1. Mose versammelte die ganze Gemeinde der Israeliten und sagte zu ihnen: Das ist es, was der Herr euch zu tun befohlen hat:

2. Sechs Tage soll man arbeiten; der siebte Tag ist heilig, Sabbat, Ruhetag zur Ehre des Herrn. Jeder, der an ihm arbeitet, soll mit dem Tod bestraft werden.

3. Am Sabbat sollt ihr in keiner eurer Wohnstätten Feuer anzünden.

4. Mose sagte zur ganzen Gemeinde der Israeliten: Der Herr hat Folgendes befohlen:

5. Erhebt von euch eine Abgabe für den Herrn! Jeder, den sein Herz dazu bewegt, soll eine Abgabe für den Herrn bringen: Gold, Silber, Kupfer,

6. violetten und roten Purpur, Karmesin, Byssus, Ziegenhaare,

7. rötliche Widderfelle, Tahaschhäute und Akazienholz,

8. Öl für den Leuchter, Balsam für das Salböl und für das duftende Räucherwerk,

9. Karneolsteine und Ziersteine für Efod und Lostasche.

10. Alle Sachverständigen unter euch sollen kommen und alles anfertigen, was der Herr angeordnet hat:

11. die Wohnstätte, ihr Zelt und seine Decke, seine Haken, Bretter, Querlatten, Säulen und Sockel,

12. die Lade und ihre Stangen, die Deckplatte und den Vorhang,

13. den Tisch, seine Stangen, alle seine Geräte und die Schaubrote,

14. den Leuchter mit seinen Geräten und Lampen sowie das Öl für den Leuchter,

15. den Räucheraltar mit seinen Stangen, das Salböl, das duftende Räucherwerk und den Türvorhang für den Eingang der Wohnstätte,

16. den Brandopferaltar, sein Gitter aus Kupfer, seine Stangen, all sein Gerät, das Becken und sein Gestell,

17. die Behänge des Vorhofs, seine Säulen und Sockel sowie den Vorhang für das Tor des Vorhofs,

18. die Zeltpflöcke der Wohnstätte und des Vorhofs mit ihren Stricken,

19. die gewirkten Gewänder für den Dienst im Heiligtum, die heiligen Gewänder für den Priester Aaron und die Gewänder für seine Söhne zum Priesterdienst.

20. Da ging die ganze Gemeinde der Israeliten weg von Mose;

21. als sie wiederkamen, brachte jeder, den sein Herz bewog, und jeder, den sein Geist dazu antrieb, die Abgabe für den Herrn zur Herstellung des Offenbarungszeltes und für seinen gesamten Dienst und die heiligen Gewänder.

22. Männer und Frauen kamen; alle brachten auf eigenen Antrieb hin Spangen, Nasenreife und Fingerringe, Halsketten, allerlei Goldgegenstände, jeder, der Gold für den Herrn als Weihegabe bringen wollte.

23. Alle, die etwas an violettem und rotem Purpur, Karmesin, Byssus, Ziegenhaaren, rötlichen Widderfellen oder Tahaschhäuten bei sich fanden, brachten es.

24. Alle, die eine Abgabe an Silber oder Kupfer leisten wollten, brachten die Abgabe für den Herrn; alle, die Akazienholz beschaffen konnten, geeignet für jede Bearbeitung, brachten es herbei.

25. Alle Frauen, die sich auf Handarbeit verstanden, spannen und brachten das Gesponnene: violetten und roten Purpur, Karmesin und Byssus.

26. Alle kunstfertigen Frauen, die sich angespornt fühlten, spannen Ziegenhaare.

27. Die Sippenhäupter brachten Karneolsteine und Ziersteine für Efod und Lostasche,

28. Balsam und Öl für den Leuchter, für das Salböl und für das duftende Räucherwerk.

29. Alle Männer und Frauen, die ihr Herz dazu trieb, etwas zu irgendeiner Arbeit beizutragen, die der Herr durch Mose anzufertigen befohlen hatte, alle diese Israeliten brachten eine Spende für den Herrn.

30. Dann sagte Mose zu den Israeliten: Seht, der Herr hat Bezalel, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamm Juda, beim Namen gerufen

31. und ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, mit Weisheit, Klugheit und Kenntnis für jegliche Arbeit,

32. Pläne zu entwerfen und sie in Gold, Silber und Kupfer auszuführen

33. und durch Schneiden und Fassen von Steinen und durch Schnitzen von Holz allerlei Kunstwerke herzustellen.

34. Auch hat er ihm und Oholiab, dem Sohn Ahisamachs, vom Stamm Dan, die Gabe verliehen, andere zu lehren.

35. Er hat sie erfüllt mit Kunstsinn zum Ausführen jeder Arbeit eines Steinschneiders, eines Kunstwebers und eines Buntwirkers in violettem und rotem Purpur, Karmesin und Byssus sowie eines Webers. Sie können alle Arbeiten ausführen und die Pläne dazu entwerfen.



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“O temor e a confiança devem dar as mãos e proceder como irmãos. Se nos damos conta de que temos muito temor devemos recorrer à confiança. Se confiamos excessivamente devemos ter um pouco de temor”. São Padre Pio de Pietrelcina

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