Mosaico decorativo

Bibel in einem Jahr.

Am 288. Tag folgen wir weiterhin dem Mut und der Hingabe der Makkabäer. Sirach 19,21 bekräftigt die Grundsätze von Gerechtigkeit, Großzügigkeit und ethischem Verhalten. Sprüche 22,22-25 warnt uns vor Ungerechtigkeit und lehrt uns, die Schwachen zu schützen, was uns in unserem gottgefälligen Leben bestärkt.

1. Im Jahr 151 floh Demetrius, der Sohn des Seleukus, aus Rom, landete mit nur wenigen Männern in einer Stadt am Meer und rief sich dort zum König aus.

2. Als er in den Palast seiner Väter einzog, nahmen die Truppen Antiochus und Lysias fest, um sie ihm auszuliefern.

3. Das wurde ihm mitgeteilt; er aber sagte: Ich will ihr Gesicht nicht sehen.

4. Da brachten die Truppen die beiden um und Demetrius setzte sich auf den Thron seines Reiches.

5. Alle Gesetzlosen und Frevler aus Israel kamen zu ihm. Ihr Anführer war Alkimus, der Hoherpriester werden wollte.

6. Sie verklagten das Volk beim König und sagten: Judas und seine Brüder haben alle deine Freunde umgebracht und uns aus unserer Heimat vertrieben.

7. Schick darum einen Mann, dem du vertraust, er soll kommen und sich das ganze Unheil ansehen, das sie uns und dem Land des Königs zugefügt haben. Dann soll er sie und alle, die sie unterstützen, bestrafen.

8. Der König wählte Bakchides, einen der Freunde des Königs; er hatte den Befehl jenseits des Stroms, galt viel im Reich und war dem König treu ergeben.

9. Mit ihm schickte er den ruchlosen Alkimus, den er als Hohenpriester einsetzte, und gab ihm den Auftrag, an den Israeliten Vergeltung zu üben.

10. Sie brachen mit einem großen Heer auf und zogen nach Judäa. Er schickte Boten an Judas und seine Brüder und bot ihnen mit hinterlistigen Worten Frieden.

11. Doch diese glaubten ihnen nicht; denn sie sahen, dass sie mit einem großen Heer gekommen waren.

12. Eine Gruppe von Schriftgelehrten ging indessen gemeinsam zu Alkimus und Bakchides, um eine gerechte Lösung zu suchen.

13. Auch bemühten sich die Hasidäer, als erste von den Israeliten, bei ihnen um Frieden.

14. Sie sagten sich nämlich: Ein Priester aus der Familie des Aaron ist zusammen mit den Truppen hergekommen; er wird uns nichts Böses tun.

15. Alkimus unterhielt sich auch friedlich mit ihnen, ja, er schwor ihnen: Wir werden euch und euren Freunden kein Leid zufügen.

16. Sie glaubten ihm; er aber ließ sechzig von ihnen festnehmen und noch am selben Tag hinrichten, genau wie geschrieben steht:

17. Die Leichen deiner Frommen haben sie rings um Jerusalem zerstreut und ihr Blut haben sie vergossen und keiner hat sie begraben.

18. Da begann das ganze Volk, sich vor ihnen zu fürchten und zu zittern. Man sagte: Bei ihnen gibt es weder Treue noch Recht; denn sie haben den Vertrag gebrochen trotz des Eides, den sie geschworen haben.

19. Bakchides marschierte von Jerusalem nach Bet-Sajit und schlug dort sein Lager auf. Er ließ viele von den Männern, die zu ihm übergelaufen waren, festnehmen, dazu auch einige Männer aus dem Volk, und befahl, sie an der großen Zisterne niederzumetzeln.

20. Er übergab das Land dem Alkimus und ließ zu seiner Unterstützung einen Teil der Truppen zurück. Dann kehrte Bakchides zum König zurück.

21. Alkimus aber kämpfte um das Hohepriesteramt.

22. Alle Unruhestifter im Volk sammelten sich um ihn; sie rissen die Macht über Judäa an sich und stürzten Israel tief ins Unglück.

23. Judas sah all das Unheil, das Alkimus und seine Anhänger bei den Israeliten anrichteten; sie waren schlimmer als die Ausländer.

24. Da brach er auf, zog durch das Gebiet von ganz Judäa und übte an den Überläufern Vergeltung, sodass sie sich nicht mehr frei im Land bewegen konnten.

25. Alkimus merkte, dass Judas und seine Leute an Macht gewannen, und da er einsah, dass er ihnen nicht gewachsen war, wandte er sich wieder an den König und brachte schwere Anklagen gegen sie vor.

26. Da schickte der König einen seiner bedeutendsten Anführer, Nikanor, der ein erbitterter Gegner Israels war; er trug ihm auf, das Volk zu vernichten.

27. Nikanor kam mit einem großen Heer nach Jerusalem. Er schickte Boten zu Judas und seinen Brüdern und sprach hinterlistig von Frieden. Er sagte:

28. Ich will keinen Krieg mit euch. Darum will ich mich in Begleitung von nur ein paar Leuten in aller Freundschaft mit euch treffen, um über den Frieden zu reden.

29. Er kam auch zu Judas und sie begrüßten einander freundschaftlich. Seine Soldaten hielten sich indessen bereit, den Judas zu verschleppen.

30. Judas aber erfuhr, dass er in böser Absicht gekommen war. Da wurde er vorsichtig und wollte nicht mehr mit ihm zusammenkommen.

31. Nun merkte Nikanor, dass sein Plan entdeckt worden war, und er zog aus, um Judas bei Kafar-Salama zum Kampf zu stellen.

32. Aber fast fünfhundert von den Leuten des Nikanor fielen und seine Soldaten mussten sich in die Davidstadt flüchten.

33. Nach diesen Ereignissen ging Nikanor zum Berg Zion hinauf. Aus dem Tempelbezirk kamen ihm Priester und Älteste des Volkes entgegen, um ihn friedlich zu begrüßen und ihm das Opfer zu zeigen, das man für den König darbrachte.

34. Er aber verhöhnte und verspottete sie und machte sie unrein. Er prahlte

35. und schwor voller Zorn: Wenn Judas und sein Heer mir nicht sofort ausgeliefert werden, dann stecke ich dieses Haus in Brand, sobald ich heil zurück bin. Dann ging er wütend weg.

36. Die Priester gingen wieder hinein, stellten sich vor den Altar und den Tempel, weinten und sagten:

37. Du hast dieses Haus erwählt, damit dein Name darüber ausgerufen werde; es sollte für dein Volk ein Haus des Betens und Flehens sein.

38. Übe Vergeltung an diesem Menschen und an seinem Heer! Sie sollen unter dem Schwert fallen. Denk an ihre Lästerungen und lass sie nicht weiterleben!

39. Nikanor verließ Jerusalem und schlug in Bet-Horon sein Lager auf; dort stieß eine Abteilung Soldaten aus Syrien zu ihm.

40. Judas dagegen hatte mit dreitausend Mann sein Lager bei Hadascha und er betete:

41. Damals, als die Leute des Königs von Assur über dich gelästert hatten, kam dein Engel und erschlug hundertfünfundachtzigtausend von ihnen.

42. Schlag heute dieses Heer vor unseren Augen genauso, damit die, die von ihnen übrig bleiben, erkennen, dass Nikanor schlimme Worte gegen dein Heiligtum ausgestoßen hat. Richte ihn, wie es sein Verbrechen verdient.

43. Am Dreizehnten des Monats Adar stießen die Heere aufeinander und das Heer des Nikanor wurde vernichtend geschlagen; er selbst fiel als erster im Kampf.

44. Als sein Heer sah, dass Nikanor gefallen war, warfen sie die Waffen weg und flohen.

45. Die Juden verfolgten sie einen Tagesmarsch weit, von Hadascha bis nach Geser, und bliesen mit den Signaltrompeten hinter ihnen her.

46. Aus allen umliegenden Dörfern Judäas kamen die Männer heraus und umzingelten die Flüchtenden. Da wandten sich die Feinde gegeneinander und alle fielen unter dem Schwert; nicht einer von ihnen blieb übrig.

47. Die Juden nahmen ihnen ihre Ausrüstungen weg und machten reiche Beute. Dem Nikanor schlugen sie den Kopf ab und ebenso die rechte Hand, die er so vermessen ausgestreckt hatte; sie brachten beides nach Jerusalem und hängten es dort öffentlich auf.

48. Im Volk herrschte große Freude; sie begingen diesen Tag als einen großen Festtag

49. und beschlossen, den dreizehnten Adar künftig jedes Jahr zu feiern.

50. Danach hatte Judäa für kurze Zeit Ruhe.

Kompletter Leseplan

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Kapitel 19

1. Wer das tut, wird niemals reich, / wer das wenige gering schätzt, richtet sich zugrunde.

2. Wein und Weiber machen das Herz zügellos; / wer sich an Dirnen hängt, wird frech.

3. [Moder und Würmer nehmen ihn in Besitz, / freche Gier richtet den zugrunde, über den sie herrscht.]

4. Wer schnell vertraut, ist leichtfertig, / wer sündigt, verfehlt sich gegen sich selbst.

5. Wer sich über eine Schlechtigkeit freut, wird selbst verachtet, / [wer den Lüsten widerstrebt, krönt sein Leben.

6. Wer seine Zunge beherrscht, lebt ohne Streit;] / wer Gerede verbreitet, dem fehlt es an Verstand.

7. Verbreite niemals ein Gerede, / dann wird auch dich niemand schmähen.

8. Rede weder über Freund noch Feind; / wenn du einen Freund hast, enthülle nichts über ihn!

9. Denn wer dich hört, wird sich vor dir hüten / und dir zur gegebenen Zeit seinen Groll zeigen.

10. Hast du etwas gehört, so sterbe es in dir; / sei unbesorgt, es wird dich nicht zerreißen.

11. Um eines Wortes willen kommt der Tor in Wehen / wie eine Gebärende durch ihre Leibesfrucht.

12. Wie ein Pfeil im Schenkel sitzt, / so steckt das Wort im Leib des Toren.

13. Stell den Freund zur Rede, ob er etwas getan hat, / und wenn er es getan hat - damit er es nicht wieder tut.

14. Stell deinen Nächsten zur Rede, ob er etwas gesagt hat, / und wenn er es gesagt hat - damit er es nicht wiederholt.

15. Stell den Freund zur Rede, denn oft gibt es Verleumdung; / trau nicht jedem Wort!

16. Mancher gleitet aus, doch ohne Absicht. / Wer hätte noch nie mit seiner Zunge gesündigt?

17. Stell deinen Nächsten zur Rede, ehe du ihm Vorwürfe machst. / Gib dem Gesetz des Höchsten Raum!

18. []

19. []

20. Alle Weisheit ist Furcht vor dem Herrn; / in jeder Weisheit liegt Erfüllung des Gesetzes.

21. []

22. Schlechtes zu kennen ist keine Weisheit, / der Rat der Sünder ist keine Klugheit.

23. Es gibt eine Schläue, die ein Gräuel ist, / und es gibt Einfältige, die nichts Schlechtes tun.

24. Besser ist es, arm an Klugheit und gottesfürchtig zu sein, / als reich an Einsicht, aber das Gesetz zu übertreten.

25. Es gibt eine listige Schläue, doch sie ist ungerecht; / mancher verstellt sich, um Rechtschaffenheit vorzutäuschen.

26. Mancher geht gebeugt und traurig einher, / doch sein Inneres ist voll Tücke.

27. Er schlägt den Blick nieder und stellt sich taub; / wo er nicht durchschaut wird, tritt er gegen dich auf.

28. Wenn ihm die Kraft fehlt, Unrecht zu tun, / tut er doch Böses, sobald er Gelegenheit findet.

29. Am Aussehen erkennt man den Menschen, / am Gesichtsausdruck erkennt ihn der Weise.

30. Die Kleidung des Menschen offenbart sein Verhalten, / die Schritte des Menschen zeigen, was an ihm ist.

Kapitel 20

1. Manche Ermahnung geschieht zur Unzeit; / mancher schweigt und der ist weise.

2. Keinen Dank erntet, wer den Zornigen zurechtweist;

3. wer Lob erteilt, bleibt vor Schimpf bewahrt.

4. Wie ein Entmannter, der bei einem Mädchen liegt, / ist einer, der mit Gewalt das Recht durchsetzen will.

5. Mancher schweigt und gilt als weise, / mancher wird trotz vielen Redens verachtet.

6. Mancher schweigt, weil er keine Antwort weiß, / mancher schweigt, weil er die rechte Zeit beachtet.

7. Der Weise schweigt bis zur rechten Zeit, / der Tor aber achtet nicht auf die rechte Zeit.

8. Wer viele Worte macht, wird zum Ekel, / der Anmaßende wird gehasst.

9. Mancher Erfolg wird dem Menschen zum Schaden, / mancher Gewinn wird zum Verlust.

10. Es gibt Geschenke, von denen man nichts hat, / es gibt Geschenke, die man doppelt vergüten muss.

11. Es gibt Demütigung um der Ehre willen; / mancher erhob sein Haupt aus der Erniedrigung.

12. Mancher kauft vieles billig ein / und muss es doch siebenfach bezahlen.

13. Wer klug zu reden weiß, macht sich beliebt, / die Liebenswürdigkeit der Toren ist umsonst.

14. Vom Geschenk eines Toren hast du nichts, / denn sieben Augen hat er, nicht nur eines.

15. Er gibt wenig und schimpft viel, / er reißt den Mund auf wie ein Ausrufer. Heute leiht er, morgen fordert er zurück; / solch ein Mensch ist verhasst.

16. Der Tor sagt: Ich habe keinen Freund, / meine Wohltaten finden keinen Dank.

17. Alle, die sein Brot essen, haben böse Zungen: / Wie oft und wie viel verlachen sie ihn!

18. Besser ein Fehltritt auf dem Boden als ein Fehltritt durch die Zunge; / so schnell wird auch der Sturz der Bösen kommen.

19. Ein Wort zur Unzeit ist ein Braten ohne Salz, / im Mund des Ungebildeten findet es sich dauernd.

20. Ein Sinnspruch aus dem Mund des Toren wird verachtet, / denn er spricht ihn nicht zur rechten Zeit.

21. Mancher sündigt nicht, obwohl er arm ist; / er lässt sich in seiner Ruhe nicht stören.

22. Mancher richtet aus Scham sich selbst zugrunde; / weil er (seine Not) verbirgt, geht er unter.

23. Mancher gibt aus Scham dem Freund Versprechen / und macht ihn sich ohne Grund zum Feind.

24. Ein schlimmer Schandfleck am Menschen ist die Lüge; / im Mund des Ungebildeten findet sie sich dauernd.

25. Besser ein Dieb als einer, der immer nur lügt; / beide aber werden zugrunde gehen.

26. Das Ende des Lügners ist Schmach, / immerfort haftet seine Schande an ihm.

27. Wer weise ist im Reden, kommt voran, / ein kluger Mann ist bei den Machthabern beliebt.

28. Wer das Land bebaut, schichtet hohe Garbenstöße auf; / wer den Machthabern gefällt, kann manches Unrecht gutmachen.

29. Geschenke und Gaben blenden die Augen der Weisen, / wie ein Zügel im Maul lenken sie Vorwürfe ab.

30. Verborgene Weisheit und versteckter Schatz: / was nützen sie beide?

31. Besser einer, der seine Torheit verbirgt, / als einer, der seine Weisheit verbirgt.

Kapitel 21

1. Mein Sohn, hast du gesündigt, tu es nicht wieder / und bete wegen deiner früheren Sünden!

2. Flieh vor der Sünde wie vor der Schlange; / kommst du ihr zu nahe, so beißt sie dich. Löwenzähne sind ihre Zähne, / sie rauben den Menschen das Leben.

3. Wie ein zweischneidiges Schwert ist jedes Unrecht; / für die Wunde, die es schlägt, gibt es keine Heilung.

4. Gewalttat und Hochmut verwüsten den Wohlstand, / das Haus des Übermütigen stürzt ein.

5. Das Gebet aus dem Mund des Armen dringt zu den Ohren Gottes / und rasch kommt Gottes Gericht.

6. Wer Ermahnung hasst, folgt der Spur des Sünders; / wer den Herrn fürchtet, nimmt sie sich zu Herzen.

7. Von weitem erkennt man den Schwätzer; / der Erfahrene merkt es, wenn jener entgleist.

8. Baut einer sein Haus mit fremdem Geld, / sammelt er Steine für einen Schutthaufen.

9. Ein Bündel Werg ist die Versammlung der Ruchlosen, / ihr Ende ist die Feuerflamme.

10. Der Weg der Sünder ist frei von Steinen; / doch sein Ende ist die Tiefe der Unterwelt.

11. Wer das Gesetz befolgt, beherrscht seinen Trieb / und Gottesfurcht ist vollendete Weisheit.

12. Der Unkluge lässt sich nicht erziehen; / doch es gibt auch Klugheit, die viel Bitterkeit einträgt.

13. Das Wissen des Weisen schwillt an wie ein Bach, / wie ein lebendiger Quell ist sein Rat.

14. Das Herz des Toren ist wie eine geborstene Zisterne: / Es hält keine Weisheit fest.

15. Hört der Verständige ein weises Wort, / lobt er es und fügt andere hinzu. Hört es der Leichtfertige, lacht er darüber, / er wirft es weit hinter sich.

16. Das Gespräch des Toren ist wie eine Last auf der Reise, / doch auf den Lippen des Verständigen findet sich Anmut.

17. Die Rede des Weisen begehrt man in der Versammlung / und seine Worte überdenkt man im Herzen.

18. Wie ein Gefängnis ist dem Toren die Weisheit, / Erkenntnis ist dem Unverständigen wie eine Fessel.

19. Wie Ketten an den Füßen ist dem Unvernünftigen die Zucht / und wie Handschellen an der rechten Hand.

20. Der Tor lacht mit lauter Stimme, / der Kluge aber lächelt kaum leise.

21. Wie ein goldener Schmuck ist dem Weisen die Zucht / und wie eine Spange am rechten Arm.

22. Der Fuß des Toren eilt rasch ins Haus, / der Besonnene aber wartet bescheiden.

23. Der Tor blickt durch die Tür ins Haus hinein, / der Wohlerzogene bleibt draußen stehen.

24. Ungezogen ist es, an der Tür zu horchen, / der Verständige aber verschließt seine Ohren.

25. Die Lippen der Frevler erzählen ihre eigene Torheit, / die Worte der Verständigen sind wohl abgewogen.

26. Die Toren haben ihr Herz auf der Zunge, / die Weisen haben ihre Zunge im Herzen.

27. Verflucht der Ruchlose den Gerechten, / so verflucht er sich selbst.

28. Sich selbst besudelt der Verleumder; / wo er wohnt, ist er verhasst.

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22. Beraube den Schwachen nicht, denn er ist ja so schwach, / zertritt den Armen nicht am Tor!

23. Denn der Herr führt den Rechtsstreit für sie / und raubt denen das Leben, die sie berauben.

24. Befreunde dich nicht mit dem Jähzornigen, / verkehre nicht mit einem Hitzkopf,

25. damit du dich nicht an seine Pfade gewöhnst / und dir eine Schlinge legst für dein Leben.

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"Se você fala das próprias virtudes para se exibir ou para vã ostentação perde todo o mérito." São Padre Pio de Pietrelcina