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  • Nun aber wollen wir sofort mit unserer Erzählung beginnen; wir haben uns schon allzu lang mit dem Vorwort aufgehalten und es wäre ja unsinnig, vor der Geschichte viele Worte zu machen, die Geschichte selbst aber zu kürzen. (Das zweite Buch der Makkabäer 2, 32)

  • Ein gewisser Simeon aus dem Stamm Benjamin war als Tempelvorsteher eingesetzt worden. Er überwarf sich mit dem Hohepriester wegen der Marktordnung in der Stadt. (Das zweite Buch der Makkabäer 3, 4)

  • Weil er sich gegen Onias nicht durchsetzen konnte, ging er zu Apollonius, dem Sohn des Tharseas, der damals Befehlshaber in Koilesyrien und Phönizien war. (Das zweite Buch der Makkabäer 3, 5)

  • Er erzählte ihm, der Tempelschatz in Jerusalem sei voll von unvorstellbaren Reichtümern; unzählbar sei die Menge des Geldes. Sie stehe in keinem Verhältnis zu dem, was man für die Opfer aufwenden müsse, und lasse sich leicht für den König beschlagnahmen. (Das zweite Buch der Makkabäer 3, 6)

  • Als Apollonius mit dem König zusammentraf, berichtete er, was man ihm über die Gelder hinterbracht hatte. Der aber bestimmte seinen Kanzler Heliodor und sandte ihn mit dem Auftrag, sich die erwähnten Gelder ausliefern zu lassen. (Das zweite Buch der Makkabäer 3, 7)

  • Heliodor machte sich sofort auf die Reise, angeblich um die Städte in Koilesyrien und Phönizien zu besuchen, in Wirklichkeit jedoch, um das Vorhaben des Königs auszuführen. (Das zweite Buch der Makkabäer 3, 8)

  • Als er nach Jerusalem kam, wurde er vom Hohepriester der Stadt freundlich empfangen. Da gab er bekannt, welche Anzeige gemacht worden sei, und teilte den wahren Grund seiner Anwesenheit mit. Er fragte, ob sich die Sache in Wahrheit so verhalte. (Das zweite Buch der Makkabäer 3, 9)

  • Der Hohepriester erklärte ihm, es handle sich um hinterlegtes Gut von Witwen und Waisen; (Das zweite Buch der Makkabäer 3, 10)

  • ein Teil gehöre auch Hyrkanus, dem Sohn des Tobija, einem Mann von höchstem Ansehen, nicht wie der ruchlose Simeon gelogen hatte. - Alles zusammen belaufe sich nur auf vierhundert Talente Silber und zweihundert Talente Gold. (Das zweite Buch der Makkabäer 3, 11)

  • Am festgesetzten Tag schickte er sich an hineinzugehen, um eine Untersuchung der Schätze anzustellen. Da geriet die ganze Stadt in nicht geringe Bestürzung. (Das zweite Buch der Makkabäer 3, 14)

  • Die Priester warfen sich in ihren heiligen Gewändern vor dem Altar nieder und riefen den Himmel an: Er habe die Hinterlegung von Geld durch Gesetze geordnet; so solle er es jetzt denen, die es hinterlegt hatten, unversehrt bewahren. (Das zweite Buch der Makkabäer 3, 15)

  • Wer aber die Gestalt des Hohepriesters sah, dem blutete das Herz. Wie er aussah und wie sein Gesicht sich verfärbt hatte, verriet seine innere Qual. (Das zweite Buch der Makkabäer 3, 16)


"O Anjo de Deus não nos abandona jamais." São Padre Pio de Pietrelcina