Kompletter Leseplan
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Am 178. Tag berichtet 2. Könige 10 von Jehus Sieg über das Haus Ahab und demonstriert damit Gottes Urteil. Amos 1–3 enthält Prophezeiungen der Gerechtigkeit und Warnungen vor Unterdrückung und bekräftigt die vom Herrn geforderte Treue. Psalm 110 preist Gottes Souveränität und die ewige Herrschaft des Messias und stärkt die Hoffnung des gläubigen Volkes.
1. Ahab hatte siebzig Söhne in Samaria. Jehu sandte nun Briefe nach Samaria an die Fürsten der Stadt, an die Ältesten und die Erzieher der Söhne Ahabs. Darin schrieb er:
2. Wenn jetzt dieses Schreiben zu euch kommt, bedenkt: Bei euch sind die Söhne eures Herrn. Ihr habt die Wagen und die Pferde, eine befestigte Stadt und die Waffen.
3. Seht euch nach dem besten und tüchtigsten unter den Söhnen eures Herrn um, setzt ihn auf den Thron seines Vaters und kämpft für das Haus eures Herrn!
4. Doch sie bekamen große Angst und sagten: Die beiden Könige konnten ihm nicht standhalten. Wie sollten wir es können?
5. Daher ließen der Palastvorsteher, der Stadtoberste, die Ältesten und die Erzieher dem Jehu melden: Wir sind deine Knechte und wollen alles tun, was du uns befiehlst; wir werden keinen König aufstellen. Tu, was du für richtig hältst.
6. Darauf schrieb er einen zweiten Brief an sie mit folgendem Inhalt: Wenn ihr auf meiner Seite steht und meinen Befehlen gehorchen wollt, dann nehmt die Köpfe der Söhne eures Herrn und kommt morgen um diese Zeit zu mir nach Jesreel! Die siebzig Söhne des Königs waren bei den Großen der Stadt, die sie erzogen.
7. Sobald der Brief angekommen war, ergriff man die Söhne des Königs, machte alle siebzig nieder, legte ihre Köpfe in Körbe und schickte sie zu Jehu nach Jesreel.
8. Als der Bote mit der Meldung eintraf, dass man die Köpfe der Königssöhne gebracht habe, befahl Jehu: Schichtet sie bis zum Morgen in zwei Haufen vor dem Tor auf!
9. Am nächsten Morgen ging er hinaus, trat vor das Volk und sagte: Ihr seid ohne Schuld. Ich bin es, der die Verschwörung gegen meinen Herrn angezettelt und ihn getötet hat. Doch wer hat diese alle erschlagen?
10. Erkennt also, dass keine der Drohungen unerfüllt bleibt, die der Herr gegen das Haus Ahab ausgesprochen hat. Der Herr hat das getan, was er durch seinen Knecht Elija verkündet hat.
11. Hierauf ließ Jehu alle vom Haus Ahab erschlagen, die noch in Jesreel übrig geblieben waren, alle Großen und Vertrauten Ahabs, auch alle seine Priester; keinen von ihnen ließ er entkommen.
12. Dann brach er auf, um nach Samaria zu ziehen. Als er unterwegs bei Bet-Eked-Roïm war,
13. traf er die Brüder Ahasjas, des Königs von Juda. Er fragte sie: Wer seid ihr? Sie antworteten: Wir sind die Brüder Ahasjas und sind gekommen, um die Söhne des Königs und die Söhne der Herrin zu begrüßen.
14. Da befahl er: Ergreift sie lebendig! Man ergriff sie lebendig und machte sie am Brunnen von Bet-Eked nieder. Es waren zweiundvierzig Mann; keinen von ihnen ließ er am Leben.
15. Von da zog er weiter und traf Jonadab, den Sohn Rechabs, der ihm entgegenkam. Er grüßte ihn und fragte: Ist dein Herz aufrichtig gegen mich wie mein Herz gegen dich? Jonadab antwortete: So ist es. (Da sagte Jehu:) Wenn es so ist, dann reich mir deine Hand! Da reichte er ihm die Hand und Jehu nahm ihn zu sich auf den Wagen
16. und sagte: Komm mit mir und sieh meinen Eifer für den Herrn! So ließ er ihn bei sich im Wagen fahren.
17. Als er nach Samaria kam, ließ er alle erschlagen, die vom Haus Ahab dort noch übrig geblieben waren. Sie wurden ausgerottet, wie es der Herr zu Elija gesagt hatte.
18. Jehu versammelte das ganze Volk und trug ihm vor: Ahab hat Baal nur wenig gedient; Jehu wird ihm eifriger dienen.
19. Ruft jetzt alle Propheten Baals, alle seine Diener und Priester zu mir! Keiner darf fernbleiben; denn ich will ein großes Schlachtopfer für Baal darbringen. Wer nicht erscheint, soll sein Leben verlieren. Jehu tat dies aus Hinterlist, weil er die Baalsdiener vernichten wollte.
20. Darauf befahl Jehu: Bereitet eine Festversammlung zur Ehre Baals vor! Und um sie einzuberufen,
21. sandte Jehu Boten durch ganz Israel. Alle Baalsdiener kamen; es gab keinen, der fernblieb. Sie betraten den Baalstempel, der sich von einem Ende zum andern füllte.
22. Nun befahl Jehu dem Verwalter der Kleiderkammer, jedem Baalsdiener ein Kleid zu reichen. Nachdem dieser die Gewänder überreicht hatte,
23. betrat Jehu mit Jonadab, dem Sohn Rechabs, den Baalstempel und forderte die Baalsdiener auf: Vergewissert euch, dass nur Baalsdiener hier sind und dass kein Diener Jahwes sich unter euch befindet.
24. Darauf begannen sie, Schlacht- und Brandopfer darzubringen. Jehu hatte aber draußen achtzig Mann aufgestellt und ihnen gesagt: Wer einen von den Männern, die ich in eure Hand gebe, entkommen lässt, wird mit seinem Leben dafür büßen.
25. Nach Beendigung des Brandopfers befahl er den Läufern und ihren Hauptleuten: Kommt her und macht sie nieder! Keiner darf entrinnen. Die Läufer und ihre Hauptleute erschlugen sie mit scharfem Schwert und warfen die Leichen hinaus. Dann machten sie sich über den Tempel des Baal her,
26. schafften das Steinmal des Baalstempels weg und verbrannten es.
27. Sie zerschlugen das Steinmal des Baal, rissen den Baalstempel nieder und machten ihn zu einer Stätte des Unrats; das blieb er bis zum heutigen Tag.
28. So beseitigte Jehu den Baal aus Israel.
29. Doch von den Sünden, zu denen Jerobeam, der Sohn Nebats, Israel verführt hatte, den goldenen Kälbern in Bet-El und Dan, ließ Jehu nicht ab.
30. Der Herr sprach zu Jehu: Weil du mein Vorhaben genau vollstreckt und am Haus Ahab alles ausgeführt hast, was ich ihm zugedacht hatte, sollen Nachkommen von dir bis in das vierte Geschlecht auf dem Thron Israels sitzen.
31. Doch Jehu war nicht darauf bedacht, mit ganzem Herzen das Gesetz des Herrn, des Gottes Israels, zu befolgen. Er ließ nicht von den Sünden ab, zu denen Jerobeam die Israeliten verführt hatte.
32. In jenen Tagen begann der Herr, Israel zu verkleinern. Hasaël schlug sie in allen Gebieten Israels
33. östlich des Jordan: Er verwüstete das ganze Land Gilead, das Gebiet der Stämme Gad, Ruben und Manasse bis nach Aroër am Arnon, Gilead und den Baschan.
34. Die übrige Geschichte Jehus, alle seine Taten und Erfolge, sind aufgezeichnet in der Chronik der Könige von Israel.
35. Jehu entschlief zu seinen Vätern; man begrub ihn in Samaria. Sein Sohn Joahas wurde König an seiner Stelle.
36. Die Zeit, die Jehu in Samaria König von Israel war, betrug achtundzwanzig Jahre.
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1. Die Worte, die Amos, ein Schafzüchter aus Tekoa, in Visionen über Israel gehört hat, in der Zeit, als Usija König von Juda und Jerobeam, der Sohn des Joasch, König von Israel waren, zwei Jahre vor dem Erdbeben.
2. Er sprach:Der Herr brüllt vom Zion her, / aus Jerusalem lässt er seine Stimme erschallen. Da welken die Auen der Hirten / und der Gipfel des Karmel verdorrt.
3. So spricht der Herr: Wegen der drei Verbrechen, die Damaskus beging, / wegen der vier nehme ich es nicht zurück:Weil sie Gilead mit eisernen Dreschschlitten zermalmten, /
4. darum schicke ich Feuer gegen Hasaëls Haus; / es frisst Ben-Hadads Paläste.
5. Ich zerbreche die Riegel von Damaskus, / ich vernichte den Herrscher von Bikat-Awen / und den Zepterträger von Bet-Eden; das Volk von Aram muss in die Verbannung nach Kir, / spricht der Herr.
6. So spricht der Herr: Wegen der drei Verbrechen, die Gaza beging, / wegen der vier nehme ich es nicht zurück: Weil sie ganze Gebiete entvölkerten, / um die Verschleppten an Edom auszuliefern,
7. darum schicke ich Feuer in Gazas Mauern; / es frisst seine Paläste.
8. Ich vernichte den Herrscher von Aschdod / und den Zepterträger von Aschkelon. Dann wende ich meine Hand gegen Ekron / und der Rest der Philister wird verschwinden, / spricht der Herr.
9. So spricht der Herr: Wegen der drei Verbrechen, die Tyrus beging, / wegen der vier nehme ich es nicht zurück:Weil sie Verschleppte scharenweise an Edom auslieferten / und nicht mehr an den Bund mit ihren Brüdern dachten,
10. darum schicke ich Feuer in die Mauern von Tyrus; / es frisst seine Paläste.
11. So spricht der Herr: Wegen der drei Verbrechen, die Edom beging, / wegen der vier nehme ich es nicht zurück:Weil Edom seinen Bruder mit dem Schwert verfolgte / und jedes Mitleid unterdrückte, weil es unversöhnlich festhielt an seinem Zorn / und nie abließ von seinem Groll,
12. schicke ich Feuer gegen Teman; / es frisst Bozras Paläste.
13. So spricht der Herr: Wegen der drei Verbrechen, die die Ammoniter begingen, / wegen der vier nehme ich es nicht zurück: Weil sie in Gilead die schwangeren Frauen aufschlitzten, / als sie ihr Gebiet erweitern wollten,
14. darum lege ich Feuer an die Mauern von Rabba; / es frisst seine Paläste beim Kriegsgeschrei am Tag der Schlacht, / beim Getöse am Tag des Sturms.
15. Ihr König muss in die Verbannung, / er und alle seine Großen, / spricht der Herr.
1. So spricht der Herr: Wegen der drei Verbrechen, die Moab beging, / wegen der vier nehme ich es nicht zurück:Weil Moab die Gebeine des Königs von Edom / zu Kalk verbrannte,
2. darum schicke ich Feuer gegen Moab; / es frisst die Paläste von Kerijot und Moab geht im Getümmel zugrunde, / beim Kriegsgeschrei, beim Schall der Hörner.
3. Ich vernichte in Moab den Herrscher / und erschlage zusammen mit ihm alle seine Großen, / spricht der Herr.
4. So spricht der Herr: Wegen der drei Verbrechen, die Juda beging, / wegen der vier nehme ich es nicht zurück:Weil sie die Weisung des Herrn missachteten / und seine Gesetze nicht befolgten, weil sie sich irreführen ließen von ihren Lügengöttern, denen schon ihre Väter gefolgt sind,
5. darum schicke ich Feuer gegen Juda; / es frisst Jerusalems Paläste.
6. So spricht der Herr: Wegen der drei Verbrechen, die Israel beging, / wegen der vier nehme ich es nicht zurück:Weil sie den Unschuldigen für Geld verkaufen / und den Armen für ein Paar Sandalen,
7. weil sie die Kleinen in den Staub treten / und das Recht der Schwachen beugen. Sohn und Vater gehen zum selben Mädchen, / um meinen heiligen Namen zu entweihen.
8. Sie strecken sich auf gepfändeten Kleidern aus / neben jedem Altar, von Bußgeldern kaufen sie Wein / und trinken ihn im Haus ihres Gottes.
9. Dabei bin ich es gewesen, / der vor ihren Augen die Amoriter vernichtete, die groß waren wie die Zedern / und stark wie die Eichen; ich habe oben ihre Frucht vernichtet / und unten ihre Wurzeln.
10. Ich bin es gewesen, / der euch aus Ägypten heraufgeführt und euch vierzig Jahre lang / durch die Wüste geleitet hat, damit ihr das Land der Amoriter / in Besitz nehmen konntet.
11. Ich habe einige eurer Söhne zu Propheten gemacht / und einige von euren jungen Männern zu Nasiräern. Ist es nicht so, ihr Söhne Israels? - / Spruch des Herrn.
12. Ihr aber habt den Nasiräern / Wein zu trinken gegeben und den Propheten habt ihr befohlen: / Ihr dürft nicht mehr als Propheten auftreten.
13. Seht, ich lasse den Boden unter euch schwanken, / wie ein Wagen schwankt, der voll ist von Garben.
14. Dann gibt es auch für den Schnellsten keine Flucht mehr, / dem Starken versagen die Kräfte, / auch der Held kann sein Leben nicht retten.
15. Kein Bogenschütze hält stand, / dem schnellen Läufer helfen seine Beine nichts, / noch rettet den Reiter sein Pferd.
16. Selbst der Tapferste unter den Kämpfern, / nackt muss er fliehen an jenem Tag - / Spruch des Herrn.
1. Hört dieses Wort, das der Herr gesprochen hat / über euch, ihr Söhne Israels, über den ganzen Stamm, / den ich aus Ägypten heraufgeführt habe.
2. Nur euch habe ich erwählt / aus allen Stämmen der Erde; darum ziehe ich euch zur Rechenschaft / für alle eure Vergehen.
3. Gehen zwei den gleichen Weg, / ohne dass sie sich verabredet haben?
4. Brüllt der Löwe im Wald / und er hat keine Beute? Gibt der junge Löwe Laut in seinem Versteck, / ohne dass er einen Fang getan hat?
5. Fällt ein Vogel zur Erde, / wenn niemand nach ihm geworfen hat? Springt die Klappfalle vom Boden auf, / wenn sie nichts gefangen hat?
6. Bläst in der Stadt jemand ins Horn, / ohne dass das Volk erschrickt? Geschieht ein Unglück in einer Stadt, / ohne dass der Herr es bewirkt hat?
7. Nichts tut Gott, der Herr, / ohne dass er seinen Knechten, den Propheten, / zuvor seinen Ratschluss offenbart hat.
8. Der Löwe brüllt - wer fürchtet sich nicht? / Gott, der Herr, spricht - / wer wird da nicht zum Propheten?6: Joël 2,1
9. Ruft es aus über den Palästen von Aschdod / und über den Palästen in Ägypten! Sagt: Versammelt euch auf den Bergen rings um Samaria, / seht euch das wilde Treiben in der Stadt an / und die Unterdrückung, die dort herrscht.
10. Sie kennen die Rechtschaffenheit nicht - Spruch des Herrn -, / sie sammeln Schätze in ihren Palästen / mit Gewalt und Unterdrückung.
11. Darum - so spricht Gott, der Herr: Ein Feind wird das Land umzingeln; / er wird deine Macht niederreißen / und deine Paläste werden geplündert.
12. So spricht der Herr: Wie ein Hirt aus dem Rachen des Löwen / (von einem Schaf) nur zwei Wadenknochen rettet oder den Zipfel eines Ohres, so werden Israels Söhne gerettet, / die in Samaria auf ihrem Diwan sitzen / und auf ihren Polstern aus Damaskus.
13. Hört und bezeugt es dem Haus Jakob - / Spruch Gottes, des Herrn, des Gottes der Heere:
14. Ja, an dem Tag, an dem ich Israel / für seine Verbrechen zur Rechenschaft ziehe, / werde ich an den Altären von Bet-El die Strafe vollziehen; die Hörner des Altars werden abgehauen / und fallen zu Boden.
15. Ich zerschlage den Winterpalast und den Sommerpalast, / die Elfenbeinhäuser werden verschwinden und mit den vielen Häusern ist es zu Ende - / Spruch des Herrn.
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1. [Ein Psalm Davids.] So spricht der Herr zu meinem Herrn: / Setze dich mir zur Rechten / und ich lege dir deine Feinde als Schemel unter die Füße.
2. Vom Zion strecke der Herr das Zepter deiner Macht aus: / «Herrsche inmitten deiner Feinde!»
3. Dein ist die Herrschaft am Tage deiner Macht / (wenn du erscheinst) in heiligem Schmuck; ich habe dich gezeugt noch vor dem Morgenstern, / wie den Tau in der Frühe.
4. Der Herr hat geschworen und nie wird's ihn reuen: / «Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks.»
5. Der Herr steht dir zur Seite; / er zerschmettert Könige am Tage seines Zornes.
6. Er hält Gericht unter den Völkern, er häuft die Toten, / die Häupter zerschmettert er weithin auf Erden.
7. Er trinkt aus dem Bach am Weg; / so kann er (von neuem) das Haupt erheben.
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"Proponha-se a exercitar-se nas virtudes". São Padre Pio de Pietrelcina