Kompletter Leseplan
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Am 205. Tag ermahnt Jesaja 30-31 das Volk, nicht auf menschliche Bündnisse zu vertrauen, sondern Sicherheit bei Gott zu suchen. Zefanja 3 verkündet die Wiederherstellung Jerusalems und verspricht Freude und göttlichen Schutz. Sprüche 11,13-16 betont die Bedeutung ehrlicher Beziehungen, Klugheit und Großzügigkeit und bietet Anleitung für ein gottgefälliges Leben.
1. Weh den trotzigen Söhnen - Spruch des Herrn -, / die einen Plan ausführen, der nicht von mir ist, und ein Bündnis schließen, / das nicht nach meinem Sinn ist; / sie häufen Sünde auf Sünde.
2. Sie machen sich auf den Weg nach Ägypten, / ohne meinen Mund zu befragen. Sie suchen beim Pharao Zuflucht und Schutz / und flüchten in den Schatten Ägyptens.
3. Doch der Schutz des Pharao bringt euch nur Schande, / die Flucht in den Schatten Ägyptens bringt euch nur Schmach.
4. Wenn auch Israels Fürsten nach Zoan gingen / und seine Boten nach Hanes:
5. Sie werden doch alle enttäuscht von dem Volk, / das nichts nützt, das niemand Nutzen und Hilfe verschafft, / sondern nur Schande und Schmach bringt.
6. Ausspruch über die Tiere des Negeb:Durch ein Land der Ängste und Nöte, / der jungen Löwen, der knurrenden Löwen, / der Nattern und fliegenden Schlangen bringen sie ihren Reichtum / auf dem Rücken der Esel, ihre Schätze auf dem Höcker der Kamele / zu dem Volk, das nichts nützt.
7. Nichtig und nutzlos ist die Hilfe Ägyptens; / darum nenne ich es: die untätige Rahab.
8. Nun geh, schreib es vor ihren Augen auf eine Tafel, / ritz es als Inschrift ein, / damit es für künftige Zeiten auf immer bezeugt ist:
9. Sie sind ein trotziges Volk, missratene Söhne, / Söhne, die auf die Weisung des Herrn nicht hören.
10. Sie sagen zu den Sehern: Seht nichts!, / und zu den Propheten: Erschaut für uns ja nicht, was wahr ist, sondern sagt, was uns schmeichelt, / erschaut für uns das, was uns täuscht.
11. Weicht nur ab vom rechten Weg, / verlasst den richtigen Pfad, / lasst uns in Ruhe mit dem Heiligen Israels!
12. Darum - so spricht der Heilige Israels: / Weil ihr dieses Wort missachtet, weil ihr auf Ränke vertraut / und euch auf das Falsche verlasst,
13. darum wird eure Schuld für euch sein / wie ein herabfallendes Bruchstück / von einer hoch aufragenden Mauer, / die dann plötzlich, urplötzlich einstürzt.
14. Sie zerbricht wie der Krug eines Töpfers, / den man ohne Erbarmen zerschlägt, sodass sich unter all den Stücken keine Scherbe mehr findet, / mit der man Feuer vom Herd holen kann / oder Wasser schöpfen aus der Zisterne.
15. Denn so spricht der Herr, der Heilige Israels: Nur in Umkehr und Ruhe liegt eure Rettung, / nur Stille und Vertrauen verleihen euch Kraft. Doch ihr habt nicht gewollt, /
16. sondern gesagt: Nein, auf Rossen wollen wir dahinfliegen. / Darum sollt ihr jetzt fliehen. Ihr habt gesagt: Auf Rennpferden wollen wir reiten. / Darum rennen die Verfolger euch nach.
17. Tausende werden zittern, wenn ein Einziger droht, / wenn nur fünf euch drohen, ergreift ihr alle die Flucht, bis das, was von euch übrig ist, aussieht, / wie ein Fahnenmast auf dem Gipfel eines Berges, / wie ein Feldzeichen auf dem Hügel.
18. Darum wartet der Herr darauf, / euch seine Gnade zu zeigen, darum erhebt er sich, / um euch sein Erbarmen zu schenken. Denn der Herr ist ein Gott des Rechtes; / wohl denen, die auf ihn warten.
19. Ja, du Volk auf dem Berg Zion, / das in Jerusalem wohnt, / du brauchst jetzt nicht mehr zu weinen. Der Herr ist dir gnädig, wenn du um Hilfe schreist; / er wird dir antworten, sobald er dich hört.
20. Auch wenn dir der Herr bisher nur wenig Brot und nicht genug Wasser gab, / so wird er, dein Lehrer, sich nicht mehr verbergen. Deine Augen werden deinen Lehrer sehen, /
21. deine Ohren werden es hören, wenn er dir nachruft: Hier ist der Weg, auf ihm müsst ihr gehen, / auch wenn ihr selbst rechts oder links gehen wolltet.
22. Dann wirst du deine Götzen aus Silber / und deine Götterbilder aus Gold entweihen. Wie Abfall wirfst du sie weg und sagst: / Hinaus mit euch!
23. Dann spendet er Regen für die Saat, / die du auf den Acker gesät hast. Das Korn, das auf dem Acker heranreift, / wird üppig und fett sein. / Auf weiten Wiesen weidet dein Vieh an jenem Tag.
24. Die Rinder und Esel, die dir bei der Feldarbeit helfen, / bekommen würziges Futter zu fressen, / das man mit Schaufel und Gabel gemischt hat.
25. Auf allen hohen Bergen und stattlichen Hügeln / gibt es Bäche voll Wasser am Tag des großen Mordens, / wenn die Türme einstürzen.
26. Zu der Zeit, wenn der Herr die Leiden seines Volkes heilt und seine Wunden verbindet, wird das Licht des Mondes so hell sein wie das Licht der Sonne und das Licht der Sonne wird siebenmal so stark sein wie das Licht von sieben Tagen.
27. Seht her, der Herr [sein Name] kommt aus der Ferne. / Sein Zorn ist entflammt, / gewaltig drohend, zieht er heran. Seine Lippen sind voll grollendem Zorn, / seine Zunge ist wie ein verzehrendes Feuer,
28. sein Atem wie ein reißender Bach, / der bis an den Hals reicht. Er spannt die Völker ins Joch / und legt den Nationen den Zaum an, / um sie in die Irre und ins Unheil zu führen.
29. Dann singt ihr Lieder wie in der Nacht, / in der man sich heiligt für das Fest. Ihr freut euch von Herzen / wie die Pilger, die unter dem Klang ihrer Flöten / zum Berg des Herrn, zu Israels Felsen, hinaufziehen.
30. Der Herr lässt seine mächtige Stimme erschallen / und man sieht, wie sein Arm herabzucktmit zornigem Grollen und verzehrendem Feuer, / mit Sturm, Gewitter und Hagel.
31. Vor der Stimme des Herrn wird Assur erschrecken, / wenn er zuschlägt mit seinem Stock,
32. jedes Mal, wenn die Zuchtrute auf Assur herabsaust, / mit der der Herr auf es einschlägt.Unter dem Klang von Pauken und Zithern / und bei schwungvollem Reigentanz kämpft er gegen Assur.
33. Ja, schon längst ist eine Feuerstelle bereitet, / auch für den König ist sie bestimmt; / tief ist sie und weit; ein Holzstoß ist da, Feuer und Brennholz in Menge, / der Atem des Herrn brennt darin wie ein Schwefelstrom.
1. Weh denen, die nach Ägypten ziehen, / um Hilfe zu finden, / und sich auf Pferde verlassen, die auf die Menge ihrer Wagen vertrauen / und auf ihre zahlreichen Reiter. Doch auf den Heiligen Israels blicken sie nicht / und fragen nicht nach dem Herrn.
2. Aber auch er ist klug; er führt das Unheil herbei; / er nimmt sein Wort nicht zurück. Er erhebt sich gegen dieses Haus von Verbrechern / und gegen die Helfer derer, die Böses tun.
3. Auch der Ägypter ist nur ein Mensch und kein Gott, / seine Pferde sind nur Fleisch, nicht Geist. Streckt der Herr seine Hand aus, / dann kommt der Beschützer zu Fall und ebenso fällt auch sein Schützling; / sie gehen alle beide zugrunde.
4. So hat der Herr zu mir gesagt: Wie der Löwe über seiner Beute knurrt, / der junge Löwe, gegen den man alle Hirten zusammenruft, wie er vor ihrem Geschrei nicht erschrickt / und sich bei ihrem Lärm nicht duckt, so ist der Herr der Heere, wenn er herabsteigt, / um auf dem Gipfel des Berges Zion, auf seiner Anhöhe, zu kämpfen.
5. Wie ein Vogel mit ausgebreiteten Flügeln / wird der Herr der Heere Jerusalem schützen, / es beschirmen und befreien, verschonen und retten.
6. Kehrt um zu ihm, Israels Söhne, / zu ihm, von dem ihr euch so weit entfernt habt.
7. An jenem Tag verachtet ihr all die silbernen und goldenen Götzen, / die ihr mit euren schuldbefleckten Händen gemacht habt.
8. Assur wird fallen durch das Schwert, doch nicht durch das eines Mannes; / das Schwert wird es vernichten, doch nicht das eines Menschen. Es wird vor dem Schwert die Flucht ergreifen, / seine jungen Männer werden zur Fron gezwungen.
9. Seine starken Helden vergehen vor Grauen, / seine Fürsten lassen die Feldzeichen im Stich - Spruch des Herrn, der in Zion einen Feuerherd hat, / in Jerusalem einen glühenden Ofen.
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1. Wehe der widerspenstigen und befleckten, der grausamen Stadt!
2. Sie hat der Warnung nicht gehorcht, die Züchtigung nicht angenommen, nicht auf den HERRN vertraut, sich nicht zu ihrem Gott genaht!
3. Ihre Fürsten in ihrer Mitte sind brüllende Löwen, ihre Richter Wölfe am Abend, die nichts übriglassen für den Morgen.
4. Ihre Propheten sind leichtfertige, unzuverlässige Menschen; ihre Priester entweihen das Heiligtum, mißbrauchen das Gesetz.
5. Der HERR ist gerecht in ihrer Mitte; er tut kein Unrecht, jeden Morgen stellt er sein Recht ins Licht, unfehlbar; aber der Verkehrte weiß nichts von Scham!
6. Ich habe Nationen ausgerottet, ihre Zinnen zerstört, ihre Straßen öde gemacht, daß niemand mehr darauf vorübergeht; ihre Städte wurden gänzlich entvölkert, bis auf den letzten Mann, daß niemand mehr darin wohnt.
7. Ich sprach: «Fürchte doch nur mich, ja, mich; nimm Züchtigung an!» so soll ihre Wohnung nicht vertilgt werden, so sehr ich sie auch heimgesucht habe; aber sie haben trotzdem beharrlich alles Böse getan.
8. Darum wartet nur, spricht der HERR bis zu dem Tag, da ich als Zeuge auftrete; denn mein Ratschluß ist es, Nationen zu versammeln, Königreiche zusammenzubringen, um über sie meinen Grimm auszugießen, die ganze Glut meines Zorns; denn durch das Feuer meines Eifers soll die ganze Erde verzehrt werden.
9. Denn alsdann will ich den Völkern die Sprache ändern, daß sie rein werde, daß sie alle des HERRN Namen anrufen und ihm einträchtig dienen.
10. Von jenseits der Ströme Äthiopiens werden meine Anbeter, die Tochter meiner Zerstreuten, mir Speisopfer bringen.
11. An jenem Tage brauchst du dich nicht mehr zu schämen wegen aller deiner Taten, mit welchen du dich wider mich vergangen hast; denn alsdann will ich die stolzen Prahler aus deiner Mitte tun, und du wirst dich forthin nicht mehr überheben auf meinem heiligen Berge.
12. Und ich will in dir übriglassen ein demütiges und geringes Volk, das auf des HERRN Namen vertrauen wird.
13. Die Übriggebliebenen von Israel werden kein Unrecht tun und keine Lüge reden; man wird auch in ihrem Munde keine trügerische Zunge finden; ja, sie werden weiden und ruhen, ohne daß sie jemand schreckt.
14. Jauchze, du Tochter Zion, juble, Israel! Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen, du Tochter Jerusalem!
15. Denn der HERR hat die Gerichte von dir abgewendet, er hat deinen Feind weggeräumt! Der HERR, der König Israels, ist in deiner Mitte; du brauchst kein Übel mehr zu fürchten!
16. In jenen Tagen wird man zu Jerusalem sagen: Fürchte dich nicht! Zion, laß deine Hände nicht sinken!
17. Der HERR, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein Held, der helfen kann; er wird sich über dich freuen mit Wonne, er wird schweigen in seiner Liebe, er wird über dir jubelnd frohlocken.
18. Die Bekümmerten, die der Versammlungen entbehren mußten, will ich sammeln; sie waren von dir, [aber] eine Last auf dir, ein Vorwurf.
19. Siehe, ich will zu jener Zeit alle deine Peiniger unterdrücken und will dem Hinkenden helfen und das Verstoßene sammeln und will sie zu Lob und Ehren machen in allen Ländern, wo sie jetzt verachtet sind.
20. Zu jener Zeit will ich euch hereinbringen, zur Zeit, da ich euch sammeln werde; denn ich will euch zu Lob und Ehren machen unter allen Völkern der Erde, wenn ich euer Gefängnis vor euren Augen wenden werde, spricht der HERR.
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13. Wer als Verleumder umhergeht, / gibt Geheimnisse preis, / der Verlässliche behält eine Sache für sich.
14. Fehlt es an Führung, kommt ein Volk zu Fall, / Rettung ist dort, wo viele Ratgeber sind.
15. Wer für einen Fremden bürgt, ist übel daran; / wer den Handschlag ablehnt, geht sicher.
16. Eine liebenswerte Frau kommt zu Ehren, / Sitz der Schande ist ein Weib, das gute Sitten hasst. / Die Faulen bringen es zu nichts, / wer fleißig ist, kommt zu Reichtum.
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"No tumulto das paixões terrenas, surge a grande esperança da misericórdia inexorável de Deus." São Padre Pio de Pietrelcina