine Nachfolge als Hoherpriester angetreten und das Land mit seinen Städten sei fest in seiner Hand,

18. schrieben sie ihm auf Bronzetafeln einen Brief und boten ihm an, das Freundschaftsbündnis mit ihm zu erneuern, das sie mit seinen Brüdern Judas und Jonatan geschlossen hatten.

19. Diese Botschaft wurde vor der Volksversammlung in Jerusalem verlesen.

20. Hier ist eine Abschrift des Briefes, den die Spartaner schickten: Die Regierung und die Stadt der Spartaner grüßen den Hohenpriester Simeon, die Ältesten, die Priester und das ganze übrige jüdische Volk, ihre Brüder.

21. Die Gesandten, die ihr zu unserem Volk geschickt habt, haben uns von eurem Ruhm und eurem Ansehen berichtet und wir haben uns über ihren Besuch sehr gefreut.

22. Was sie vor dem Rat des Volkes gesagt haben, haben wir, wie folgt, schriftlich festgehalten: Numenius, der Sohn des Antiochus, und Antipater, der Sohn Jasons, sind als Gesandte der Juden zu uns gekommen, um die Freundschaft mit uns zu erneuern.

23. Das Volk hat beschlossen, ihnen einen glänzenden Empfang zu bereiten und die Niederschrift ihrer Rede im Staatsarchiv zu hinterlegen, damit das Volk von Sparta sie nicht vergisst. - Eine Abschrift davon schickten sie an den Hohenpriester Simeon.

24. Danach sandte Simeon den Numenius mit einem großen goldenen Schild, der tausend Minen wog, nach Rom, um das Bündnis mit den Römern zu bekräftigen.

25. Als man im Volk davon erfuhr, sagte man: Wie können wir Simeon und seinen Söhnen danken?

26. Denn er, seine Brüder und seine ganze Familie waren uns Halt und Stütze. Er hat den Kampf gegen Israels Feinde geführt und sie vertrieben und mit seinen Brüdern dem Volk die Freiheit errungen. Man fertigte Bronzetafeln an, die man auf dem Berg Zion an Säulen befestigte

27. und auf denen folgendes stand: Am achtzehnten Tag des Monats Elul im Jahr 172 - das ist im dritten Jahr der Regierung des großen Hohenpriesters Simeon in Asaramel -

28. wurde auf der großen Versammlung der Priester, des Volkes, der Führer des Volkes und der Ältesten des Landes uns Folgendes bekanntgegeben:

29. Als wiederholt im Land Krieg ausbrach, scheuten Simeon, der Sohn des Mattatias, aus der Familie Jojaribs, und seine Brüder keine Gefahr. Sie stellten sich den Feinden ihres Volkes entgegen, um ihr Heiligtum und das Gesetz zu erhalten, und verschafften ihrem Volk großen Ruhm.

30. Jonatan führte sein Volk zusammen; er wurde ihr Hoherpriester, bis er mit seinen Vätern vereint wurde.

31. Als darauf ihre Feinde den Plan fassten, in das Land einzufallen, um es zu vernichten und ihr Heiligtum anzutasten,

32. erhob sich Simeon und kämpfte für sein Volk. Aus eigenen Mitteln brachte er viel Geld auf und versorgte die Krieger seines Volkes mit Waffen und Verpflegung.

33. Er ließ die Städte Judäas befestigen, besonders Bet-Zur, das an der Grenze von Judäa liegt; er legte eine jüdische Besatzung dorthin, wo zuvor ein Waffenlager der Feinde gewesen war.

34. Auch die Städte Jafo am Meer und Geser bei Aschdod ließ er befestigen. Früher wohnten dort die Feinde, er aber siedelte Juden an und ließ ihnen alles zukommen, was sie zu ihrem Unterhalt brauchten.

35. Als das Volk sah, wie treu Simeon war und welchen Ruhm er seinem Volk zu verschaffen suchte, machten sie ihn zu ihrem Führer und Hohenpriester zum Dank für all diese Taten, für die Gerechtigkeit und Treue, die er seinem Volk bewies, und für sein Bestreben, auf jede Weise sein Volk zu fördern.

36. Es ist ihm zu seiner Zeit gelungen, die Fremden aus dem Land zu vertreiben, vor allem die, die in der Davidstadt in Jerusalem wohnten und sich eine Burg gebaut hatten, aus der sie Ausfälle machten, die Umgebung des Tempels entweihten und seiner Heiligkeit großen Schaden zufügten.

37. Er siedelte in der Davidstadt Juden an und ließ sie befestigen, um Land und Stadt zu sichern. Auch ließ er die Mauern von Jerusalem höher machen.

38. Demgemäß bestätigte ihn König Demetrius im Hohenpriesteramt.

39. Er ernannte ihn zu seinem Freund und zeichnete ihn durch hohe Ehren aus.

40. Denn er hatte gehört, dass Rom die Juden Freunde, Verbündete und Brüder genannt und den Gesandten Simeons einen glänzenden Empfang bereitet hatte.

41. Darum beschlossen die Juden und ihre Priester, Simeon solle für immer ihr Anführer und Hoherpriester sein, bis ein wahrer Prophet auftrete.

42. Auch solle er ihr Befehlshaber sein und für das Heiligtum Sorge tragen; durch ihn seien die Beamten zu ernennen für die Arbeiten am Tempel, für das Land, das Heer und die Festungen.

43. [Er solle für das Heiligtum Sorge tragen.] Alle hätten ihm zu gehorchen. Jede Urkunde im Land müsse in seinem Namen ausgestellt werden. Auch dürfe er sich in Gold und Purpur kleiden.

44. Keinem aus dem Volk oder aus der Priesterschaft sei es erlaubt, eine dieser Bestimmungen außer Kraft zu setzen, gegen seine Anordnungen zu verstoßen, ohne seine Erlaubnis im Land eine Versammlung einzuberufen, Purpur zu tragen oder eine goldene Spange anzulegen.

45. Jeder, der dem zuwiderhandle oder sich nicht daran halte, mache sich strafbar.

46. Das ganze Volk beschloss, diese Verfügungen zugunsten Simeons zu erlassen.

47. Simeon nahm an; er willigte ein, Hoherpriester, Befehlshaber und Fürst der Juden und ihrer Priester zu sein und in allem den Vorsitz zu führen.

48. Sie ließen diese Urkunde auf Bronzetafeln schreiben und im Vorhof des Tempels für alle sichtbar aufstellen.

49. Eine Abschrift davon sei in der Schatzkammer für Simeon und seine Söhne zu hinterlegen.

Kompletter Leseplan

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Kapitel 34

1. Nichtige und trügerische Hoffnung ist Sache des Toren / und Träume regen nur Törichte auf.

2. Wie einer, der nach Schatten greift und dem Wind nachjagt, / so ist einer, der sich auf Träume verlässt.

3. Das Traumbild ist ein Spiegel, / das Abbild eines Gesichts gegenüber dem Gesicht selbst.

4. Wie kann Reines vom Unreinen kommen? / Wie kann Wahres von der Lüge kommen?

5. Wahrsagung, Zeichendeuterei und Träume sind nichtig: / Was du erhoffst, macht das Herz sich vor.

6. Sind sie nicht vom Höchsten zur Warnung gesandt, / so schenk ihnen keine Beachtung!

7. Träume haben schon viele in die Irre geführt, / weil sie ihnen vertrauten, sind sie gestrauchelt.

8. Das Gesetz wird zuverlässig in Erfüllung gehen. / Vollkommen ist Weisheit in einem ehrlichen Mund.

9. Wer viel gereist ist, hat reiches Wissen / und der Erfahrene redet verständig.

10. Wer nichts erfahren hat, weiß wenig, /

11. der Vielgereiste nimmt zu an Klugheit.

12. Vieles habe ich auf meinen Reisen gesehen, / viele Dinge habe ich durchgestanden.

13. Oft musste ich Todesgefahren bestehen, / aber ich wurde gerettet und sie gingen vorüber.

14. Der Geist der Gottesfürchtigen wird leben; /

15. denn ihr Hoffen ist auf ihren Retter gerichtet.

16. Wer den Herrn fürchtet, verzagt nicht / und hat keine Angst, denn der Herr ist seine Hoffnung.

17. Wohl dem, der den Herrn fürchtet. /

18. Auf wen vertraut er und wer ist seine Stütze?

19. Die Augen des Herrn ruhen auf denen, die ihn lieben; / er ist ein starker Schild, eine mächtige Stütze, / Schutz vor dem Glutwind, / Schatten in der Mittagshitze, / Halt vor dem Straucheln, Hilfe vor dem Fall,

20. Freude für das Herz, Licht für die Augen, / Heilung, Leben und Segen.

21. Ein Brandopfer von unrechtem Gut ist eine befleckte Gabe, /

22. Opfer des Bösen gefallen Gott nicht.

23. Kein Gefallen hat der Höchste an den Gaben der Sünder, / auch für eine Menge Brandopfer vergibt er die Sünden nicht.

24. Man schlachtet den Sohn vor den Augen des Vaters, / wenn man ein Opfer darbringt vom Gut der Armen.

25. Kärgliches Brot ist der Lebensunterhalt der Armen, / wer es ihnen vorenthält, ist ein Blutsauger.

26. Den Nächsten mordet, wer ihm den Unterhalt nimmt, /

27. Blut vergießt, wer dem Arbeiter den Lohn vorenthält.

28. Einer baut auf, einer reißt nieder - / was haben sie mehr davon als die Mühe?

29. Einer segnet, einer flucht - / auf wessen Stimme wird der Herr hören?

30. Reinigt sich einer von einem Toten, berührt ihn aber wieder, / was nützt ihm dann die Waschung?

31. So ist ein Mensch, der seiner Sünden wegen fastet, / aber hingeht und dasselbe wieder tut.Wer wird sein Gebet erhören / und was hat er von seinem Fasten?

Kapitel 35

1. Viele Opfer bringt dar, wer das Gesetz befolgt; /

2. Heilsopfer spendet, wer die Gebote hält;

3. Speiseopfer bringt dar, wer Liebe erweist; /

4. Dankopfer spendet, wer Almosen gibt:

5. Abkehr vom Bösen findet das Gefallen des Herrn: / als Sühne gilt ihm die Abkehr vom Unrecht.

6. Erscheine nicht mit leeren Händen vor dem Herrn, /

7. denn das alles muss geschehen, weil es angeordnet ist.

8. Die Opfergabe des Gerechten macht den Altar glänzend von Fett / und ihr Wohlgeruch steigt zum Höchsten auf.

9. Das Opfer des Gerechten ist angenehm, / sein Gedenkopfer wird nicht vergessen werden.

10. Freigebig ehre den Herrn, / nicht gering sei die Gabe in deinen Händen.

11. Bei all deinen guten Werken zeig ein frohes Gesicht / und weihe deinen Zehnten mit Freude!

12. Wie Gott dir gegeben hat, so gib auch ihm, / freigebig und so gut, wie du kannst.

13. Denn er ist ein Gott, der vergilt, / siebenfach wird er es dir erstatten.

14. Versuche nicht, ihn zu bestechen, / denn er nimmt nichts an;

15. vertrau nicht auf Opfergaben, / die durch Unterdrückung erworben sind. Er ist ja der Gott des Rechts, / bei ihm gibt es keine Begünstigung.

16. Er ist nicht parteiisch gegen den Armen, / das Flehen des Bedrängten hört er.

17. Er missachtet nicht das Schreien der Waise / und der Witwe, die viel zu klagen hat.

18. Rinnt nicht die Träne über die Wange /

19. und klagt nicht Seufzen gegen den, der sie verursacht? [Denn von der Wange steigt sie zum Himmel empor; / der Herr achtet darauf und es missfällt ihm.]

20. Die Nöte des Unterdrückten nehmen ein Ende, / das Schreien des Elenden verstummt.

21. Das Flehen des Armen dringt durch die Wolken, / es ruht nicht, bis es am Ziel ist. Es weicht nicht, bis Gott eingreift /

22. und Recht schafft als gerechter Richter. Auch wird der Herr nicht säumen / und wie ein Kriegsheld sich nicht aufhalten lassen, / bis er die Hüften des Gewalttätigen zerschmettert

23. und an den Völkern Vergeltung geübt hat, / bis er das Zepter des Hochmuts zerschlagen / und den Stab des Frevels zerbrochen hat,

24. bis er dem Menschen sein Tun vergolten hat / und seine Taten entsprechend seinen Absichten,

25. bis er den Rechtsstreit für sein Volk entschieden / und es durch seine Hilfe erfreut hat.

26. Köstlich ist das Erbarmen des Herrn in der Zeit der Not, / wie die Regenwolke in der Zeit der Dürre.

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22. Hör auf deinen Vater, der dich gezeugt hat, / verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt wird.

23. Erwirb dir Wahrheit und verkauf sie nicht mehr: / Weisheit, Zucht und Einsicht!

24. Laut jubelt der Vater des Gerechten; / wer einen weisen Sohn hat, kann sich über ihn freuen.

25. Deine Eltern mögen sich freuen; / jubeln möge die Mutter, die dich gebar.

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"Nas tribulações é necessário ter fé em Deus." São Padre Pio de Pietrelcina