Kompletter Leseplan
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Am 179. Tag wird in 2. Könige 11-12 die Herrschaft des Joas beschrieben, einschließlich der Wiederherstellung des Tempels und der göttlichen Führung. Amos 4-6 prangert Israels Nachlässigkeit und Ungerechtigkeit an und ruft zur Besinnung und Rückkehr zum Gehorsam auf. Psalm 122 lädt uns ein, Jerusalem zu feiern und uns an die Bedeutung des Friedens und der Gegenwart Gottes unter seinem Volk zu erinnern.
1. Als Atalja, die Mutter Ahasjas, sah, dass ihr Sohn tot war, ging sie daran, die ganze Nachkommenschaft der königlichen Familie auszurotten.
2. Doch Joscheba, die Tochter des Königs Joram und Schwester Ahasjas, nahm Joasch, den Sohn Ahasjas, aus dem Kreis der Königssöhne, die ermordet werden sollten, weg und brachte ihn heimlich mit seiner Amme in die Bettenkammer. Dort versteckte sie ihn vor Atalja, sodass er nicht getötet wurde.
3. Er blieb sechs Jahre bei ihr im Haus des Herrn verborgen, während Atalja das Land regierte.
4. Im siebten Jahr bestellte der Priester Jojada die Hundertschaftsführer der Karer und Läufer zu sich. Er führte sie in das Haus des Herrn, schloss mit ihnen ein Abkommen, ließ sie im Haus des Herrn schwören und zeigte ihnen den Sohn des Königs.
5. Dann ordnete er an: Das ist es, was ihr tun sollt: Ein Drittel von der Wache, die am Sabbat aufzieht, soll den Königspalast bewachen,
6. ein Drittel soll am Tor Sur und ein Drittel am Tor hinter den Läufern stehen. Auf diese Weise sollt ihr abwechselnd die Bewachung des Tempels übernehmen.
7. Die zwei Abteilungen aber, die am Sabbat abziehen, sollen im Haus des Herrn beim König als Wache stehen.
8. Schart euch mit der Waffe in der Hand um den König! Wer in die Reihen einzudringen versucht, soll getötet werden. Seid beim König, wenn er auszieht und wenn er einzieht.
9. Die Führer der Hundertschaften befolgten alle Weisungen des Priesters Jojada. Jeder holte seine Leute, sowohl jene, die am Sabbat aufzogen, als auch jene, die am Sabbat abzogen. Sie kamen zum Priester Jojada
10. und dieser gab den Anführern der Hundertschaften die Lanzen und Schilde, die dem König David gehört hatten und sich jetzt im Haus des Herrn befanden.
11. Die Läufer stellten sich mit der Waffe in der Hand von der Südseite des Tempels bis zur Nordseite vor dem Altar und dem Tempel rings um den König auf.
12. Dann führte Jojada den Königssohn heraus und überreichte ihm den Stirnreif und das Königsgesetz. So machten sie ihn zum König, salbten ihn, klatschten in die Hände und riefen: Es lebe der König!
13. Als Atalja das Geschrei des Volkes hörte, kam sie zu den Leuten in das Haus des Herrn.
14. Da sah sie den König am gewohnten Platz bei der Säule stehen; die Obersten und die Trompeter waren bei ihm und alle Bürger des Landes waren voller Freude und bliesen die Trompeten. Atalja zerriss ihre Kleider und schrie: Verrat, Verrat!
15. Doch der Priester Jojada befahl den Hundertschaftsführern, die das Kommando über die Truppen hatten: Führt sie durch die Reihen hinaus und schlagt jeden mit dem Schwert nieder, der ihr folgen will; denn - so sagte der Priester - sie soll nicht im Haus des Herrn getötet werden.
16. Da legte man Hand an sie, und als sie an den Weg kam, auf dem man die Pferde zum Palast des Königs führt, wurde sie dort getötet.
17. Jojada schloss nun den Bund des Herrn mit König und Volk. Sie versprachen, dass sie das Volk des Herrn sein wollten. Auch König und Volk ließ er einen Bund schließen.
18. Darauf zogen alle Bürger des Landes zum Baalstempel und rissen ihn nieder. Sie zertrümmerten seine Altäre und Bilder vollständig und erschlugen den Baalspriester Mattan vor den Altären. Auch stellte Jojada Posten vor das Haus des Herrn
19. und rief die Hundertschaftsführer, die Karer und Läufer sowie alle Bürger des Landes herbei. Sie führten den König aus dem Haus des Herrn durch das Tor der Läufer hinab in den königlichen Palast. Dort setzte er sich auf den Thron der Könige.
20. Alle Bürger des Landes waren voll Freude und die Stadt blieb ruhig. Atalja aber hatte man vor dem Palast des Königs mit dem Schwert umgebracht.
1. Joasch war sieben Jahre alt, als er König wurde.
2. Im siebten Jahr Jehus wurde er König und vierzig Jahre regierte er in Jerusalem. Seine Mutter hieß Zibja und stammte aus Beerscheba.
3. Er tat, was dem Herrn gefiel, solange der Priester Jojada ihn unterwies.
4. Nur die Kulthöhen verschwanden nicht. Das Volk brachte noch Schlacht- und Rauchopfer auf ihnen dar.
5. Joasch gab den Priestern die Weisung: Alles Geld, das als Weihegabe in das Haus des Herrn gebracht wird, ferner das Geld, das jemandem durch Schätzung auferlegt wird oder das er nach der Schätzung für andere zu entrichten hat, endlich das Geld, das jemand freiwillig in das Haus des Herrn bringt,
6. das alles sollen die Priester an sich nehmen, jeder von seinen Bekannten. Sie sollen damit die Schäden ausbessern, die man am Tempel feststellt.
7. Als aber die Priester im dreiundzwanzigsten Jahr des Königs Joasch die Schäden des Hauses noch nicht beseitigt hatten,
8. ließ König Joasch den Priester Jojada und die übrigen Priester kommen und hielt ihnen vor: Warum bessert ihr die Schäden am Tempel nicht aus? Von jetzt an dürft ihr das Geld, das von euren Bekannten kommt, nicht mehr an euch nehmen, sondern müsst es unverzüglich zur Ausbesserung der Schäden des Hauses abliefern.
9. Die Priester waren damit einverstanden, dass sie vom Volk kein Geld mehr annehmen durften, aber auch für die Schäden des Hauses nicht mehr aufkommen mussten.
10. Der Priester Jojada nahm nun einen Kasten, bohrte ein Loch in seinen Deckel und stellte ihn neben dem Altar rechts vom Eingang zum Tempel des Herrn auf. Dahinein legten die Priester, die an der Schwelle Wache hielten, alles Geld, das in den Tempel des Herrn gebracht wurde.
11. Wenn sie dann sahen, dass viel Geld im Kasten war, kam der Schreiber des Königs mit dem Hohenpriester. Sie leerten den Kasten, zählten das Geld, das sich im Haus des Herrn befand,
12. und übergaben es abgewogen den Werkmeistern, die die Arbeiten im Haus des Herrn beaufsichtigten. Diese verwendeten es für die Zimmerleute und Bauarbeiter, die im Haus des Herrn beschäftigt waren,
13. für die Maurer und Steinmetzen, ebenso zum Ankauf von Holz und Bruchsteinen, die man zur Beseitigung der Schäden am Haus des Herrn benötigte, und zur Bestreitung aller Unkosten, die bei der Ausbesserung des Hauses entstanden.
14. Man ließ jedoch von dem Geld, das in den Tempel kam, keine silbernen Becken, Lichtscheren, Schalen, Trompeten, auch keinerlei Gold- und Silbergeräte für das Haus des Herrn anfertigen,
15. sondern gab alles den Werkmeistern, die damit das Haus des Herrn instand setzten.
16. Man rechnete mit den Männern, denen man das Geld zur Ausbezahlung an die Arbeiter übergab, nicht ab; denn sie waren zuverlässige Leute.
17. Geld für Schuld- und Sündopfer dagegen wurde nicht an den Tempel abgeführt, sondern gehörte den Priestern.
18. Damals zog Hasaël, der König von Aram, herauf, griff Gat an und eroberte es. Als er sich anschickte, auch gegen Jerusalem zu ziehen,
19. nahm Joasch, der König von Juda, alle Weihegaben, die Joschafat, Joram und Ahasja, seine Vorgänger, die Könige von Juda, gespendet hatten, dazu seine eigenen Weihegaben und alles Gold, das in den Schatzkammern des Tempels und des königlichen Palastes war, und sandte alles an Hasaël, den König von Aram, der daraufhin von Jerusalem abzog.
20. Die übrige Geschichte des Joasch und alle seine Taten sind aufgezeichnet in der Chronik der Könige von Juda.
21. Seine Diener erhoben sich gegen ihn; sie zettelten eine Verschwörung an und erschlugen ihn im Haus am Millo beim Abstieg nach Silla.
22. Sabad, der Sohn Schimats, und Josabad, der Sohn Schomers, seine Diener, waren es, die ihn erschlugen. So starb er und man begrub ihn bei seinen Vätern in der Davidstadt. Sein Sohn Amazja wurde König an seiner Stelle.
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1. Hört dieses Wort, / ihr Baschankühe auf dem Berg von Samaria, die ihr die Schwachen unterdrückt / und die Armen zermalmt und zu euren Männern sagt: / Schafft Wein herbei, wir wollen trinken.
2. Bei seiner Heiligkeit / hat Gott, der Herr, geschworen: Seht, Tage kommen über euch, / da holt man euch mit Fleischerhaken weg, und was dann noch von euch übrig ist, / mit Angelhaken.
3. Ihr müsst durch die Breschen der Mauern hinaus, / eine hinter der andern; man jagt euch dem Hermon zu - / Spruch des Herrn.
4. Kommt nach Bet-El und sündigt, / kommt nach Gilgal und sündigt noch mehr! Bringt jeden Morgen eure Schlachtopfer herbei, / bringt am dritten Tag euren Zehnten!
5. Verbrennt als Dankopfer gesäuertes Brot! / Ruft zu freiwilligen Opfern auf, / verkündet es laut, damit man es hört! Denn so gefällt es euch, ihr Söhne Israels - / Spruch Gottes, des Herrn.
6. Ich ließ euch hungern in all euren Städten, / ich gab euch kein Brot mehr in all euren Dörfern und dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir - / Spruch des Herrn.
7. Ich versagte euch den Regen / drei Monate vor der Ernte. Über der einen Stadt ließ ich es regnen, / über der anderen nicht; das eine Feld bekam Regen, / das andere nicht, sodass es verdorrte.
8. Zwei, drei Städte taumelten zu der einen; / sie wollten Wasser trinken und blieben doch durstig. Und dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir - / Spruch des Herrn.
9. Ich vernichtete euer Getreide durch Rost und Mehltau, / ich verwüstete eure Gärten und Weinberge; eure Feigenbäume und eure Ölbäume / fraßen die Heuschrecken kahl. Und dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir - / Spruch des Herrn.
10. Ich ließ die Pest gegen euch los wie gegen Ägypten, / eure jungen Männer tötete ich mit dem Schwert / und gab eure Pferde (den Feinden) zur Beute; en Leichengestank von eurem Heerlager / ließ ich euch in die Nase steigen. Und dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir - / Spruch des Herrn.
11. Ich brachte über euch eine gewaltige Zerstörung / wie die, die Gott einst über Sodom und Gomorra verhängte; ihr wart wie ein Holzscheit, / das man aus dem Feuer herausholt. Und dennoch seid ihr nicht umgekehrt zu mir - / Spruch des Herrn.
12. Darum will ich dir all das antun, Israel, / und weil ich dir all das antun werde, / mach dich bereit, deinem Gott gegenüberzutreten.
13. Denn siehe, er formt die Berge, / er erschafft den Wind, er verkündet den Menschen, was er im Sinn hat; / er macht das Morgenrot und die Finsternis, er schreitet über die Höhen der Erde dahin - / Jahwe, Gott der Heere, ist sein Name.
1. Hört dieses Wort, ihr vom Haus Israel, / hört die Totenklage, die ich über euch anstimme:
2. Gefallen ist sie und steht nicht mehr auf, / die Jungfrau Israel; sie liegt zerschmettert am Boden in ihrem Land / und niemand richtet sie auf.
3. Denn so spricht Gott, der Herr: In die Stadt, aus der tausend Männer auszogen, / kehren nur hundert zurück, und wo hundert auszogen, / kehren nur zehn zurück.
4. Ja, so spricht der Herr zum Haus Israel: / Sucht mich, dann werdet ihr leben.
5. Doch sucht nicht Bet-El auf, / geht nicht nach Gilgal, / zieht nicht nach Beerscheba! Denn Gilgal droht die Verbannung / und Bet-El der Untergang.
6. Sucht den Herrn, dann werdet ihr leben. / Sonst dringt er in das Haus Josef ein wie ein Feuer, das frisst, / und niemand löscht Bet-Els Brand.
7. Weh denen, die das Recht in bitteren Wermut verwandeln / und die Gerechtigkeit zu Boden schlagen.
8. Er hat das Siebengestirn und den Orion erschaffen; / er verwandelt die Finsternis in den hellen Morgen, er verdunkelt den Tag zur Nacht, / er ruft das Wasser des Meeres und gießt es aus über die Erde - / Jahwe ist sein Name.
9. Plötzlich wird er den Starken vernichten / und über die befestigten Städte bricht die Vernichtung herein.
10. Bei Gericht hassen sie den, / der zur Gerechtigkeit mahnt, / und wer Wahres redet, den verabscheuen sie.
11. Weil ihr von den Hilflosen Pachtgeld annehmt / und ihr Getreide mit Steuern belegt, darum baut ihr Häuser aus behauenen Steinen - / und wohnt nicht darin, legt ihr euch prächtige Weinberge an - / und werdet den Wein nicht trinken.
12. Denn ich kenne eure vielen Vergehen / und eure zahlreichen Sünden. Ihr bringt den Unschuldigen in Not, / ihr lasst euch bestechen / und weist den Armen ab bei Gericht.
13. Darum schweigt in dieser Zeit, wer klug ist; / denn es ist eine böse Zeit.
14. Sucht das Gute, nicht das Böse; / dann werdet ihr leben und dann wird, wie ihr sagt, / der Herr, der Gott der Heere, bei euch sein.
15. Hasst das Böse, liebt das Gute / und bringt bei Gericht das Recht zur Geltung! Vielleicht ist der Herr, der Gott der Heere, / dem Rest Josefs dann gnädig.
16. Darum - so spricht der Herr, der Gott der Heere: Auf allen Plätzen herrscht Trauer / und auf allen Gassen schreit man: Wehe! Wehe! Den Ackerknecht holt man zur Totenklage, / den Kenner der Totenlieder ruft man zum Klagen.
17. In allen Weinbergen herrscht Trauer; / denn ich schreite durch deine Mitte, / spricht der Herr.
18. Weh denen, die den Tag des Herrn herbeisehnen. / Was nützt euch denn der Tag des Herrn? / Finsternis ist er, nicht Licht.
19. Es ist, wie wenn jemand einem Löwen entflieht / und ihn dann ein Bär überfällt; kommt er nach Hause / und stützt sich mit der Hand auf die Mauer, / dann beißt ihn eine Schlange.
20. Ja, Finsternis ist der Tag des Herrn, nicht Licht, / ohne Helligkeit ist er und dunkel.
21. Ich hasse eure Feste, ich verabscheue sie / und kann eure Feiern nicht riechen.
22. Wenn ihr mir Brandopfer darbringt, / ich habe kein Gefallen an euren Gaben / und eure fetten Heilsopfer will ich nicht sehen.
23. Weg mit dem Lärm deiner Lieder! / Dein Harfenspiel will ich nicht hören,
24. sondern das Recht ströme wie Wasser, / die Gerechtigkeit wie ein nie versiegender Bach.
25. Habt ihr mir etwa Schlachtopfer und Gaben dargebracht / während der vierzig Jahre in der Wüste, / ihr vom Haus Israel?
26. Ihr werdet (den Gott) Sakkut als euren König vor euch hertragen müssen / und den Kewan, euren Sterngott, / eure Götter, die ihr euch selber gemacht habt.
27. Ich will euch in die Gebiete jenseits von Damaskus verbannen, / spricht der Herr; / Gott der Heere ist sein Name.
1. Weh den Sorglosen auf dem Zion / und den Selbstsicheren auf dem Berg von Samaria. Weh den Vornehmen des Ersten unter den Völkern. / [ Weh denen, bei denen sich die Israeliten versammeln.]
2. Zieht hinüber nach Kalne und seht euch dort um! Geht von da nach Hamat, in die große Stadt, / und steigt hinunter nach Gat, ins Land der Philister! Seid ihr besser als diese Reiche? / Ist euer Gebiet größer als ihr Gebiet?
3. Ihr, die ihr den Tag des Unheils hinausschieben wollt, / führt die Herrschaft der Gewalt herbei.
4. Ihr liegt auf Betten aus Elfenbein / und faulenzt auf euren Polstern. Zum Essen holt ihr euch Lämmer aus der Herde / und Mastkälber aus dem Stall.
5. Ihr grölt zum Klang der Harfe, / ihr wollt Lieder erfinden wie David.
6. Ihr trinkt den Wein aus großen Humpen, / ihr salbt euch mit dem feinsten Öl / und sorgt euch nicht über den Untergang Josefs.
7. Darum müssen sie jetzt in die Verbannung, / allen Verbannten voran. / Das Fest der Faulenzer ist nun vorbei.
8. Gott, der Herr, hat bei sich selbst geschworen - / Spruch des Herrn, des Gottes der Heere: Ich verabscheue Jakobs Stolz / und hasse seine Paläste; die Stadt und alles, was in ihr ist, / gebe ich preis.
9. Wenn dann in einem einzigen Haus noch zehn Menschen übrig sind, / müssen auch sie sterben.
10. Und hebt ein Verwandter oder der Leichenbestatter einen Toten auf, / um die Gebeine aus dem Haus zu schaffen, und fragt er den, / der im hintersten Winkel des Hauses sitzt: Ist noch jemand bei dir?, / dann antwortet dieser: Nein!, und sagt: / Still! Sprich ja nicht den Namen des Herrn aus!
11. Denn der Herr befiehlt / und man schlägt das große Haus in Trümmer / und das kleine in Stücke.
12. Rennen denn Pferde über die Felsen, / oder pflügt man mit Ochsen das Meer? Ihr aber habt das Recht in Gift verwandelt / und die Frucht der Gerechtigkeit in bitteren Wermut.
13. Ihr jubelt über (die Eroberung von) Lo-Dabar und sagt: / Haben wir nicht aus eigener Kraft Karnajim erobert?
14. Doch seht, ihr vom Haus Israel, / ich schicke ein Volk gegen euch, / das euch quälen wird von Lebo-Hamat bis zum Bach der Araba-Steppe - / Spruch des Herrn, des Gottes der Heere.
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1. [Ein Wallfahrtslied Davids.] Ich freute mich, als man mir sagte: / «Zum Haus des Herrn wollen wir pilgern.»
2. Schon stehen wir in deinen Toren, Jerusalem: /
3. Jerusalem, du starke Stadt, / dicht gebaut und fest gefügt.
4. Dorthin ziehen die Stämme hinauf, die Stämme des Herrn, / wie es Israel geboten ist, / den Namen des Herrn zu preisen.
5. Denn dort stehen Throne bereit für das Gericht, / die Throne des Hauses David.
6. Erbittet für Jerusalem Frieden! / Wer dich liebt, sei in dir geborgen.
7. Friede wohne in deinen Mauern, / in deinen Häusern Geborgenheit.
8. Wegen meiner Brüder und Freunde / will ich sagen: In dir sei Friede.
9. Wegen des Hauses des Herrn, unseres Gottes, / will ich dir Glück erflehen.
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"De todos os que vierem pedir meu auxílio, nunca perderei nenhum!" São Padre Pio de Pietrelcina